big-berlin.land

Neueste Nachrichten

DIE LINKE.berlin unterwegs – Stadtführungen – Mit uns unterwegs durch die Stadt

23.08.2015 11:00

Hakan Tas lädt euch zur nächsten linken Stadtführung ein. Unser Ziel, die Siedlung am Steinberg, ist eine denkmalgeschützte Wohnanlage im Bezirk Reinickendorf.

“Ist das Luxus?” – Einladung zur linken Stadtführung am 23.8. …Hakan Tas lädt euch zur nächsten linken Stadtführung ein. Unser Ziel, die Siedlung am Steinberg, ist eine denkmalgeschützte Wohnanlage im Bezirk Reinickendorf. Die Menschen, die hier oft seit Jahrzehnten leben, nennen sie liebevoll “Klein Kleckersdorf”. Viel ist von der Idylle nicht geblieben, seit ein Investor die Häuser vor fünf Jahren aufgekauft hat und damit großes Geld machen will. Die Bewohner der Siedlung wehren sich. Doch inzwischen sind die Folgen von Luxusmodernisierung und Verdrängung deutlich sichtbar. Ein Aktivist des Bürgerprotestes begleitet uns, wenn wir bei unserem Rundgang die heutigen Kontraste erleben: Luxus pur mit Pool und teurem Geländewagen im Garten neben Häusern wie dem der über 90jährigen Oma Anni, die wir besuchen. Im Anschluss an die Tour schließen wir uns der Dauerdemo am Kehrwieder an.WANN: Sonntag • 23. August • 11 UhrWO: Siedlung am Steinberg • 13509 Berlin • Am Kehrwieder 1KONTAKT: Telefon 030.98354850 • deniz@hakan-tas.de

Posted by Linksfraktion Berlin on Freitag, 21. August 2015

The post DIE LINKE.berlin unterwegs – Stadtführungen – Mit uns unterwegs durch die Stadt appeared first on Siedlung am Steinberg.

Griechenland-Abstimmung: Eurorettung darf nicht auf Kosten der Demokratie gehen

Mit großer Mehrheit hat der Bundestag gestern das neue Griechenland-Finanzierungspaket über 86 Milliarden Euro gebilligt und dem sogenannten „Memorandum of understanding“ zwischen Griechenland und den Kreditgebern zugestimmt. Dabei ist es Unions-Fraktionschef Volker Kauder offenbar nicht gelungen, die Abgeordneten von CDU/CSU auf Linie zu bringen. Wie die Auswertung unserer Partnerorganisation Abgeordnetenwatch zeigt, stimmten 63 Unions-Abgeordnete gegen die neuen Kredite, drei enthielten sich....

DIE LINKE zur Wilhelmstraße 56-59: Bezirksamt Mitte forciert Abriss preiswerter Wohnungen und die Vertreibung der Bürger aus der Innenstadt

DIE LINKE hat heute eine Presseerklärung abgegeben. Hier der Wortlaut. Das Bezirksamt Berlin Mitte forciert Abriss preiswerter Wohnungen und die Vertreibung seiner Bürgerinnen und Bürger aus der Innenstadt und missachtet dabei Beschlüsse der Bezirksverordnetenversammlung… das Bezirksamt Mitte leistet aktive Hilfe bei der Vertreibung von Mieterinnen und Mietern und der Vernichtung preiswerten Wohnraums in der Mitte […]

Kick it like Kreuzberg 2 & Sonntags-Demo!

Liebe Nachbar*innen, Aktivist*innen und Fußballfreund*innen, am Samstag, den 22. August findet im Gemeinschaftsgarten in der Glogauer Straße 13 das dritte Kiezfußballturnier „Kick it Like Kreuzberg“ statt. Die Spiele beginnen um 14Uhr. Auch dieses Jahr wollen wir wieder bei einem Nachbarschaftsfest zusammen kommen, Musik hören, Fußball spielen und ein Zeichen gegen Rassismus, steigende Mieten und Verdrängung … Weiterlesen

Ist das Luxus?

