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Neueste Nachrichten

Bizim Kotti – Protestaktion!

AKTUELLER BEITRAG zur DEMONSTRATION am 15. Juli 2015 (klick) Hier ein kurzes Video zur Aktion. Die Hausverwaltung Römer ist entgegen ihrere Ankündigung nicht gekommen (…) Protest-Aktion der MieterInnen der Skalitzer Straße 142 Dienstag 7.7.15 16 Uhr Ein Haus des Sozialen Wohnungsbaus am Kottbusser Tor hat eine dramatische Mieterhöhung bekommen – bis zu 400€ pro Wohnung, … Weiterlesen

Gemeinsamer Besuch unserer Bürgerinitiative in der Russischen Botschaft

Am 25. Juni haben viele Mitglieder unserer gemeinnützigen Bürgerinitiative Wilhelmstraße Berlin Mitte e.V. sowie Nachbarn und Freunde zusammen die russische Botschaft Unter den Linden besucht. Eine sehr symphatische Dame, Frau Anastasia Goryaeva, hat uns freundlich an der Pforte empfangen und in das herrschaftliche Gebäude hineingeführt. Schon die Eingangshalle mit der großen Treppe und ihrem kunstvollen […]

1/4 Jahrhundert Schokoladen! kommt rum, feiert mit uns und vielen grandiosen Gästen. 25 years of Alternative Culture & Cheap Beer!

FREITAG 17.Juli
19:00 Hof:
Sheef (Punk)
Auge Blau (Seemansgarn)

19:00 Kneipe:
La Tourette (Tonia Reeh & Rudi Fischerlehner)
Abeueda Band (Desert Punk)
+ DJane Bettibo Bikepunk & DJ Dada

19:00 CdpV:
Buman (Post-Wave Punk)
Los Leopardos Del Silenciador (IndiRock)

20:30 Keller:
Reject The Limit (HC)

22:00 Theater:
Shakedown (Party w/ DJ Elmo)
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SAMSTAG 18.Juli
19:00 Hof:
Milemarker (Post-Electronic HC)
Hans Am Felsen – HAF (Punk)

19:00 Kneipe:
Kitty Solaris (Indie Rock)
Big Eater (Freak Funk Gospel)
+ Two Headed Boy DJ Team

19:00 CdpV:
Prinzessin Hans & Pablo Venuti
Welsch (SingerPostwriter)

20:30 Keller:
Vorwärts Alright! (Amok Rock/Indy Pop bis in die Fresse!)

22:00 Theater:
3nt3n m3n DJ Set
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SONNTAG 19.Juli
17:00 Hof:
Jam Connection (Funk)
Adriano Celentano Gebäckorchester (Dada Italo-Schlager)

20:00 Kneipe:
Wood In Di Fire (official) (GroovyJazzyReggae)
The Scorchers (Ska, Reggae)

20:00 Theater:
Karaoke mit KJ der Käpt’n
Sonja Heller & Testcard (Performance)

Berlins neue Wohnungsaufwendungsverordnung (AV-Wohnen)

Pressemitteilung / Berlin, O1. Juli 2015 (unten stehend auch eine Stellungnahme zur AV-Wohnen Berlin 2015 von TOPOS Stadtforschung) Berlins neue Wohnungsaufwendungsverordnung – eine Hilfe gegen Verdrängung trotz Wohnungsnot? Die neue Aufwendungsverordnung Wohnen (AV Wohnen) ist heute in Kraft getreten. Sie soll die Angemessenheitsgrenze der Kalt- und Warmmieten differenzierter regeln als bisher. Außerdem sollen nach Aussage der Senatsverwaltung für Soziales,  … Weiterlesen

Erfolgreiches Großes Benefizchorkonzert anläßlich des 3. Jahrestages der Besetzung der Stille Straße 10

Sieben Berliner Chöre sangen neben ihrem eigenen Repertoire alle gemeinsam  und mit dem Publikum  “Ein Lied für die Menschen” von Silly (Text: Werner Karma) unter der musikalischen Leitung von Bettina Kurella. 20150627_162753[1]Cirka 500 Besucher erlebten ein emotionales Chorkonzert in toller Kulisse, dem Ballhaus Pankow. Auch für diese Unterstützung herzlichen Dank.

Wir bedanken uns nochmals ganz herzlich bei folgenden Chören:

“Stille 10″, hardChor ELLA, “Charlotte 19-mehr als nur ein Ton”,  “Bulgarischer Orthodoxer Chor Berlin”, “Cum Gaudio”, Chor “Frohe Spatzen” und Erich-Fried-Chor.

