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Bagger reißt die Lauben in Halensee ab

Freitagmorgen sind Anwohner der Seesener Straße in Halensee von Krach geweckt worden. Ein Baggerfahrer hat begonnen, die Lauben abzureißen.

Anwohner Farbod Firoozi ist entsetzt, als er den Bagger auf dem Kleingartengelände an der Seesener Straße sieht, der am Freitagmorgen bgeonnen hat, die Lauben abzureißen. Seit neun Monaten wohnt der gebürtige Iraner an der Seesener Straße. Er arbeite als Ingenieur, wie er sagt, und ist stolz darauf, vor Kurzem eingebürgert worden zu sein. Dass in seiner Straße aber jetzt die Parzellen weichen müssen, findet er ärgerlich: “Es ist nicht nur schade um das Grün. Wie soll die Stadt denn zukünftig funktionieren, wenn alles so dicht bebaut wird, wo soll der Verkehr hin, wohin die Autos?”, fragt er sich.

Auch Heinz Murken von der Bürgerinitiative Henriettenplatz sorgt sich, dass die auf dem Grundstück geplante Bebauung “noch massiver als der im Bau befindliche Siebengeschosser” im südlichen Bereich der Seesener Straße werden könnte. Er kritisiert momentan vor allem, dass der Bezirk nichts dagegen unternommen hat, dass die Laubenpächter bereits ihre Parzellen geräumt haben. Nach dem Bundeskleingartengesetz müsse erst geräumt werden, wenn bauliche Maßnahmen absehbar seien. Doch laut Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte (SPD) liegt dem Bauamt bislang weder eine Bauvoranfrage noch ein Bauantrag vor.

 

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SPD sagt “Ja, aber…” zu TTIP und CETA!

Die SPD hat heute auf ihrem Parteitag in Berlin ihre Position zu TTIP und CETA festgelegt. Die roten Linien, die vor einem Jahr von einem Konvent beschlossen wurden, werden in Richtung „Ja zu CETA und TTIP“ verschoben.

Adventsfeier mit Lesung und musikalischen Rahmen gefeiert; Frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr

Vor einigen Tage fand die traditionelle Adventsfeier der gemeinnützigen Bürgerinitiative Wilhelmstraße Berlin Mitte e.V. statt. Mit weihnachtlichem Schmuck und Kerzen hatten viele Bürger für eine festliche Stimmung gesorgt. Wie immer stellte der Jugendclub IKARUS den roten Salon für die Zusammenkunft zur Verfügung. Ingrid Schramm hatte, wie auch in den vergangenen Jahren, ihre Gitarre mitgebracht und […]

Schmargendorfer Mieterprotest im MieterMagazin

Das oftmals seltsam anmutende Verhalten unseres Vermieters (Gagfah/Vonovia) hat wieder die Redaktion des MieterMagazins (Infozeitschrift des Berliner Mietervereins) veranlasst, über unseren Fall zu berichten. Die Einleitung des Artikels, fasst den Inhalt schon recht gut zusammen: „Ein Wohnungsunternehmen ignoriert Duldungsverweigerungen, beginnt stattdessen mit Dämmarbeiten und hat nun einstweilige Verfügungen auf dem Tisch. Im Gegenzug erstattet es Strafanzeige wegen eines ausgehängten Fensterflügels.“

An dieser Stelle weisen wir darauf hin, dass die Strafanzeige nicht vom Vermieter, sondern offenbar von der Bauleiterin der Firma Juve GmbH erstattet wurde.

Zur Online-Version des Artikels
Direktlink zum PDF (Seite 10)

Wer ältere Ausgaben des MieterMagazins lesen will, kann dies im Archiv tun. Unter anderem ist in Ausgabe 09/2015 (PDF-Link) auf Seite 7 bereits ein Artikel über den Schmargendorfer Mieterprotest erschienen (Online-Ausgabe hier).

Update: Wie uns aus zuverlässiger Quelle mitgeteilt wurde, ist die im Text erwähnte Strafanzeige nicht von der Gagfah/Vonovia erstattet worden, sondern von der Bauleiterin der Juve Bauunternehmen GmbH. Uns wurde zugesagt, dass man seitens Vonovia dafür sorgt, dass die Anzeige zurückgenommen und das Verfahren eingestellt wird.

Besichtigung des Neubauprojekts der Deutsche Wohnen in Potsdam-Babelsberg

Besichtigung des Neubauprojekts der Deutsche Wohnen in Potsdam-Babelsberg

Alle Mietparteien der Siedlung Westend erhielten von der Deutsche Wohnen im September eine Einladung zur Besichtigung des Neubauprojekts in Potsdam-Babelsberg zum 07. November 2015, um die mehrfach beworbenen und versprochenen Pläne für nachhaltiges und zukunftsfähiges Bauen zu präsentieren. Hierzu wurde von der Deutschen Wohnen ein Reisebus zur Verfügung gestellt, um allen interessierten Mietern die An- und Abreise nach Potsdam zu ermöglichen.

