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Ich fürchte, es geht zu Ende

 

Unser Autor ist seit 46 Jahren Sozialdemokrat. Trotz Schmidt. Trotz Schröder. Nun aber glaubt er nicht mehr an seine Partei. Dabei gäbe es drei Wege für einen Neuanfang.

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MACH MEINEN KOTTI NICHT AN!

Wir dokumentieren hier einen Text der “Kotti Runde”, einem Zusammenschluss von Anwohner*innen, Gewerbetreibenden, Einrichtungen und Akteuren rund um den Kotti. Auch wir, Kotti & Co sind seit Monaten mit dabei. Wir wünschen uns, dass die Berichterstattung über unser Zuhause wieder mehr Seiten beleuchtet.  Das Thema “Krimminalität am Kotti” steht wieder hoch im Kurs. Die Probleme … Weiterlesen

Arme werden aus der Berliner Innenstadt verdrängt

Die Kluft zwischen Arm und Reich in Berlin wird größer. Zwar haben sich in den vergangenen Jahren einige Kieze sozial stabilisiert, doch in vielen Stadtteilen sind die Bewohner noch immer von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen oder sie leben von Hartz IV. Zu den Quartieren mit überdurchschnittlich hoher sozialer Benachteiligung gehören Kreuzberg-Nordost, Neukölln-Nord, Nord-Hellersdorf, Nord-Marzahn, Spandau-Mitte, Wedding und Moabit. Auch das Märkische Viertel in Reinickendorf zählt zu den Armutsquartieren.

Das geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Studie „Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2015“ hervor, die die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung herausgegeben hat. Die Untersuchung gibt Auskunft über soziale Veränderungen in der Stadt von 2012 bis 2014 sowie die soziale Lage der Berliner.

Hohe Kinderarmut in den Problemkiezen

Demnach wird die Kinderarmut in Teilen von Wedding, Kreuzberg, Reinickendorf, Spandau und Hellersdorf als stark bedenklich eingeschätzt. Dort leben 60 Prozent der Kinder unter 15 Jahren in armen Familien. In den Quartieren muss zudem jeder vierte Einwohner zusätzliche Sozialleistungen beziehen, obwohl er berufstätig ist. Die Arbeitslosenquote in den Problemkiezen ist stark überdurchschnittlich und liegt bei 12,4 Prozent und mehr. Zum Vergleich: In Berlin lag die Quote im Februar bei 10,6 Prozent.

„Wir fördern gezielt in den Gebieten mit besonderem Aufmerksamkeitsbedarf Projekte zur Verbesserung der Bildung und zum nachbarschaftlichen Miteinander“, sagt Andreas Geisel (SPD), Senator für Stadtentwicklung.

Von den sozialen Entwicklungen ist Karl Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) nicht überrascht: „Verdrängungsprozesse setzen sich fort. Es geht um Gentrifizierung.“

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Neuigkeiten vom Steinberg

Die Steinberger kämpfen mal wieder vorm Gericht. Man sieht sich!

 

 

 

Schöner Immo-Spekulieren in Berlin

 

Schöner Immo-Spekulieren in Berlin

Der Wohnungs- und Immobilienmarkt in Berlin im Aufwind zu immer höheren Profiten. Die Politiker und die kommunalen Wohnungsgesellschaften sind dabei und dafür.

Das braucht Berlin. Vorsicht – Realsatire!

1. Berliner Immobilienkongress

Der Berliner Immobilienmarkt im Überblick: Wohnen-Büro-Handel-Logistik-Politik

Am 24. Mai 2016; – Veranstaltungsort: dbb forum berlin, Friedrichstraße 169

Das Auftaktpanel „Wie weiter Berlin“ mit Staatssekretär Lüdke Daldrup, BBU-Chefin Kern, Profipartner-Chef Dirk Germandi, dem Präsidenten des Immobilienverbandes Deutschland Jürgen M. Schlick und dem Chef der Gesobau Jörg Franzen – das ist einfach eine großartig bezeichnende Besetzung für das Nachdenken der Immobilienwirtschaft über die Zukunft Berlins. (Das ist keine Satire!)