Stadtführung aus linker Perspektive mit Hakan Tas in der Siedlung Am Steinberg

Quelle:  http://hakantas.chayns.net/ticker/tickernode/25277813

Wir laden herzlich ein zu einer Stadtführung
aus linker Perspektive mit Hakan Tas
Sprecher für Inneres, Partizipation und Flüchtlinge

 

SONNTAG, 23. AUGUST 2015
Treffpunkt 11 Uhr, Siedlung am Steinberg,
13509 Berlin, Kehrwieder 1

 

 

Unser Ziel, die Siedlung am Steinberg, ist eine denkmalgeschützte Wohnanlage im Bezirk Reinickendorf – liebevoll auch »Klein Kleckersdorf« genannt.
Viel ist von der Idylle nicht geblieben, seit ein Investor die Häuser vor fünf Jahren aufgekauft hat und damit großes Geld machen will. Die Bewohner der Siedlung wehren sich. Doch inzwischen sind die Folgen von Luxusmodernisierung und Verdrängung deutlich sichtbar. Ein Aktivist des Bürgerprotestes begleitet uns, wenn wir die heutigen Kontraste erleben: Luxus pur mit Pool und teurem Geländewagen im Garten neben Häusern wie dem der über 90jährigen Oma Anni, die wir besuchen. Im Anschluss an die Tour schließen wir uns der dortigen Dauerdemo an.

 

 

The post Ist das Luxus? appeared first on Siedlung am Steinberg.

Schee wars

 

1. August 2015 – Party in der Steinbergsiedlung.

Die Aktiven haben  Jubiläum gefeiert und es war doch ordentlich was los. Samstag war ja richtiger Dauerstress, NPD auf der Straße, Demo für Pressefreiheit und dann schnell nach Tegel zu den MieterInnnen der Siedlung Am Steinberg. Der Kuchen war unheimlich lecker und wer hatte diese geile Melonen-Bowle gebastelt.
Leider konnten wir niemanden von den neuen Nachbarn kennenlernen. Die hatten wohl keine Lust. Wir hatten trotzdem unseren Spaß auf der Party und konnten plaudern.  Leider ist man nicht bis zum Grillen geblieben. Aber wenn wir jetzt die Bilder im Netz sehen, war es ein Fehler so früh zu gehen.

Das haben wir verpasst

 

Solidarische Grüße an die Jungs und Mädels in der Siedlung Am Steinberg

Euch kann mich nicht unterkriegen – Ihr seit die Netten (hat man uns geflüstert)

Bis bald wieder in Berlin

 

The post Schee wars appeared first on Siedlung am Steinberg.

Foto Ausstellung im Platzhaus / Belforter Karree

Foto Ausstellung im Platzhaus/ab 30.7.2015 / Belforter Karree
Ab 30.07.2015 stellt die Kiezgruppe Mitte/ Prenzlauer Berg eine Foto Schau zum Belforter Karree aus. Es ist eine Wandersustellung und hing vorher in der BAIZ / Cafe Morgenrot und es beschreibt den Ausverkauf der Stadt und die Verdrängung im Kiez.. Wir freuen uns – wenn ihr mal ins Platzhaus reinschaut. Die Ausstellung hängt ein paar Wochen. Die Kiezgruppe Mitte

Klage gegen Monsterblocks: Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz zurückgewiesen

Das Verwaltungsgericht Berlin ist unserer Argumentation leider nicht gefolgt, dass ein Projekt dieser Größenordnung eine Bauleitplanung braucht und sich nicht einfach nach § 34 BauGB in die Umgebung einfügt. Lapidarer Grund: Die Naturfreunde sind als Umweltverband in diesem Punkt nicht klageberechtigt.

Außerdem: Die Größe der Einzelhandelsflächen würde in der Summe zwar eine Umweltverträglichkeitsprüfung auslösen, aber das Gericht betrachtet diese als Einzelbetriebe, die nicht addiert werden dürfen – es entstünde kein Einzelhandelszentrum. Ablehnung!

Einzig die Größe der Versiegelungsflächen hätte das Gericht eventuell als Argument gelten lassen, um eine Umweltverträglichkeitsvorprüfung notwendig werden zu lassen. Dabei ist der Schwellenwert von 20.000 m² entscheidend. Da wurde viel hin und hergerechnet – der Gutachter von Bauwert bleib knapp darunter (18.768 m²), unsere letzte Berechnungen knapp darüber (20.150 m²).

