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Video: OraNostra und Nachbarschaft zeigen Solidarität für unseren Oranienspäti

Der Oranienspäti von Zekiye Tunç erfährt Solidarität von der Gewerbeinitiative »OraNostra« und der Nachbarschaft, nachdem die Eigentümerfirma Bauwerk Immobilien GmbH die Bedrohung durch eine Räumung wach ruft. Auf einer Kundgebung, welche die OraNostra vor unserem Laternenumzug gegen Verdrängung organisierte, wurde mit deutlichen Worten ein Zeichen gegen die drohende Verdrängung des Ladens und die Einschüchterung seiner Inhaberin […]

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Wie Deutschlands größter Vermieter sein Geld verdient


Vonovia ist Deutschlands größter Wohnungskonzern und macht immer größere Gewinne. Viele Mieter sind aber gar nicht glücklich. Hier erklären wir dir, wie der Konzern sein Geld verdient und warum es so viel Kritik gibt.


Nachdem die Bochumer in den vergangenen Jahren stark in die energetische Modernisierung ihres Wohnungsbestands investiert haben, will man dieses Volumen für die kommenden Jahre um 40 Prozent reduzieren. Damit reagiert der Dax-Konzern auf die vielen Kundenproteste, die sich gegen steigende Mieten richten. „Wir müssen feststellen, dass die gesellschaftliche Akzeptanz für den bisher eingeschrittenen Weg nicht mehr gegeben ist“, erklärte Buch.

Bisher hatte das Unternehmen im Schnitt sieben Prozent der Modernisierungskosten jährlich auf die Miete umgelegt, was in Einzelfällen zu Mieterhöhungen von mehr als drei Euro pro Monat und Quadratmeter geführt hatte. Wenn man bedenkt, dass die Durchschnittsmiete von Vonovia-Wohnung bei 6,45 Euro liegt, ist das ein enormer Anstieg.

weiterlesen/Quelle: https://orange.handelsblatt.com/artikel/52634?fbclid=IwAR0b-Yu08oySUJufi8QliWePFMrW9c3-ZWFc0dmZWXLhhgFDoIq6SVb0-oE

Baustadtrat: Spekulationsverkauf hat begonnen


Mieterprotest an der Karl-Marx-Allee – Eine Wohnung an der Karl-Marx-Allee wird für 1,1 Millionen Euro angeboten. Baustadtrat Schmidt: „Der Wahnsinn beginnt schon“


Rund 1,1 Millionen Euro soll die „Paradewohnung“ mit Terrasse an der Karl-Marx-Allee 91 kosten, inklusive Makler- und Notargebühren. Dabei hat sie nur drei Zimmer und 137 Quadratmeter. „Der Wahnsinn beginnt schon. Wohnungen aus den verkauften Blöcken werden auf dem Spekulationsmarkt weiterverkauft“, twitterte am Sonntag der Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, Florian Schmidt (Grüne) .
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Das Inserat auf Immobilienscout24.de war den Mietern aufgefallen, die gegen den Verkauf ihrer Häuser an die Deutsche Wohnen kämpfen. Am Sonntag demonstrierten rund 100 Mieter vor dem Willy-Brandt-Haus an der Stresemannstraße, der SPD-Bundeszentrale. „Enteignen!“ forderten die Teilnehmer in Sprechchören und prangerten die „Geschäftspraktiken“ des Konzerns Deutsche Wohnen an, darunter „spekulative Verkäufe“. Die Deutsche Wohnen hat im November vier Blöcke mit rund 700 Wohnungen an der Allee erworben.

weiterlesen/Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/mieterprotest-an-der-karl-marx-allee-baustadtrat-spekulationsverkauf-hat-begonnen/23738180.html?fbclid=IwAR2NYFMNdZ97IlwKy_Xm2dTUQEfcmodNW-DbKidz28S0l-IsYan6nr8gPwA

Steigende Mieten verstärken Andrang bei Tafeln



Immer mehr Rentner nutzen die Tafeln in Niedersachsen. Ihr Anteil hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Die Ursache liegt in den steigenden Mieten, die zu mehr Armut führen.