Bulg. Orthod. Charlotte 19 Erich Fried Frohe Spatzen Stille10hardChor ELLA Cum Gaudio

Rede auf der Hauptversammlung der Deutsche Wohnen AG

Rede von Melanie Dyck auf der Hauptversammlung der Deutsche Wohnen AG am 12. Juni 2015 in Frankfurt am Main – Es gilt das gesprochene Wort – Sehr geehrte Aktionäre und Aktionärinnen, sehr geehrter Vorstand und sehr geehrter Aufsichtsrat der Deutsche Wohnen AG, ich spreche heute zu Ihnen als Mieterin und Mitglied verschiedener Mieterinitiativen, die den … Weiterlesen

Protest gegen Umgang der Deutsche Wohnen AG mit Sozialwohnungen

Pressemitteilung zur Aktionärsversammlung am 11.6.2015 in Frankfurt/Main 11.6.2015 MieterInnen informieren AktionärInnen über die Folgen der Geschäftsstrategie des Immobilienriesen. Berlins größte private Wohnungsbaugesellschaft soll Verantwortung für öffentlich geförderte Sozialwohnungen übernehmen. Das fordern die Mietergemeinschaft Kotti & Co und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Eine Aktionärin wird morgen auf der Hauptversammlung in Frankfurt am Main … Weiterlesen

Grundschule in den Rollbergen und die Siedlung Am Steinberg machen eine gemeinsame Sache!

Grundschultheater-Projekt in Reinickendorf findet neue Fans aus dem Bezirk

 

 

Gerade beim Facebook gemopst

+++ Bitte teilen und euren Nachbarn erzählen +++

Einladung

 

 

Grundschule in den Rollbergen und die Siedlung am Steinberg machen gemeinsame Sache!

Nachdem wir gestern über das tolle Projekt der Theatergruppe aus der Klasse 3B der Grundschule in den Rollbergen berichteten, um damit unserer Freude über das große Engagement der Schüler Ausdruck zu verleihen, wurde dank Facebook ein sehr schneller Kontakt mit der Initiatorin des Projektes möglich.

Durch unsere guten Freundschaften in der Reinickendorfer Lokalpolitik, wissen wir schon lange von den schwierigen Umständen, mit denen so manche Reinickendorfer Schule umzugehen hat. Daher freut es uns besonders, dass es an der Grundschule in den Rollbergen eine hochmotivierte Lehrer- und Elternschaft gibt, die neben den allgemeinen Schulalltag, mit viel Herzblut dieses Theaterprojekt und auch noch eine Tanzgruppe zu organisieren versteht.

Neben der Tatsache, dass wir alle Reinickendorfer sind, konnte man schnell weitere Gemeinsamkeiten erkennen. Auch die Siedlung am Steinberg hat eifrig zusammen mit der Reinickendorfer SPD um Thorsten Karge und Gilbert Colle Tassen und Kaffee für die Bahnhofsmission gesammelt. Für die Zukunft möchten wir gerne die Schüler der Grundschule in den Rollbergen begleiten und von weiteren spannenden Aktionen erfahren.

Besonders freut es uns, dass es auf Grund der großen Nachfrage eine Zusatzvorstellung in den Räumen der Schule geben wird. Gerne möchten wir die Werbetrommel für die Veranstaltung rühren und unseren Besuch der Vorstellung mit unserer Nachbarschaft organisieren.

Als besonderen Dank an das ganze Theaterteam, möchten wir alle Teilnehmer zu Kaffee und Limo in unsere Siedlung einladen und freuen uns auf tolle Gespräche mit den Schauspielern. Ein Termin wird sich sicherlich finden lassen.

Wir können die Engpässe in den Berliner Schulen nicht verändern, aber wir finden es wichtig ein besseres Bewusstsein für die Bildung unserer Kinder zu entwickeln. Bildung ist ein hohes Gut und gehört in unserem Land mehr gefördert.

Reinickendorf ist ein toller Bezirk und wir sind sehr froh über diese neue Verbindung in unserem Bezirk. Rollberge und Steinberg wachsen enger zusammen. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Aktionen.

Herzlich willkommen in der Siedlung am Steinberg.

