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“Wohntisch Pankow” gegründet

Wer möchte zukünftig in einem Mehrgenerationenhaus wohnen?
Kürzlich haben sich interessierte an einer solchen Wohnform im Bezirk Pankow zu einem „Wohntisch“ unter dem Motto „Gemeinschaftlich Wohnen für alle Generationen“, in der Begegnungsstätte für Jung und Alt Stille Straße 10 zusammengefunden.
„Wohntische“ die sich mittlerweile in den meisten Bezirken Berlins gegründet haben, sind Treffpunkte und Diskussionsforen für alle, die sich in ein Modell für gemeinschaftliches und generationenübergreifendes Wohnen einbringen wollen.
Dabei ist es das Ziel, regelmäßig einen Ort und eine Plattform zu bieten, an dem sich Gleichgesinnte treffen können, sich kennenlernen und auf ein gemeinschaftliches Wohnprojekt hinarbeiten.
Der Pankower „Wohntisch „ wurde am 24.09. im Nordosten Berlins gegründet.
Die Mitglieder stellen gegenseitige Hilfe und Unterstützung ebenso in den Mittelpunkt wie gemeinsame Aktivitäten aller Art, an denen sie sich nach Wunsch und Möglichkeit einbringen.
Der „Wohntisch“ wird von der NETZWERKAGENTUR GenerationenWohnen c/o STATTBAU GmbH unterstützt und von weiteren Kooperationspartnern getragen.
Nähere Informationen erhalten Sie unter www.netzwerk-generationen.de
Alle Interessierte, vor allem auch jüngere Menschen und Familien sind herzlich eingeladen, sich aktiv zu beteiligen.
Der „Wohntisch“ trifft sich regelmäßig jeden letzten Donnerstag des Monats. Der nächste ist am Donnerstag, den, 26.11.2015 um 17.00 Uhr in der Begegnungsstätte für Jung und Alt Stille Straße 10 in Pankow. Die beiden Sprecher, Jörg Fanselow und Matthias Reul freuen sich darauf, Sie zu begrüßen und beantworten gerne ihre Fragen.
Interesse geweckt?
www.stillestrasse.de (Tel.: 030-47012532)

Wohntisch1 Wohntisch2

Eine Lösung ist möglich!

Zum Gutachten „Rechtsfragen des sozialen Wohnungsbaus in Berlin“ von Prof. Martin Schwab Die Mieter*innen der Sozialwohnungen haben vermutlich jahrelang zu viel Miete gezahlt und das Land Berlin privaten Eigentümern zu viel Förderung genehmigt. Darauf haben Initiativen von Sozialmieter*innen wie Mieterstadt.de und Kotti & Co jahrelang hingewiesen. Jetzt liegt ein unabhängiges Rechtsgutachten vor, das besagt, dass … Weiterlesen

„Woanders würden die Mieter einfach wegziehen“

„Woanders würden die Mieter einfach wegziehen“ – unter der Überschrift hat der Tagesspiegel in der Ausgabe vom Samstag, den 31. Oktober über uns berichtet. Neben dem Widerstand der Mieter geht es um Detailfragen zu Mieterhöhungen, die Verarbeitung von Dämmmaterial bei Regen und die Expertenmeinung eines Gutachters.

Hier gibt’s die Online-Version des Artikels: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/immobilien/daemmen-woanders-wuerden-die-mieter-einfach-wegziehen/12518896.html

Haussanierung vor Gericht

 

Ein Mieter in der Kopenhagener Straße in Prenzlauer Berg wehrt sich gegen die Haussanierung. Sven Fischer will seine 35-Quadratmeter-Wohnung im Seitenflügel nicht aufgeben dort, obwohl er dort mittlerweile ohne Wasser, Strom und Heizung lebt. Nun stehen sich Mieter und Vermieter vor Gericht gegenüber.

http://www.ardmediathek.de/tv/Abendschau/Haussanierung-vor-Gericht/rbb-Fernsehen/Video?documentId=31343758&bcastId=3822076

Verfügbar bis 05.11.2015 | Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg

 

Samstag 31.10. 16:00 – 19:00 Soli-Flohmarkt inna BAIZ

Samstag 31.10. 16:00 – 19:00 Soli-Flohmarkt [Einnahmen für Refugees]
Flohmarkt und Siebruck für illegalisierte Geflüchtete. Stand gerne anmelden bei killerkarpfen.berlin@freenet.de . Auf die Getränkepreise gibt es heute einen kleinen Soli-
Aufschlag, außerdem steht eine Spendenbüchse da. Wer heute keine Zeit hat oder sich anderweitig nützlich machen will: Unter der sehr umfassenden Seite http://www.fluechtlingsrat-berlin.de/mitarbeit.php bleibt fast keine Frage unbeantwortet…

