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Besichtigung des Neubauprojekts der Deutsche Wohnen in Potsdam-Babelsberg

Besichtigung des Neubauprojekts der Deutsche Wohnen in Potsdam-Babelsberg

Alle Mietparteien der Siedlung Westend erhielten von der Deutsche Wohnen im September eine Einladung zur Besichtigung des Neubauprojekts in Potsdam-Babelsberg zum 07. November 2015, um die mehrfach beworbenen und versprochenen Pläne für nachhaltiges und zukunftsfähiges Bauen zu präsentieren. Hierzu wurde von der Deutschen Wohnen ein Reisebus zur Verfügung gestellt, um allen interessierten Mietern die An- und Abreise nach Potsdam zu ermöglichen.

Der Einladung waren etwa 50 Mieter gefolgt, wobei viele Mietparteien im „Doppelpack“ erschienen sind. Pünktlich um 12 Uhr startete der Bus die Abfahrt in Richtung Potsdam. Während der Fahrt begrüßte uns Herr Stein, informierte noch einmal über den Programmablauf und vermittelte einen aktuellen Stand zur möglichen Übernahme durch den Immobilienkonzern Vonovia.

Nach Ankunft auf der Baustelle in der Heinrich-von-Kleist-Straße in Potsdam-Babelsberg wurden wir von Herrn Klaus Zahn (Leiter Neubau bei der Deutsche Wohnen) vor einem der Miethäuser begrüßt. Er erklärte anschließend kurz die „Visionen“ der Deutsche Wohnen zum Bauprojekt und erläuterte anschaulich, wie sich die neuen Mietwohnungen und Reihenhäuser in das Gesamtbild der Siedlung integrieren. Weiterhin betonte er, dass beim Errichten der neuen Häuser nur hochwertige Baumaterialien verwendet wurden und der umgesetzte Grundriss der Wohnungen sich an den aktuellen Bedürfnissen der Mieter orientiert und auch ein barrierefreier Zutritt vieler Wohnungen gewährleistet sei. Während seiner Ausführungen gab es bereits erste Zwischenfragen, z.B. nach der Nettokaltmiete, den zu erwartenden Betriebskosten sowie nach vorhandenen PKW-Stellplätzen. Die Nettokaltmiete sollte in etwa bei 11 Euro je Quadratmeter liegen und die Nebenkosten bei etwa 2 bis 3 Euro je Quadratmeter. Ich überprüfte dies kurz mit einer Suche bei einer namhaften Immobilienplattform und fand tatsächlich eine Wohnung mit ca. 89 Quadratmetern zu einem Mietpreis von 1.180 Euro (Warmmiete).

Nach der Ansprache von Herrn Zahn ging es dann endlich zur Besichtigung von zwei Musterwohnungen in der dritten Etage, die kurz vor der Fertigstellung sind. Marc Zimmerling (Leiter des Servicepoints in Potsdam) stellte die Wohnungen vor und stand für Detailfragen zur Verfügung. Die Grundrisse der beiden Wohnungen waren für meinen Geschmack etwas ungünstig, da auf Kosten der einzelnen Zimmer viel Raum für den Flur verschenkt wurde und scheinbar alle Wohnungen mit offenen Wohnküchen ausgestattet wurden. Dieser Eindruck wurde mir auch bei einigen Gesprächen mit Nachbarn aus unserer Siedlung bestätigt.

Nach der Besichtigung der beiden Wohnungen wurde uns von einem Catering Service Kuchen und Kaffee sowie Currywurst und Salat angeboten. Es gab sogar schon Glühwein. Während der Stärkung nutzten viele Mieter die Möglichkeit, um weitere Fragen an die Mitarbeiter der Deutsche Wohnen vor Ort zu stellen und sich auch untereinander auszutauschen.

Gegen Ende der Tour und nach der Stärkung am Büfett wurden wir noch über die Außenanlagen der Mietwohnungen und Reihenhäuser geführt und konnten noch ein Reihenhaus im Rohbau besichtigen. Dies hatte mir persönlich besser gefallen. Das besichtigte Reihenhaus verfügt über 3 Etagen, hat im Erdgeschoss ein Gäste-WC und in der ersten und zweiten Etage jeweils ein Bad mit Wanne und Dusche. Die Zimmer sind gut geschnitten und in der zweiten Etage befindet sich noch eine große Terrasse, die man sich allerdings mit den anderen 3 Reihenhausbesitzern teilen müsste. Die Anlage mit den 12 Reihenhäusern befindet sich nordwestlich von den Mietwohnungen und besteht aus 2 Reihenhäusern mit jeweils zwei Aufgängen, die von zwei Reihenhäusern mit vier Aufgängen eingeschlossen ist (siehe Google Maps). In diesem Bereich sollen auch die Stellplätze für alle anderen Mieter des Neubauprojekts realisiert werden.

Gegen 14 Uhr wurde dann die Rückreise angetreten. Auf der Rückfahrt bedankte sich Herr Stein noch einmal im Namen der Deutsche Wohnen für das Interesse und die Teilnahme der Mieter und verabschiedete uns dann in der Siedlung.