Jetzt aber genug geschwätzt, an dieser Stelle noch die wichtigsten Informationen zum Projekt
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„Ein mittelschönes Leben

Die Kinder der Klasse B3 aus der Grundschule in den Rollbergen (Jahrgangsstufe 4/5) fanden das Thema „Obdachlosigkeit“ zuerst ganz langweilig.
Bisher waren Obdachlose für sie immer „Penner“, aber jetzt, nach dem Projekt, fanden sie das Thema sehr interessant und auch traurig.
Sie haben durch Zeitungsartikel, Gespräche und das Buch „Ein mittelschönes Leben“ erfahren, wie es zu Obdachlosigkeit kommen kann. Es ist häufig ein langer Prozess… passiert nicht von heute auf morgen.
Zuerst haben die Kinder in Gruppen ihre Gedanken zum Thema Obdachlosigkeit ausgetauscht und gegenseitig vorgetragen. Dabei haben sie viele Gründe gefunden, wodurch man obdachlos werden kann:

– Wohnungsbrand
– Verlust der Arbeit
– Schulden und andere finanziellen Probleme
– Spielsucht und andere Süchte
– Familiäre Probleme (Trennung oder Scheidung)
– Akute oder chronische Erkrankungen
– fehlende Schulbildung oder unvollständige Berufsbildung

Nachdem die Klasse das Buch gelesen hat, war ihnen klar, dass jeder Obdachloser einmal anders gelebt hat und dass nicht nur ein Grund die Ursache ist.
Tim – ein Schüler der Klasse– stellte fest, dass es sich bei Obdachlosen fast immer um Männer handelt. Diese offene Frage nach dem „Warum?“ stellte er Frau Haubrich beim Besuch der Bahnhofsmission am 26.03.2015. Dort lernte die Klasse die Arbeit dieser Hilfeeinrichtung kennen. Natürlich wollten auch alle Kinder helfen. Jeder hat eine Packung Scheibenkäse (einige Kinder sogar mehrere) gespendet und vor Ort Brote für die „Gäste“ – wie sie dort liebevoll genannte werden – geschmiert.

Am Ende unseres Projektes steht nun das Theaterstück.

Vielleicht geht es den Anwesenden anschließend wie den Kindern: „Die Klasse B3 hat jetzt mehr Verständnis für Obdachlose und sie sprechen nicht mehr von „Pennern“.
Am Ende der Vorstellung sammeln die Kinder für die Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo. Mit einer kleinen Geldspende können alle die Arbeit dieser Einrichtung unterstützen.”

„Ein mittelschönes Leben“

Ein Theaterstück der Klasse B3
Grundschule in den Rollbergen
unter der Leitung von Angie Garling

Am Donnerstag den 02.07.2015 18:00

Waldshuter Zeile 6, 13469 Berlin

Der Eintritt ist frei!

– Spenden für die Arbeit der Bahnhofsmission am Zoo sind herzlich willkommen –

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Das Mieterecho berichtet

MIETERBERATUNG PRENZLAUER BERG JETZT AUCH IN REINICKENDORF


Viele Klingelschilder sind ohne Namen in der Schönhauser Allee 103 im Berliner Stadtteil Pankow. Das Haus wechselte in den letzten Jahren mehrmals seinen Besitzer. Seit 3 Jahren gehört es der Wohnungsbaugesellschaft Gewobag. „ Schon kurz danach wurde die Mieterberatung Prenzlauer Berg bei uns im Haus aktiv. Die wurden bald nur noch Entmietungsberatung genannt, berichtet ein Bewohner gegenüber MieterEcho Online. Er schildert den Ablauf so: „Der Vortrag in den Räumen der Mieterberatung Prenzlauer Berg war sehr ernüchternd. Zunächst wurde uns mitgeteilt, dass uns der Milieuschutz ohnehin nicht helfen würde, da alle Maßnahmen innerhalb der Möglichkeiten der Modernisierungsmaßnahmen ausgereizt wurden. Dann begann das bekannte Programm: Druck, viele ungebetene Telefonate und immer wieder Drohungen, dass das Sozialplanverfahren eingestellt werden würde, wenn die Mieter nicht unterschreiben.“

Quelle:http://www.bmgev.de/mieterecho/mieterecho-online/heimarbeit-als-kuendigungsgrund.html

Auch in Reinickendorf wurde in diesem Jahr die “Mieterberatung Prenzlauer Berg” beauftragt, die Problemamtik rund um die Bewohner der Siedlung Am Seinberg zu bearbeiten. Der Auftrag hierzu, wurde vom Bezirksamt Reinickendorf unter der Federführung von Baustadtrat Martin Lambert und Bürgermeister Frank Balzer, beide Mitglieder der CDU, vergeben.

Die Entwicklungspläne der neuen Eigentümerin, für das Projekt “Stonehill Gardens” (ehenmals Kleinhaussiedlung Am Steinberg) und die damit verbundenen extrem hohen finanziellen Belastungen für die dort lebenden Reinickendorfer Mieter, führen seit vielen Monaten zu einer wahren Klageflut gegen die Mieterschaft und anhaltenden Protesten der Bürgerschaft.