Osnabrück: Steigende Mieten führen dem Bundesverband Deutscher Tafeln zufolge zu verstärktem Andrang an den Ausgabestellen für Lebensmittel. Besonders betroffen seien Rentner, sagte der Vorsitzende Jochen Brühl der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Sonnabend). Der Anteil der Ruheständler an den Tafel-Kunden habe sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt.
Jeder dritte der derzeit rund 1,5 Millionen Tafel-Kunden sei zudem noch minderjährig, sagte Brühl. „Das sind besorgniserregende Entwicklungen.“ Die steigenden Mietpreise hätten daran Anteil.

weiterlesen /Quelle

http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Bundesverband-beklagt-Steigende-Mieten-verstaerken-Andrang-bei-Tafeln?fbclid=IwAR1v0l7VDrNan0ogi3VuJZLAbP-STTN514ADc50DBtDrMNLhyORh6sJgZh4

Deutsche Wohnen und 700 Wohnungen in der Karl Marx Allee! Teil 1 bis 4


Eine Rekommunalisierung der Stalinbauten? (Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-karl-marx-allee-eine-rekommunalisierung-von-700-wohnungen-in-der-karl-marx-allee/23723354.html)
FOTO: KAI-UWE HEINRICH

Ist die Rekommunalisierung von 700 Wohnungen an der Karl-Marx-Allee möglich? Ja, sagt jetzt ein Rechtsgutachten eines Leipziger Anwalts, der bei den Grünen aktiv sein soll, im Auftrag des Kreuzberg-Friedrichshainer Baustadtrats Florian Schmidt, ebenfalls Grüne. Nein, meint hingegen der Senat.AnzeigeAnzeige


Quelle: Ausschnitt zitiert aus Berliner Abendschau vom 05.12.2018

Wie berichtet, geht es um den Plan der Deutschen Wohnen, die berühmten Häuser an der früheren Stalinallee zu übernehmen, und um den Plan des Bezirks, dies zu verhindern und die Wohnungen wieder ins das Eigentum städtischer Wohnungsbaugesellschaften zu bringen. Lägen alle Wohnungen im Milieuschutzgebiet, wäre das vergleichsweise einfach – der Bezirk könnte einfach sein Vorkaufsrecht ausüben.


Quelle: Ausschnitt zitiert aus rbb24 vom 05.12.2018

Nicht alle Wohnungen Milieuschutzgebiet

Das ist jedoch nicht der Fall. Nur 80 der Wohnungen liegen im Milieuschutzgebiet. Der Großteil aber, also 620 Wohnungen, kann nur von den Mietern direkt gekauft werden. Baustadtrat Schmidt stellt sich nun vor, die Mieter könnten ihr Vorkaufsrecht ausüben und die Wohnungen dann quasi an den Staat durchreichen, doch das ist aus Sicht des Senats nicht leicht machbar, und erst recht nicht im Rahmen der geltenden Frist.


Quelle: Ausschnitt zitiert aus Berliner Abendschau vom 06.12.2018

Bis 5. Januar müsste dann nämlich für jeden einzelnen Mieter alles über die Bühne gehen, die Mieter müssten drei Verträge unterzeichnen: die Ausübung des Vorkaufsrechts, einen Abtretungsvertrag mit einer Wohnungsbaugesellschaft und die Zustimmung zur Mieterhöhung. Die Mieter würden zudem auf Grunderwerbsteuer und Notarkosten sitzen bleiben, und falls sie Schulden haben, könnten Gläubiger zugreifen. Dies steht in einem Brief des Senats an die Mieter.


Quelle: Ausschnitt zitiert aus rbb24 vom 06.12.2018 
Wie können alle Mieter*innen dieser Immobilien am besten vor Verdrängung geschützt werden?

An diesem Donnerstag gibt es für die betroffenen Mieter eine Informationsveranstaltung des Mieterbeirats mit der Investitionsbank Berlin-Brandenburg (IBB) zum Thema. Wenn es nach dem Senat geht, sollten die Mieter ihre Wohnungen kaufen und behalten. Hierbei könnten sie von der IBB unterstützt werden.