Und auch die beiden Runden zum Marktsegment Wohnen sind in ihrer Anlage von umwerfender Klarheit, in welche Richtung Politik und Immobilienwirtschaft sich die Entwicklung vorstellen:

Unter dem Obertitel: Wohnen – Marktentwicklung & Investment

Runde 1 zum Thema Mieten mit dem Titel: Bald Münchner Verhältnisse?

Das ist nicht als Schreckensruf gemeint sondern als Wunsch und Hoffnung. Dazu referiert Herr Michael Schlatterer, Marktanalyst und Bewerter für großvolumige Investments in Bereich von Wohnimmobilien bei dem weltweit operierende Immobiliendienstleister CBRE. Und mit Ihm diskutieren im Podium die ausgewiesenen Fachleute für Mietsteigerungen SnezanaMichaelis, Chefin der kommunalen Gewobag (kommt aus München und seit ihrem Amtsantritt hat sich die Gangart der Gewobag gegenüber den Mietern merklich verschärft.), Ralph Ziegler, Managing Director Assetmanagement Deutsche Wohnen AG und Eyal Horn COO der ADO Properties, zwei Immobilien-Aktiengesellschaften, die sich in Berlin bereits einen zweifelhaften Ruf unter Mietern erarbeitet haben.

Achtung! Keine Satire! Sondern Wohnen in Berlin wie es sich Senat und Immobilienwirtschaft wünschen.

Die 2. Gesprächsrunde zum Themen Wohnen Kaufen in Berlin ist ebenfalls einschlägig besetzt.

Herr Nikolaus Ziegert, Geschäftsführer ZIEGERT – Bank- und Immobilienconsulting GmbH, hält den Einführungsvortrag und seine auf dem Berlin Markt aktiven Wohnungs-Dealerkollegen diskutiert mit ihm.

Hier leistet der Titel der Podiumsdiskussion über Kaufen in Berlin den Beitrag zur Realsatire:

„Es gibt nur einen Weg: Nach oben.“ – – – (Doch „Versteckte Kamera“?)

Das Sahnehäubchen gibt es zum Mittag: Das “Mittagspanel”.

Hier serviert ein echter Senator: Thomas Heilmann, Stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Berlin und Senator für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Berlin. Unter der Rubrik „Rechtsstaat und Immobilienmarkt“ – offenbar ein Gegensatzpaar? – referiert der Senator zum Thema: Berlin zwischen Wohnungsnot, Gentrifizierungsangst und Bürgerwillen. – Ist das noch komisch?

Dieses absurde Spektakel der Berliner Immobilienlobby „1. Berliner Immobilienkongress“ kann sich doch kein Kritiker des Berliner Filzes von Senat und Wohnungswirtschaft besser ausdenken. Er kommt wie eine überzeichnende Posse daher, ist aber traurige Realität.

Pankower Nachsatz: Dass die Vorstände der beiden in Pankow durch unsoziale Vermietungspraktiken auffälligen Gesellschaften Gewobag und Gesobau dort mit der BBU-Chefin die Kommunalen Wohnungsunternehmen vertreten, ist kein Zufall.

Hier das ganze Programm:

http://www.berliner-immobilienkongress.de/programm-und-referenten/

Die Teilnahmegebühren sind allerdings der Zielgruppe angepasst. Mieter zählen dazu nicht. (465 € normal; Studenten sind schon ab 90 € dabei.)

Vielleicht sollten wir als Pankower Mieterforum anfragen, ob wir ermäßigte Beobachter-Tickets bekommen. 5 € wäre mir dieses Spektakel wert.

Michail Nelken, 14.04.16

Quelle : http://mieterforum-pankow.net/?p=781

Anfrage in der BVV Reinickendorf am 13.04.2016

Die Aktiven von der Siedlung Am Steinberg waren auf einer Bezirksverordnetenversammlung im Rathaus Reinickendorf und haben Fragen stellen dürfen.
Im Internet kann man diese in einem Live-Stream mitverfolgen und hier noch einmal aus der Konserve.

