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Wilhelmstraße 56-59: Demolierung wird ständig dokumentiert; bei Fortsetzung der Abrissarbeiten droht eine sechsmonatige Haft

Bewohner haben beobachtet und sehr detailliert dokumentiert, wie Bauarbeiter im Auftrag der Eigentümer wiederholt Löcher in die Fassade gehämmert haben; diese Zerstörung des Hauses ist nicht akzeptabel und wurde von der Justiz durch einstweilige Verfügungen gestoppt, die aufrecht erhalten bleiben (die Eigentümer sind inzwischen mit mehreren Versuchen gescheitert, die einstweiligen Verfügungen aushebeln zu lassen) /// Inzwischen […]

Akteneinsicht in die Grundstückskaufverträge der Wohnanlage Wilhelmstraße gewährt; „Wichtiger Beitrag gegen rechtswidrige Vertreibung und illegalen Abriss“

Die Bürgerinitiative Wilhelmstraße Berlin Mitte e.V. bekommt Akteneinsicht in die Grundstückskaufverträge des Bauensembles Wilhelmstraße und Umgebung – das ist die Konsequenz eines Urteils, das das Berliner Verwaltungsgericht gestern gefällt hat. Mit dem Urteil wurde eine Klage der Immobilienfirma B.Ä.R. und ihrem Geschäftsführer Herrn Karl Tesmer, die Akteneinsicht zu verweigern, abgewiesen. Eine Berufung wurde nicht zugelassen. […]

Besucht den Steinberg – Nachbarn und Freunde sind willkommen

Heute 21.05.2015 ab 10:00 -

+++EILMELDUNG+++

Die Siedlung am Steinberg – ein wunderbarer Ort, wo Mieter seit Generationen leben und sich gegenseitig helfen.
War mal GSW – die älteste Städtische Wohnungsbaugesellschaft Berlins. Die wurde von der SPD unter billiger Beihilfe der LINKEN 2004 privatisiert und als Ganzes verkauft an private Investment-Fonds. Dann hat die GSW Häuser und Siedlungen wie die Siedlung am Steinberg verkauft – an weitere Privatinvestoren.
Heute will der neue Investor n schickes Reichen-Ghetto draus machen – und Steuern abschreiben über Denkmalschutz.
Und die Mieterfamilien in 5. Generation, die hier zu Hause sind bekommen
HEUTE scheinbar “Besuch” von der Bezirkspolitik und dem Ordnungsamt – die wollen, dass diese Nachbarn keine Plakate mehr gegen diese SCHEISSE aufstellen sollen, um ihre Meinung frei zu äußern!!!!

Damit die neuen Nachbarn sich nicht ärgern müssen, wenn sie in die geräumten und luxusmodernisierten Buden einziehen. Das habe ich letzte Woche Dienstag life über Stream von der BVV Reinickendorf mitbekommen!!!
HALLOOOOO?????

Die Politik als Sprachrohr solcher Gewinnmaximierungen? Geht’s noch?
Wer Morgen früh in Reinickendorf ist, gehe am Besten in die Steinberg Siedlung, Kehrwieder 1, und schaut nach, was diese unseriöse Politik des Bezirks Reinickendorf da abzieht.
Seid dabei, helft den Nachbarn. Da gibt’s super Kaffee und tolle Leute! Lasst sie nicht allein.

Im Netz gefunden: https://www.facebook.com/reina.urraca?fref=ts

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Schreibfeder-Passage: Niemand beabsichtigt ein Haus zu bauen…

Das Neubaugebiet Freudenberg-Areal ist eigentlich noch fast 10.000 m² größer, also insgesamt rund 36.000 m². Denn auch auf der benachbarten Schreibfeder-Passage soll groß gebaut werden – auch hier soll alles bis auf den letzten Quadratzentimeter mit riesigen Blocks zugebaut werden. Letztes Jahr ging es los mit dem Abriss der Flachbauten an der Weserstraße, die Planungen wurden im Stadtplanungsausschuss präsentiert, das Bebauungsplanverfahren sollte beginnen.
Aber: Mit der Einreichung der Klage gegen den Bauvorbescheid der Bauwert Investment Group wurde der zeitliche Zusammenhang der beiden Bauvorhaben ein Problem. Denn in der rechtlichen Bewertung gelten die beiden Vorhaben auf Grund der gemeinsamen Größe (bebaute Grundfläche größer als 20.000 m²) als umweltrechtlich prüfenswert. Der Bauvorbescheid für das Freudenberg-Areal müsste aufgehoben werden.
Und siehe da:
Plötzlich gibt der Entwickler der Schreibfeder-Passage vor, nicht mehr bauen zu wollen, jedenfalls nicht in absehbarer Zeit. Das sieht nach einem Manöver aus um zu verhindern, dass es zum totalen Stillstand kommt. Entfällt der zeitliche Zusammenhang der beiden Projekte, dann kann keine „Kumulation“ stattfinden – Bauwert scheint gerettet und damit auch das eigene Bauvorhaben.
Es ist klar, dass auf der Schreibfeder-Passage nach wie vor gebaut werden soll.
Die Jahresmietverträge der GewerbemieterInnen sind bis 2017 begrenzt. Es ist also absehbar, dass die Schreibfeder-Passage im Anschluss an das Freudenberg-Areal bebaut werden soll.

