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Schließung des Hauses vom 17.03.-17.04.2020

 

Wichtige Information I                                                              Berlin, 15.03.2020

Liebe Mitglieder des Fördervereins Stille Straße 10 e.V.,

leider spitzt sich die Entwicklung des Virus Covid-19 in Berlin immer weiter zu.

Aus diesem Grund sieht sich der Vorstand dazu veranlasst, die Begegnungsstätte für Jung und Alt, in der Stille Straße 10 zu schließen.

Wir schließen zunächst in der Zeit vom 17.03.-17.04.2020

Das bedeutet, dass keine Veranstaltungen, keine Gruppen-bzw. Kursaktivitäten stattfinden können.

Der überwiegende Teil der Mitglieder ist über 60 Jahre alt und fällt somit, nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen, unter die Gruppe der akut Gefährdeten.

Auch ist der Virus Covid-19 in seiner Übertragbarkeit und Inkubationszeit noch schwer einzuschätzen, so dass einfach nicht ersichtlich ist wer erkrankt ist und wie die Infektionsketten verlaufen. Wir wollen schlicht ein unnötiges Risiko für unsere Vereinsmitglieder und Besucher vermeiden.

Die Begegnungsstätte ist aber telefonisch von Montag-Freitag, jeweils 9.00 -15.00 Uhr bzw. per Mail erreichbar.

Tel.: 030-47012532, Mail: stillestrasse@gmail.com Gerne beantworten wir Eure Fragen und bieten Hilfe z.B. beim Einkauf oder Rezeptabholung in der Apotheke an.

Wir lassen Euch nicht alleine! Bitte nutzt dieses Angebot. Es ist kostenfrei.

Über weitere Schritte und Entscheidungen werden wir zeitnah informieren.

 

Eveline Lämmer

Vorstand

Mitgliederversammlung

Wichtige Information!

Liebe Mitglieder des Fördervereins Stille Straße 10 e.V.

leider spitzt sich die Entwicklung des Virus Covid-19 in Berlin immer weiter zu.

Aus diesem Grund sieht sich der Vorstand dazu veranlasst, die für Freitag, 27.03. 2020 geplante Mitgliederversammlung abzusagen und auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Mitgliederversammlung ein nicht einzuschätzendes Risiko für unsere Mitgliedschaft darstellt. Der überwiegende Teil der Mitglieder ist über 60 Jahre alt und fällt somit, nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen, unter die Gruppe der akut Gefährdeten.

Auch ist der Virus Covid-19 in seiner Übertragbarkeit und Inkubationszeit noch schwer einzuschätzen, so dass einfach nicht ersichtlich ist wer erkrankt ist und wie die Infektionsketten verlaufen.

Wir wollen schlicht ein unnötiges Risiko für unsere Vereinsmitglieder vermeiden. Wir hoffen auf euer Verständnis.

Über weitere Schritte und einen neuen Termin werden wir rechtzeitig informieren.

 

 

Vorstand                                  

Förderverein Stille Straße 10 e.V.                                          Berlin, 12.03.2020

Keine Rodung im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark

Im Zuge des Umbaus des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks zur Inklusionssportstätte sollen keine Bäume oder Sträucher gerodet werden, keine zusätzlichen Flächen versiegelt und keine zusätzlichen Parkmöglichkeiten geschaffen werden.

Es soll kein Parkhaus errichtet werden. Für auf das Auto angewiesene Menschen können bestehende Parkplätze umgewidmet werden. Die grosse Wiese mit Pappeln soll in der jetzigen Form erhalten werden und weiterhin zur Naherholung frei zugänglich bleiben. Für Individualsportler sowie Erholungssuchende, Familien mit Kinder sollen neben Profi und Leistungssport weiterhin ungehindert Zugang erhalten. Die Bedürfnisse der Anwohner sollen priorisiert werden.

Begründung

Hunderte Bäume sollen im Jahn-Sportpark gefällt werden. Im Jahr 2020, immer heisser werdenden Sommern, 410ppm CO2 und einem deutschlandweiten Problem mit Bodenversiegelung ist jede Fällung von Stadtgrün absolut zu vermeiden. Das Mikroklima in der Nachbarschaft wie auf den Sportanlagen hängt wesentlich vom Baumbestand und der unversiegelten Grünfläche ab. Der Erholungswert für Anwohner ist auch höher zu bewerten, als ein induzierter motorisierter Personenverkehr.

Für Menschen die auf Autotransport angewiesen sind, kann man bestehende Parkmöglichkeiten als Behindertenparkplätze umwidmen. Für alle anderen steht das überreichliche Angebot an öffentlichem Verkehr, welcher ein vielfaches der Transportleistung von Individualverkehr bewältigt, zur Verfügung: Von S-Bahnen Schönhauser Alle, Strassenbahnen & Ubahnen U2 und U8 in unmittelbarster Nähe. In der Umgebung ist hochverdichteter Wohnbau mit Menschen aller Altersgruppen, welche nicht vor der sinkenden Lebensqualität ins Umland mit dem Auto flüchten sollen!