Viele Grüße

Stefan D., 17.11.2015

Fotos von der Baustelle:

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Beitrag im rbb Inforadio über uns und die „Märkische Scholle“

Kürzlich war der rbb-Redakteur Wolf Siebert vom Inforadio bei unserem wöchentlichen Treffen anwesend und hat für einen Radiobeitrag Interviews mit mehreren Mietern geführt.

Als positives Beispiel energetischer Sanierung wurde in dem Zusammenhang eine Maßnahme der Genossenschaft „Märkische Scholle“ vorgestellt. Anders als bei uns belaufen sich die Mieterhöhungen hier auf sozial verträgliche 50 bis 70 Cent pro m² und die Maßnahmen leisten wirklich einen Beitrag zum Klimaschutz.

In unserer Schmargendorfer Gagfah-/Vonovia-Wohnanlage tendiert der energetische Effekt gegen null – bei voraussichtlich zwei Euro Mieterhöhung pro m². Irrsinn!

Den wirklich gelungenen Beitrag kann man sich hier anhören!

Arme raus, Reiche rein

Mietexplosion durch energetische Sanierung

 

Für die Mieter des Wohnkomplexes am Mainzer Sömmeringplatz bricht eine Welt zusammen. Ihr Vermieter, die Baugrund, will energetisch sanieren und legt dafür die Kosten auf die Mieter um. Für die Bewohner bedeutet das eine 50-prozentige Mieterhöhung – für viele nicht bezahlbar.

Die Baugrund betont, sich an geltendes Recht zu halten. Verbraucherschützer und Stadtsoziologen sehen hingegen einen besorgniserregenden Trend zur sogenannten “energetischen Gentrifizierung”, um zahlungsschwache Mieter zu vertreiben.

weiter unter:

http://www.swr.de/zur-sache-rheinland-pfalz/mietexplosion-durch-energetische-sanierung-arme-raus-reiche-rein/-/id=7446566/did=15466706/nid=7446566/osyhwe/index.html

 

 

 

Die Bebauung des Kleingartengeländes der Kolonie Oeynhausen

Ein als „Grün- und Freifläche“ von der Senatsverwaltung ausgewiesenes Areal wurde zu einem für Ackerland üblichen Preis verkauft. Dieser Preis liegt deutlich und ein Vielfaches unter dem Preis für Bauland. Verkauft wurde an einen sog. „Investor“. Investiert wurde und wird überhaupt nichts, sondern das Land soll nur vielfach teurer als Bauland weitergereicht werden und auch dann nochmals, fertig bebaut mit Luxuswohnungen, ein Vielfaches abwerfen.
Selbst erlebt habe ich mehrere theatralische, mit weinerlicher Stimme vorgetragene Auftritte des zuständigen Stadtrats Marc Schulte (SPD), der vor unglaublich hohen Entschädigungszahlungen warnte. Mir dagegen erscheint plausibel, dass dieses Land nur bebaut werden dürfte, wenn der Käufer eine Entschädigung an den Bezirk und die Einwohner in mindestens der Höhe eines Normalpreises für Bauland zahlen müsste. Gegen eine Bebauung spricht auch die von der Senatsverwaltung angegebene hohe stadtklimatische Bedeutung dieses Areals. Mindestens bis Anfang 2007 konnte man dies unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/umweltatlas bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Umweltatlas/Klima) mit direkten Kartenzugriffen (http://www.stadtentwicklung.berlin.de/cgi-bin/GIS/ preStart?cmap=a06_07) bzw. http://www.stadtentwicklung.berlin.de/cgi-bin/GIS/start… &user=uis&coord=b09) einsehen. Diese Möglichkeit besteht nicht mehr, aber die alten Karten für den Bereich des Kleingartengeländes sind angefügt (jeweils mittig, rot umrandet befindet sich das Gartengelände).
Beim Bürgerentscheid 2014 hat sich eine deutliche absolute Mehrheit gegen die Bebauung ausgesprochen. Politiker sind gewählte Volksvertreter, die nach den Wünschen ihrer Wähler handeln sollten! Hier geschieht das Gegenteil! Ich kann nicht umhin, dass der Senat hier versagt hat, möglicherweise sogar Fehlentscheidungen bewusst geführt und gegen geltendes Gesetz verstoßen haben könnte. Mir zumindest bleibt die SPD in Zukunft unwählbar.
Dieses Thema spricht alle aktuellen Probleme von „Natur, Umwelt, Stadtklima und nachhaltige Stadtentwicklung“, „Klimaerwärmung“, „innerstädtisches Extremklima“ über „Schutz von wertvollen Flächen“, „Erhalt von Grün- und Erholungsflächen“ bis „Bauvorhaben ökologisch sinnvoll“, „bezahlbarer Wohnraum“ an.
Christian Stuhrmann
(M.Sc. Gartenbauwissenschaften)

#AGH Eingangskontrollen am Abgeordnetenhaus werden …

#AGH Eingangskontrollen am Abgeordnetenhaus werden verschärft, #CDU und #SPD sind sich Spinnefeind, die Lage droht zu eskalieren. Die #Stasi lässt Grüssen und liebe aus Steuergeldern bezahlte Politiker, lasst es doch bitte krachen!