Die Schreibfederpassage war von Anfang der Entwicklung an Teil des gemeinsamen Wettbewerbs und Bebauungsplanverfahrens 2-27. Dier Abbildung zeigt den Geltungsbereich des Wettbewerbs (2009). Es wäre eine unglaubliche Entscheidung, wenn ausgerechnet jetzt, wo es um Bürgerbeteiligung und soziale/ökologische Folge-abschätzungen geht, diese Einheit aufgehoben wird und so getan wird, als hätte es das gemeinsame Verfahren nie gegeben.

Wir hoffen, dass das Verwaltungsgericht dem Eindruck „Niemand beabsichtigt ein Haus zu bauen…“ nicht folgt und die beiden Grundstücke rechtlich als eine Einheit betrachtet. Im Normalfall müsste dann ein Bebauungsplanverfahren stattfinden – das ist keine übertriebene Forderung.

Von uns aus könnte das Bauvorhaben in der geplanten Form gerne entfallen. Denn das denkmalgeschützte Ensemble wäre völlig verbaut und die Durchgängigkeit der Passage zerstört. Die Alternative: Eine bauliche Ergänzung an der Weserstraße soll die Anlieferung des Lidl-Marktes weiterhin ermöglichen, so dass er nicht an die Boxhagener Straße verlegt werden muss. Eine Platzsituation zur Boxhagener Straße soll erhalten bleiben. Dazu gab es auch einen Antrag der Piratenfraktion, der in der BVV leider abgelehnt wurde.

Der Rechtsstaat bewährt sich in Wilhelmstraße Berlin Mitte: Kein Mieter muss ausziehen / Kein Haus wird abgerissen / Die Menschen haben ihre Angst abgelegt

Die Presse berichtete in den letzten Tagen ausgiebig über die gezielten, systematischen Vertreibungsversuche in der Wilhelmstraße Berlin Mitte. Die gemeinnützige Bürgerinitiative Wilhelmstraße Berlin Mitte e.V. möchte gerne einige dort geäußerte Auffassungen korrigieren und kommentieren. Ist die Presseberichterstattung umfassend und neutral? Leider nur teilweise. Es gibt Presseberichte, in denen ausgiebig mit dem Eigentümer, aber nicht mit […]

Berlin meets Mannes Garten

Ganz viele Berliner Nachbarn helfen dem 75jährigen Manne, damit er keine Kündigung vom Eigentümer bekommt.

Wir haben hierzu einige Beiträge gefunden.
Aus allen Teilen der Stadt kamen sie und rupften, schnitten und buddelten in Mannes Garten, dem vom Eigentümer wegen seinem Garten gedroht wurde.
Zusammen mit den Nachbarn aus der Siedlung und aus Neu-Tegel, halfen sehr viele Berliner mit. Eine solche Solidarität hat Manne nicht erwartet und war sprachlos. In nur wenigen Stunden konnte man den Garten nicht mehr wieder erkennen. Jetzt können sich die Blumen, Erdbeeren und Obstbäume wieder frei entwickeln und Manne hat jetzt wieder einen Platz an der Sonne wo er sich entspannen kann.

Die Mieter aus der Sisdlung Am Steinberg, dankt allen Helfern für ihre Unterstützung. O-Ton “Es ist ein Wahnsinn, was dort geleistet wurde.”

 

 


 

 

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Senator Andreas Geisel: Wohnhaus Wilhelmstraße 56–59 (10117 Berlin Mitte) wird vom Berliner Senat NICHT zum Abriss freigegeben / Demolierung & Vetreibung gestoppt

Die Einsicht siegt doch noch! Der Berliner Senat will offenbar verhindern, dass die sinnlose Vertreibung der Menschen aus Berlin Mitte fortgesetzt wird. Ein gutes Zeichen dafür ist die heutige, ermutigende Stellungnahme vom Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel, der von der Berliner Zeitung mit dem folgenden Satz zitiert wird: „Es ist unsere grundsätzliche Haltung, dass wir vorhandenen Wohnraum […]