Artikel zitiert aus Quelle … der Tagesspiegel vom 05.12.2018

So wollen wir morgen wohnen

Veröffentlichung des Abschlussberichts der Studie „Rekommunalisierung Plus. Modellprojekt am Kottbusser Tor“ Eine Einladung an Presse, stadtpolitische Initiativen und alle Interessierten 21.12., 18 Uhr, Aquarium (Skalitzer Str. 6) Die Mietergemeinschaft Kotti & Co. fordert schon lange den (Rück-)Kauf des privatisierten Sozialen Wohnungsbaus am Kottbusser Tor und die Übertragung echter Mitverwaltungsrechte an die Nachbarschaft. Doch wie stark … Weiterlesen

Die Tanzschule TanzZwiEt in Berlin am Straußberger Platz wird verdrängt

Wer bestimmt über das Schicksal unserer Stadt?

Wer ist dafür verantwortlich, welche Menschen in der Stadt arbeiten und leben dürfen und wer nicht? Ist das die Politik oder sind das doch eher die Immobilien Haie, die sogenannte Wirtschaft?

Warum dürfen einige wenige Immobilien-Haie einfach mal so soziale Strukturen zerstören? Ist das Allgemeinwohl weniger Wert, als der Profit einzelner Spekulanten? Sind es nicht zum Beispiel die Tanzschule am Straußberger Platz TanzZwiEt, oder die Kinderläden, die Senioren-Treffs, die Kunst-Szene, die Jugendclubs Potse und Drukstore, das Syndikat, oder andere lieb-gewonnene Geschäfte usw. die unsere Stadt zu einem liebenswerten zu Hause machen?

Quelle: Ausschnitt zitiert aus Berliner Abendschau vom 29.11.2018

 

weitere Infos und Artikel:

Nach 20 Jahren: Mietvertrag nicht verlängertTanzschule ohne Räume

Für die selbstverwalteten Jugendzentren Potse und Drugstore sind neue Räume gefunden. Dem Anspruch werden diese nicht gerecht.

Kiezkneipe „Syndikat“: Proteste gegen Schließung

Rentnerclub in Pankow Seit sechs Jahren kämpfen Senioren um ihren Freizeittreff

Vielen Berliner Kitas droht durch hohe Mieten das Aus

Kein Platz für die Kunst

Gemeinsam gegen Verdrängung: 97 Gewerbetreibende in der Oranienstraße und die Initiativen der Nachbarschaft

Gentrifizierung Das Ende eines Traums – Warum Friedel54 geräumt wird

„Mietenwahnsinn“ Demonstration mit Tausenden Teilnehmern setzt ein starkes Zeichen

Mehrere Tausend Ferien-Wohnungen in Berlin sind illegal!

Diese Ferienwohnungen belasten den leistbaren Wohnungsmarkt sehr stark!

Sollten für Gäste der Stadt nicht generell Hotels ausreichend sein, um den Wohnraummangel entgegen zu wirken? Das Zweckentfremdungsverbot wirkt kaum, da zu wenige Kontrolleure aktiv werden können und die von den Gerichten verkündeten Strafen viel zu niedrig sind! Es ist unbedingt notwendig diese Ordnungswidrigkeit als Straftat einzustufen und einen offensichtlichen Betrug ins Strafgesetzbuch aufzunehmen! Bei Wiederholungstäter*innen, bei denen die Geldstrafen nicht wirken, sollten die Immobilien generell enteignet werden! Erst dann kann das Problem dem Allgemeinwohl dienend gelöst werden!

Quelle: Ausschnitt zitiert aus Berliner Abendschau vom 03.12.2018

 

weitere Infos

SUPER.MARKT vom 03.12.2018: Airbnb: das schnelle Geld

In der Schweiz entstehen Geisterstädte – Bauboom ohne Nachfrage

Jährlich entstehen in der Schweiz 8.000 Wohnungen, für die es keine Abnehmer gibt. Der Bauboom zeigt die Gefahren der Niedrigzinsen für den Immobilienmarkt.

