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Pankower Mieterprotest

Wir sind ein Bündnis aus Mietergemeinschaften von GESOBAU-Häusern

der folgenden Straßen: Amalienstraße, Eichenstraße, Elisabeth-Christinen-Straße, Florapromenade, Gaillardstraße, Gounodstraße, Grabbeallee, Hallandstraße, Kavalierstraße, Pestalozzistraße, Schlossallee, Skladanowskystraße, Trelleborger Straße, Treskowstraße, Tschaikowskistraße, Vinetastraße, Waldstraße und Wolfshagener Straße (Stand: Dezember 2014). Unsere Häuser sind gegenwärtig oder in absehbarer Zeit von Modernisierungsmaßnahmen betroffen.

Wir freuen uns über Instandsetzungs-, Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten, sind aber der Auffassung, dass die konkret angekündigten Maßnahmen nicht in erster Linie auf das Wohl der Mieter und die Herstellung eines vernünftigen, zeitgemäßen Standards abzielen. Dieser Standpunkt wird von verschiedenen Mieterorganisationen, Rechtsbeiständen und Politikern über Parteigrenzen hinweg geteilt.

Das von der GESOBAU angestrebte Modernisierungspaket besitzt bei allen unseren Häusern einen Umfang, der die Nettokaltmieten explosionsartig in die Höhe treibt. Mit Nettokaltmieten von bis zu 8,89 €/qm nach Modernisierung liegen die Mieten der GESOBAU weit über dem jeweiligen Mietspiegel-Mittel- und Oberwert. Dieses Mietniveau überfordert die derzeitigen Bewohner.

Neben den diskussionswürdigen Ankündigungs-, Duldungs- und Durchführungsverfahren gilt unsere Kritik insbesondere den sozialen Folgen der Maßnahmen, die kurz- oder mittelfristig zweifelsfrei eine Verdrängung bedeuten. Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen, die bislang noch gut über die Runden kamen, werden durch die Mietsteigerungen zu Sozialfällen gemacht.

Ob es bedenkliche Vorhaben wie Polystyrol-Fassadendämmungen von bis zu 16cm sind, die Verschrottung zahlloser intakter Gasetagenheizungen (teilweise im Mietereigentum), die unterschiedslose Zerstörung auch bereits sanierter Bäder und neuer Fenster oder die Ablehnungen eines individuellen Umganges mit sozialen Härtefällen – das aktuelle Vorgehen der GESOBAU ist nach unserer Auffassung weder sozial noch nachhaltig.

Statt mietpreisdämpfend zu wirken, wie es das „Mietenbündnis“ verlangt, sorgt die GESOBAU sogar für ein drastisches Ansteigen der Mieten. Dies ist umso gravierender, da sich die GESOBAU in ihrer Selbstdarstellung als kommunales Unternehmen gerne anders präsentiert.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen, Materialien und praktische Hinweise rund um das Thema Modernisierung von Mietwohnungen.

 

Wir haben konkrete, gut begründete Forderungen.
An unserer Seite stehen Vertreter von kommunaler Politik und von Mieterorganisationen.
Wir sind eine starke Gemeinschaft, und wir wachsen kontinuierlich.