Jede Baumfällung ist der Lebensqualität aller Stakeholder, vom Stadionbesucher bis zu den Anwohnern, welche unter dem Verkehr für Events im Stadion schon genügend zu leiden haben, abträglich und mithin unzumutbar. Vielmehr gilt es eine Umkehr des Trends zu Verkehrsmagneten, Entfernung von Stadtgrün und ungezügelter Versiegelung einzuleiten. Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark ist nur mit dem alten Grünbestand, der am besten zu erweitern ist, klima & somit Zukunftsfit.

Petition

Frauentagsfeier 07.03.2020

Veranstaltung anlässlich des  „Internationalen Frauentages“ am
07.März 2020  in der Stille Straße 10

Seit Bestehen des Fördervereins 2012 ist unsere Veranstaltung zum „Internationalen Frauentag“ eine gesellschaftspolitische Tradition in der Stille Straße 10.
Als erstes Bundesland hat Berlin den „Internationalen Frauentag“ 2019 zum gesetzlichen Feiertag erklärt.

Der Frauentag ist für uns ein Tag, um daran zu erinnern, dass Frauen im Widerstand zu all den Unterdrückungsverhältnissen viel erreicht und erkämpft haben.
Insofern ist der 8. März auch ein Tag der Ermutigung. Ein Tag daran zu erinnern, dass es sich lohnt für Frauenrechte und Solidarität einzustehen, sagte Eveline Lämmer vom Vorstand.
Damit alle am 08.03., an der Demonstrationen um 14.00 Uhr vom Wedding bis zum Alexanderplatz teilnehmen können, hatte der Vorstand entschieden bereits am 07.März zu einem Brunch und zu Gesprächen einzuladen.
Frauentag ist vor allem Frauenkampftag!

Wir begrüßten 4 Gäste als Gesprächspartnerinnen.

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Unsere Nachbarin, Freundin der Stille Straße, die bekannte Schauspielerin, Sängerin Jasmin Tabatabai, Ingeborg Simon, die Beirats Vorsitzende der VS, das Mitglied des Beirates Antje Willem und Nadja Nagie vom Kompetenzzentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe zugleich berufenes Mitglied im Landesseniorenbeirat.

Eveline Lämmer verwies stolz darauf, dass wir 2013 mit dem Clara Zetkin Frauenpreis der LINKEN ausgezeichnet wurden.
Clara Zetkin signalisiert aus dem vergangenen Jahrhundert, dass Widerstand streitbar und unbequem, von den einen abgelehnt und von anderen geliebt wird.
Für sie war es wichtig dort zu  kämpfen wo das Leben ist.

Unser Widerstand war ganz in ihrem Sinne.
Um es mit den Worten Clara Zetkins zu sagen:
»Lassen wir uns nicht schrecken durch die Ungunst äußerer Umstände, haben wir für alle Schwierigkeiten nur eine Antwort: Erst recht!

In vielen Gesprächen wurde deutlich dass Menschenrechte vor allem auch Frauenrechte sind.
Die Anwesenden verwiesen auf das Erstarken der neuen und alten Rechten.
Vor diesem Hintergrund wehren wir uns  gegen Korruption, Rassismus, Sexismus und Gewalt an Frauen, gegen Armut, Krieg, den Raubbau an der Natur und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse.
Dabei sind wir Frauen weltweit mit jenen aus Indien, Bali, Polen oder Italien, Argentinien oder den USA, solidarisch verbunden. Auch in der Bundesrepublik Deutschland gilt es die Menschenrechte in allen gesellschaftlichen Bereichen einzufordern.
Wir haben eine Unterschriften Resolution gestartet. Bitte beteiligt Euch mit Eurer Unterschrift. Sie befindet sich in der Begegnungsstätte.

Frauen gegen Rechts

 

 

 

 

Wir bedanken uns bei den Gästen, die sich als Gesprächspartnerinnen bereichernd eingebracht haben.

Wir danken allen Frauen, die sich mit einer Spende am Buffet beteiligt haben.

Der Vorstand

 

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Stellungnahme zur Schmutzkampagne 

Seit Monaten läuft eine Schmutzkampagne gegen den Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, der gemeinwohlorientierte Politikansätze der Renditejagd im Bezirk entgegenstellt und dazu die Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteuren sucht. Mit einem BZ-Artikel hat diese Kampagne jetzt eine neue Dimension bekommen. In den Fokus von FDP, CDU und Springerpresse geraten nun auch die Unterstützer*innen einer fortschrittlichen Wohn- und Stadtpolitik. […]

Der Beitrag Stellungnahme zur Schmutzkampagne  erschien zuerst auf Bizim Kiez – Unser Kiez.

Kein Verkauf am Kotti !