8. Einwohneranfrage

9. Einwohneranfrage

10. Einwohneranfrage

Ihr könnt uns immer wieder um Hilfe bitten. Wir machen das mit Freude.

Wir rufen alle Reinickendorfer und Berliner auf

Solidarisiert euch mit den Aktiven aus der Siedlung Am Steinberg

Sie kämpfen auch für Euch

Seit über 600 Tagen stehen die Bewohner auf den Straßen der Siedlung und demonstrieren gegen den Ausverkauf unseres Bezirks

Kommt in die Siedlung und informiert euch

Beteiligt euch und seid politisch

 

Das ist euer gutes (Bürger)Recht

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Einwohnerversammlung am 22.04.2016 um 18:00 Uhr in der Charles-Dickens-Grundschule

Einladung zur Einwohnerversammlung am 22.04.2016 um 18:00 Uhr
Öffentliche Beteiligung zum Bebauungsplan 4-59VE

Liebe Nachbarinnen, liebe Nachbarn,

wir haben bei der Bezirksverordnetenversammlung einen Antrag zu einer Einwohnerversammlung gestellt. Daher möchten wir Sie einladen am

22.04.2016 um 18:00 Uhr
in der Charles-Dickens-Grundschule
(Dickensweg 15 in 14055 Berlin)

 

dieser Einwohnerversammlung beizuwohnen. Es werden ebenfalls Vertreter des Bezirksamtes, der Bezirksverordnetenversammlung, der jeweiligen Fraktionen und Parteien (CDU, SPD, Die Grüne, die Piraten, Die Linke), des Berliner Mieterverein e.V. sowie vermutlich Vertreter der Deutsche Wohnen AG anwesend sein und hoffentlich Antworten zu unseren und Ihren Fragen haben.

In der Zeit vom 04.04. bis 06.05.2016 besteht die Möglichkeit einer Beteiligung der Öffentlichkeit an der Planung des Bebauungsplans 4-59 VE im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf. Da der Bebauungsplanentwurf 4-59 VE unverständlicherweise im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB aufgestellt wird, soll von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB abgesehen werden. Wir bitten und rufen Sie daher auf, sich über die genaue Planung zu informieren und sich einzubringen, um Ihre Bedürfnisse und Interessen zu schützen.

Offizielle Ankündigung der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf

 

Öffentliche Beteiligung zum Bebauungsplan 4-59VE

 

Ziel/Zweck: Entwicklung eines Wohngebiets

Mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan 4-59 VE sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine dem Geltungsbereich angemessene bauliche Verdichtung geschaffen werden. Nach Rückbau der Bestandsgebäude ist die Schaffung einer neuen Siedlungsstruktur mit einer drei- bis viergeschossigen Bebauung geplant. Neben ca. 580 Wohnungen sollen auch die erforderlichen Infrastruktureinrichtungen entstehen.

Sie haben nach § 3 Abs. 1 des Baugesetzbuchs (BauGB) die Möglichkeit, sich an der Planung zu beteiligen und nach Erläuterung der Ziele, Zwecke und Auswirkungen der Planung hierzu Stellungnahmen abzugeben. Das Anhörungsergebnis wird in die weitere Planung einfließen. Der Bebauungsplanentwurf 4-59 VE wird im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB aufgestellt; von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB wird abgesehen.

B-Plan_4-59_VE

(Bild: Geltungsbereich 4-59VE Quelle: BA-CW)

Zeit:

  1. April bis einschließlich 6. Mai 2016 während der Dienststunden Montag bis Mittwoch von 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr, Donnerstag von 8.30 Uhr bis 18.00 Uhr und Freitag von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter der Rufnummer 9029-15153 auch außerhalb dieser Sprechzeiten.

 

Ort:

Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin,

Abt. Stadtentwicklung und Ordnungsangelegenheiten, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung, Hohenzollerndamm 174-177, 10713 Berlin, 3. Stock, Zimmer 3135

Quelle: BA-CW

Wir haben bereits eine erste Fragenliste aufgestellt, diese können Sie sich hier herunterladen.

Mit besten Grüßen

Steffen Unger