Der Einladung waren etwa 50 Mieter gefolgt, wobei viele Mietparteien im „Doppelpack“ erschienen sind. Pünktlich um 12 Uhr startete der Bus die Abfahrt in Richtung Potsdam. Während der Fahrt begrüßte uns Herr Stein, informierte noch einmal über den Programmablauf und vermittelte einen aktuellen Stand zur möglichen Übernahme durch den Immobilienkonzern Vonovia.

Nach Ankunft auf der Baustelle in der Heinrich-von-Kleist-Straße in Potsdam-Babelsberg wurden wir von Herrn Klaus Zahn (Leiter Neubau bei der Deutsche Wohnen) vor einem der Miethäuser begrüßt. Er erklärte anschließend kurz die „Visionen“ der Deutsche Wohnen zum Bauprojekt und erläuterte anschaulich, wie sich die neuen Mietwohnungen und Reihenhäuser in das Gesamtbild der Siedlung integrieren. Weiterhin betonte er, dass beim Errichten der neuen Häuser nur hochwertige Baumaterialien verwendet wurden und der umgesetzte Grundriss der Wohnungen sich an den aktuellen Bedürfnissen der Mieter orientiert und auch ein barrierefreier Zutritt vieler Wohnungen gewährleistet sei. Während seiner Ausführungen gab es bereits erste Zwischenfragen, z.B. nach der Nettokaltmiete, den zu erwartenden Betriebskosten sowie nach vorhandenen PKW-Stellplätzen. Die Nettokaltmiete sollte in etwa bei 11 Euro je Quadratmeter liegen und die Nebenkosten bei etwa 2 bis 3 Euro je Quadratmeter. Ich überprüfte dies kurz mit einer Suche bei einer namhaften Immobilienplattform und fand tatsächlich eine Wohnung mit ca. 89 Quadratmetern zu einem Mietpreis von 1.180 Euro (Warmmiete).

Nach der Ansprache von Herrn Zahn ging es dann endlich zur Besichtigung von zwei Musterwohnungen in der dritten Etage, die kurz vor der Fertigstellung sind. Marc Zimmerling (Leiter des Servicepoints in Potsdam) stellte die Wohnungen vor und stand für Detailfragen zur Verfügung. Die Grundrisse der beiden Wohnungen waren für meinen Geschmack etwas ungünstig, da auf Kosten der einzelnen Zimmer viel Raum für den Flur verschenkt wurde und scheinbar alle Wohnungen mit offenen Wohnküchen ausgestattet wurden. Dieser Eindruck wurde mir auch bei einigen Gesprächen mit Nachbarn aus unserer Siedlung bestätigt.

Nach der Besichtigung der beiden Wohnungen wurde uns von einem Catering Service Kuchen und Kaffee sowie Currywurst und Salat angeboten. Es gab sogar schon Glühwein. Während der Stärkung nutzten viele Mieter die Möglichkeit, um weitere Fragen an die Mitarbeiter der Deutsche Wohnen vor Ort zu stellen und sich auch untereinander auszutauschen.

Gegen Ende der Tour und nach der Stärkung am Büfett wurden wir noch über die Außenanlagen der Mietwohnungen und Reihenhäuser geführt und konnten noch ein Reihenhaus im Rohbau besichtigen. Dies hatte mir persönlich besser gefallen. Das besichtigte Reihenhaus verfügt über 3 Etagen, hat im Erdgeschoss ein Gäste-WC und in der ersten und zweiten Etage jeweils ein Bad mit Wanne und Dusche. Die Zimmer sind gut geschnitten und in der zweiten Etage befindet sich noch eine große Terrasse, die man sich allerdings mit den anderen 3 Reihenhausbesitzern teilen müsste. Die Anlage mit den 12 Reihenhäusern befindet sich nordwestlich von den Mietwohnungen und besteht aus 2 Reihenhäusern mit jeweils zwei Aufgängen, die von zwei Reihenhäusern mit vier Aufgängen eingeschlossen ist (siehe Google Maps). In diesem Bereich sollen auch die Stellplätze für alle anderen Mieter des Neubauprojekts realisiert werden.

Gegen 14 Uhr wurde dann die Rückreise angetreten. Auf der Rückfahrt bedankte sich Herr Stein noch einmal im Namen der Deutsche Wohnen für das Interesse und die Teilnahme der Mieter und verabschiedete uns dann in der Siedlung.

Viele Grüße

Stefan D., 17.11.2015

Fotos von der Baustelle:

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Beitrag im rbb Inforadio über uns und die „Märkische Scholle“

Kürzlich war der rbb-Redakteur Wolf Siebert vom Inforadio bei unserem wöchentlichen Treffen anwesend und hat für einen Radiobeitrag Interviews mit mehreren Mietern geführt.

Als positives Beispiel energetischer Sanierung wurde in dem Zusammenhang eine Maßnahme der Genossenschaft „Märkische Scholle“ vorgestellt. Anders als bei uns belaufen sich die Mieterhöhungen hier auf sozial verträgliche 50 bis 70 Cent pro m² und die Maßnahmen leisten wirklich einen Beitrag zum Klimaschutz.

In unserer Schmargendorfer Gagfah-/Vonovia-Wohnanlage tendiert der energetische Effekt gegen null – bei voraussichtlich zwei Euro Mieterhöhung pro m². Irrsinn!

Den wirklich gelungenen Beitrag kann man sich hier anhören!