 

ZürichNichts gegen Huttwil: Der malerische Ort mit seinen knapp 5.000 Einwohnern wird wegen seiner Schönheit auch das „Blumenstädtchen“ genannt. Aber was sich derzeit auf dem Immobilienmarkt in der Gemeinde im Emmental abspielt, sieht dann doch eher nach einer bizarren Blüte aus: Jüngsten Daten zufolge stehen 15 Prozent der Wohnungen in Huttwil leer. Die Gemeinde belegt damit einen unrühmlichen ersten Platz in der Schweiz.

Huttwil ist nicht allein: In der ländlichen Schweiz entstehen mehr Wohnungen, als gebraucht werden. Obwohl schon jetzt landesweit gut 70.000 Wohnungen verwaist sind, werden noch immer neue Bauten genehmigt. Nach Angaben der Schweizer Großbank Credit Suisse kamen alleine in diesem Jahr rund 8.000 leere Apartments dazu – eine kleine Geisterstadt.

Damit wachsen die Leerstände in der Schweiz so schnell wie seit 20 Jahren nicht. Doch das schreckt offenbar kaum jemanden: Vor allem Großanleger investieren weiter in Neubauten. Donato Scognamiglio, Chef des Immobilienberatungsunternehmens IAZI, warnt: „Der Renditehunger mancher Investoren ist so groß, dass auch Giftiges gegessen wird.“

Wie sehr die Entwicklung aus dem Ruder gelaufen ist, lässt sich an den Inseraten ablesen. Um Mietern die neuen Wohnungen schmackhaft zu machen, ist Kreativität gefragt. „Wunderschönes, neu renoviertes Studio zu vermieten, zwei Mietzinsen gratis“, heißt es in einer Anzeige, oder: „Zu Weihnachten schenken wir Ihnen die ersten zwei Nettomietzinsen!“ Anderswo gibt es zur Dreizimmerwohnung ein iPad oder einen Gutschein für den örtlichen Supermarkt. Manche Mieter dürfen sich gar selbst aussuchen, welche Miete sie in den ersten drei Monaten bezahlen wollen.

 

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Der globale Insektenzusammenbruch

Weltweit mehren sich Hinweise, dass Insekten massenhaft verschwinden. Ihr funktionaler Verlust könnte für die Menschheit noch gravierender sein als der Klimawandel.

 

Wir haben uns mittlerweile daran gewöhnt, dass Arten aussterben oder auf Reste dezimiert werden: Der massenhafte Abschuss von Elefanten, Nashörnern, Löwen und Tigern, das Fangen und Töten von Singvögeln in Indonesien oder am Mittelmeer, die angebliche wissenschaftliche Jagd auf Wale oder das verbreitete Sterben von Fröschen und Salamandern lösen zwar hier und da noch Entsetzen aus. Doch wirklich durchgreifende Maßnahmen dagegen scheitern am fehlenden Geld und vor allem am Willen der handelnden Politiker. Dank effektiver Waffen, Fallen und Gifte gelingt es der Menschheit, sogar Arten zu vernichten, deren Bestand hunderte Millionen oder mehr Individuen umfasst(e): Die nordamerikanische Wandertaube wurde innerhalb weniger Jahrzehnte von Milliarden auf null dezimiert.

Doch mittlerweile hat das Arten- und Bestandssterben eine Tiergruppe erfasst, mit der viele Menschen und vielleicht sogar die meisten Wissenschaftler nicht gerechnet hätten: Weltweit befinden sich die Insektenzahlen im Sinkflug und verschwinden Arten und Populationen. In einem großartigen Artikel titelt die »New York Times« sogar schon davon, dass die »Insektenapokalypse« begonnen habe. Ökosysteme verändern sich mehr oder weniger stark, wenn einzelne Großsäuger oder Vögel verschwinden, doch Insekten haben eine entscheidende funktionelle Bedeutung – gehen sie massenhaft verloren, ändert sich die komplette Umwelt bis hin zu drastischen Folgen für uns Menschen und unsere Lebensgrundlagen.

 

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