Kein Verkauf am Kotti Kein Verkauf von Kotti-Sozialwohnungen an profitorientierte private Investoren! Wir haben mit großer Bestürzung erfahren, dass ein privater Fonds am Kotti 120 Sozialwohnungen und wichtige soziale Infrastruktur wie das Aquarium und den Südblock verkaufen möchte! Es geht um die Häuser Admiralstrasse 1 und 2, sowie Skalitzer Str. 6. – Es reicht! Wir … Weiterlesen

Daniela Dahn

Daniela Dahn am 31.Januar 2020 in der Stille Straße 10

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Lesung aus dem Buch
„Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute“

Eveline Lämmer vom Vorstand des Fördervereins begrüßte die Gäste mit den Worten:

„DAS VERGANGENE IST NICHT VERGANGEN.
DAS GEGENWÄRTIGE NICHT HALTBAR.
UND DAS KÜNFTIGE  NICHT GESICHERT.“

In sieben Büchern hat Daniela Dahn sich mit der Einheit und den Folgen befasst, ein achtes war nicht geplant. Nun hat sie es dennoch geschrieben, denn die Zeiten sind danach: Nach dreißig Jahren Vereinigung ist die innere Spaltung zwischen Ost und West so tief wie eh und je; und es haben sich sogar neue Klüfte aufgetan, die unser Gemeinwesen erschüttern. Sie haben damit zu tun, dass die vermeintlichen Sieger der Geschichte das Erbe der beitrittsgeprüften «Brüder und Schwestern» komplett ausgeschlagen haben.

Die Geschichte des Anschlusses der DDR ist eine Geschichte von Demütigungen, einer tätigen Verachtung ihrer Kultur, Literatur, Wirtschaft
und sozialen Infrastruktur, die immer weiter fortwirkt.
Dagegen steht eine geschichtsvergessene Ignoranz, die das Denken in Alternativen entsorgt hat. Erstmals beschäftigt sich die Autorin auch mit der Frage, wie das Ende des sozialistischen Systems die Welt verändert hat.
Die «siegreiche» Demokratie hat überall an Vertrauen verloren, weil sie von den Eliten, die sie tragen sollen, permanent entwertet wird. Und vor den großen Fluchtbewegungen der letzten Jahre stand die konsequente Weigerung, auch nur ein wenig von dem zurückzugeben, was der «Raubmensch-Kapitalismus» sich zur Beute gemacht hat.
Für das vereinigte Deutschland zeigt Daniela Dahn: Bevor der Rechtsextremismus die Mitte der Gesellschaft erreicht hat, kam er aus der Mitte des Staates. Aus Teilen des Sicherheitsapparates, der Bundeswehr, der Verwaltung.
Eine gemeinsame Erinnerungskultur, die sich beschönigender oder dämonisierender Legenden verweigert, gibt es in Deutschland noch nicht.

Was müsste sie berücksichtigen? Daniela Dahn gab hier, streitbar und kompromisslos wie immer, mehr als nur Anregungen dazu.

 

In der Begegnungsstätte blieb kein Platz frei. Karten waren heiß begehrt und bereits im Vorverkauf ausgeschöpft.

In der anschließenden Diskussion schilderten Gäste ihre ganz persönlichen Empfindungen und ihre Erlebnisse der Wendezeit.
Vieles fand sich im Buch wieder.

 

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Viele Mieter*inneninitiativen stellen sich hinter Florian Schmidt

Kundgebung am Mittwoch direkt vor der BVV-Sitzung vor dem Rathaus Kreuzberg „Uns ist ein amtlicher Aktivist 1000 Mal lieber, als die sonst oft inaktiven Amtsträger“. Mit diesen Worten zieht eine lange Liste von Initiativen eine Bilanz der politischen Arbeit des Baustadtrats Florian Schmidt aus Friedrichshain-Kreuzberg. Der Milieuschutz hätte allein durch die neue Konsequenz, mit der […]

Der Beitrag Viele Mieter*inneninitiativen stellen sich hinter Florian Schmidt erschien zuerst auf Bizim Kiez – Unser Kiez.

Kundgebung für konkreten Mieter*innenschutz durch aktives Vorkaufsrecht

Am Mittwoch, 29.1.2020 um 17:30 Uhr direkt vor dem Rathaus Kreuzberg, Yorckstr. 4-11, anlässlich der öffentlichen BVV-Sitzung Wir stehen an der Seite von verdrängungsbedrohten Mieter*innen. Die Menschen im Bezirk können vom Baustadtrat und auch den Fraktionen in der BVV erwarten, dass alle Befugnisse zu ihrem Schutz und zum Erhalt der Nachbarschaften ausgeschöpft werden.  Aktuell macht die bezirkliche […]

Der Beitrag Kundgebung für konkreten Mieter*innenschutz durch aktives Vorkaufsrecht erschien zuerst auf Bizim Kiez – Unser Kiez.