Am Ende konnten wir uns nicht dazu durchringen, vor dem Hintergrund einer derart geringen Überschreitung des Schwellwertes in das Kostenrisiko eines Beschwerdeverfahrens beim Oberverwaltungsgericht zu gehen. Zudem hätte ein (unwahrscheinlicher) Erfolg nur einen weiteren Aufschub des Baubeginns erwirkt. Die Klage wurde fallen gelassen.

Damit ist der Bauwert-Spekulant Dr. Jürgen Leibfried wieder einmal mit einer Monsterplanung durchgekommen, erstmalig in unserem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

Fazit:
Wir haben zwar eine Vergrößerung der blockinternen Grünfläche erwirkt, jedoch sind die Blocks höher geworden und Bauwert darf sich vollständig auf das Hochpreissegment konzentrieren. Soziale Zugeständnisse sind entweder entfallen (Bürgerzentrum) oder an die städtische Wohnungsbaugesellschaft Howoge abgetreten worden. Der Kiez verliert sein letztes großes Flächenpotential zu Gunsten teurer Wohnungen der „Bauwert Investment Group“, weil der Bezirk es so beschlossen hat. Er hat die Initiative jahrelang mit der berechtigten Kritik alleine gelassen, deren Arbeit diskreditiert und die Möglichkeiten zum Eingreifen nicht genutzt. Ein gemeinsamer Druck auf den Entwickler hätte eine Demokratisierung der Planung bewirkt und zu weniger Baudichte und mehr dringend benötigte Freiflächen für den Kiez geführt. Das wäre vor allem deshalb zumutbar gewesen, weil das Grundstück sehr preisgünstig erworben wurde.

Schade – wir danken aber allen, die die Kampagne unterstützt haben, aktiv oder nur mit einer der vielen tausend Unterschriften, die zusammengekommen waren. All das hat zumindest auf zukünftige Projekte einen Einfluss, das ist spürbar geworden.

365 Tage demonstrieren muss man erst mal stemmen!

Lange haben wir nichts neues erfahren können über die aktiven MieterInnen in der Siedlung Am Steinberg. Heute haben wir aber in Erfahrung bringen können, dass es etwas zu feiern gibt. 1 Jahr, also 365 Tage demonstrieren die MieterInnen bereits in ihrer Siedlung. Das soll gefeiert werden. Das lassen wir uns natürlich nicht nehmen und sehen uns endlich mal wieder.

Wir haben uns erlaubt die Einladung einfach zu mopsen.

Liebe Nachbarn, Freunde, Mitstreiter und Unterstützer,
seit nunmehr 365 Tagen demonstrieren wir täglich in der Siedlung am
Steinberg für die Erhaltung unseres Wohnrechtes und bezahlbare
Mieten in Reinickendorf. Ein ganzes Jahr auf der Straße, bei Wind und
Wetter, ist eine lange Zeit. Aus diesem Grunde wollen wir mit euch
zusammen eine kleine Jubiläumsfeier am Sonnabend den 1.August
veranstalten. Dazu laden wir herzlich ein. Der Ort ist wie immer auch
der Ort unserer Demo an der Straße Kehrwieder 1 in 13509 Berlin ab
15:00 Uhr im Garten von Anni.

Wir sind wieder bemüht für einen Imbiss, Getränke und Musik zu
sorgen, freuen uns aber natürlich auch sehr über mitgebrachte
Leckereien.

Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter, viele interessante
Gespräche, gute Laune und hoffentlich auch gescheites Wetter. Wer
Lust hat kann Straßenkreide mitbringen, frei nach dem Motto „Kreide
r bezahlbare Mieten“ ☺

Es grüßen herzlichst
die Demo – Dauersitzer aus der Siedlung am Steinberg
„Es wird langen und zähen Widerstand geben, aber wir
werden es schaffen.“
Janis Joplin

Bis Samstag – bei euch in Tegel (wir bringen Durst mit)

 

The post 365 Tage demonstrieren muss man erst mal stemmen! appeared first on Siedlung am Steinberg.