Die Unterstützung der dort lebenden Reinickendorfer Bürger, die berechtigte Ängste um ihr Zuhause haben, gipfelte im letzten Monat, neben den schon bekannten Verbalattacken und einem popagandistischen Flugblatt der Reinickendorfer CDU Fraktion, mit einem missglückten Versuch des Reinickendorfer Bausstadtrates Martin Lambert (immer noch CDU), mit Unterstützung des Ordnungsamtes und der Polizei, auf einer durch die Versammlungsbehörde genehmigten Demonstration der Mieterschaft, Plakate und Transparente entfernen zu lassen. (taz und Der Nord-Berliner berichteten)

Wie Bausstadtrat Martin Lambert (hatten wir schon erwähnt das er Mitglied der CDU ist?) bereits in einem Schreiben vom 15.Mai 2015 der gesamten Mieterschaft mitteilte, erachte er die Verwendung von Demoplakaten in der Siedlung Am Steinberg, insbesondere auch mit Hinblick auf die Belange und Bedürfnisse der neuen Eigentümer/Mieter, als rechts- und ordnungswiedrig. Punkt aus.

 

Pressestimmen:

 

Quelle:http://www.taz.de/Mieter-gegen-Investor-und-Bezirksamt/!5200835/

Mieter gegen Investor und Bezirksamt

Straßenkampf in Tegel

Seit einem Jahr schon protestieren die Bewohner der kleinen Siedlung am Steinberg gegen ihre Verdrängung. Die politischen Mittel scheinen ausgeschöpft zu sein.

Im verbalen Clinch: Mieter Hartmut lenz (l.) und der Reinickendorfer Baustadtrat Martin Lambert (CDU).  Bild: Claudius Prößer

Der Showdown findet kurz vor Pfingsten auf offener Straße statt. Vor einem mit wildem Wein bewachsenen Häuschen trifft die Delegation aus Bezirksamt und Polizei auf zwei Dutzend wütende Nachbarn, die sich schwarze Protest-T-Shirts mit dem Aufdruck “Siedlung am Steinberg” übergestreift haben. Ihr Wortführer ist Hartmut Lenz, Anfang sechzig, grauer Vollbart. Er will Baustadtrat Martin Lambert (CDU) zur Rede stellen. Der nämlich hat ihnen, den MieterInnen, schriftlich angedroht, die Plakate und Banner entfernen zu lassen, die in der kleinen Siedlung hängen. “Wir bleiben alle” steht darauf, “Wer Mieter quält, wird abgewählt” und seit neuestem auch “CDU + Lambert = Demokratieverbot”.

Seit einem Jahr schon wehren sich die Bewohner der um 1920 erbauten Siedlung in Tegel gegen ihre Verdrängung durch den neuen Eigentümer – einen Investor, der die spitzgiebligen, denkmalgeschützten Häuschen luxuriös sanieren und unter dem Label “Stonehill Gardens” als steuersparende Kapitalanlage an Besserverdiende weiterverkaufen will. Die Gebäude sind jahrzehntelang nicht saniert worden, lange gehörten sie der GSW, die stieß das Ensemble bald nach ihrer eigenen Privatisierung durch den rot-roten Senat ab.

Für die Menschen, die zum Teil seit mehreren Generationen hier leben, ist das eine Katastrophe – zumal der Eigentümer sie per Modernisierungsankündigung versucht zu vergraulen. Die Kaltmieten würden nach Umbauten und Wärmedämmung regelrecht explodieren. Auch juristisch macht der Investor auf Mieter Druck, unter anderem wegen mutmaßlicher Verstöße gegen den Denkmalschutz. Dabei greifen die Sanierungsmaßnahmen selbst, das zeigt ein Musterhaus bereits,deutlich in die ursprüngliche Substanz der Altbauten ein.

Ein Jahr Mahnwache

Seit einem Jahr gehen viele Bewohner, alte und junge, auf die Straße. Sie haben eine Mahnwache angemeldet, bei der sie jeden Tag bis zum frühen Abend ihre Transparente und Poster aufhängen und in wechselnder Besetzung auf der Straße präsent sind. Von der Linken, den Grünen und auch der SPD haben sie viel Unterstützung bekommen, gegen den Baustadtrat sowie dessen Parteifreund und Bürgermeister Frank Balzer…..

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Nachbarn seid wachsam
Solidarität mit der
Siedlung Am Steinberg

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