Offener Brief an die Bezirks- und Landespolitiker

Bürgerinitiative SCHMARGENDORF BRAUCHT OEYNHAUSEN

 

Sehr geehrte(r) Frau / Herr,
mit Entscheidung vom 14.10.2015 hat die Senatsverwaltung für Inneres und Sport die von
der BVV erlassene Veränderungssperre zur Sicherung des Bebauungsplans IX-205a (Kleingartenkolonie
Oeynhausen) für nicht rechtmäßig erklärt.
Begründet wird dies damit, dass bei Festsetzung des Bebauungsplans hohe Entschädigungszahlungen
an den Investor fällig werden könnten.
Davon abweichende Rechtsauffassungen werden inadäquat oder – wie der wichtige Beschluss
des Bundesverfassungsgerichts zur Sonderopfer Regelung – gar nicht berücksichtigt.
Offenbar hofft der Senat, damit das Thema für den Wahlkampf untauglich zu machen.
Man wird sehen, ob die zu erwartenden Bilder von an Bäume geketteten Kleingärtnern, die
unter massivem Polizeieinsatz vertrieben werden, bis zum Wahltag wirklich verblasst sind.
Dreh- und Angelpunkt der skandalösen Affäre ist die von der Eigentümerin Lorac geforderte
Höhe der Entschädigung. Erworben hatte die Tochter eines US-amerikanischen Hedgefonds
mit Sitz in Luxemburg das Gelände im April 2008 von der Deutschen Post. Kaufpreis für das
das 93.000 m² große Areal waren 598.000 €. Offensichtlich hatte die Post das Gelände als
Grünland bewertet; schließlich war bereits im Jahr 2000 ein Bebauungsplan aufgestellt worden,
mit dem Ziel, die Kleingärten dauerhaft zu sichern.
Dem hat Lorac widersprochen und für den Fall, dass keine Baugenehmigung erteilt wird, für
entgangene Gewinne eine Entschädigung von 50 Mio. € gefordert.
Anstatt das stadtklimatische und ökologische Tafelsilber Berlins zu sichern, tragen die
politisch Verantwortlichen durch ihr Handeln und bewusstes Unterlassen dazu bei, es einem
Investor zum Fraß vorzuwerfen, der zusätzlich noch horrende Spekulationsgewinne einstreichen
darf.
Diese Vorgehensweise widerspricht nicht nur Ihrer Verpflichtung auf das Gemeinwohl, sie
ignoriert auch in bornierter Weise die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger:
bei einem im Mai 2014 durchgeführten Bürgerentscheid hatten sich 85.000 Wählerinnen und
Wähler für den Erhalt der Kolonie ausgesprochen, das entspricht einer Zustimmungsquote
von über 77%!

Offener Brief 27.10.15

Der Preis der Dämmung

Einige persönliche Gedanken eines Mieters.

Sie sagen, das Klima ändert sich. Die Pole schmelzen, weil es wärmer wird. Es wird wärmer, weil zu viele Treibhausgase in der Atmosphäre sind. Um genau zu sein: Zuviel CO². Kohlendioxid. Dieses Gas entsteht bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Substanzen (Kohle, Erdöl, Holz etc.) unter Sauerstoffzufuhr, aber auch beim Atmen verschiedener Organismen – auch dem von Menschen.

Und sie sagen, wir müssen etwas dagegen tun, sonst schwimmen eines Tages die Blauwale durch den Arc de Triomphe. Und die Seychellen sind nur noch eine ferne Sage aus alten Tagen. Sie sagen wir müssen Energie sparen, weniger Öl und Kohle verbrennen. Weniger Auto fahren, weniger heizen. Sie sagen, wir müssen Autos mit Batterien bauen. Oder solche die mit nachwachsenden Ressourcen wie Raps betrieben werden. Dafür roden sie in Südamerika den Wald. Und dass wir unsere Häuser besser isolieren müssen, um Heizenergie zu sparen. Deshalb produzieren sie aus Rohöl ein Material, das sie Polystyrol nennen. Der gemeine Bürger nennt es Styropor. Sie machen Platten und Quader daraus, tränken es mit Chemie, damit es nicht brennt, damit darin keine Vögel und Insekten wohnen, damit es sich nicht unter der Sonneneinstrahlung auflöst. Aber halten tut das Material nur dreißig Jahre lang. Dann muss es ersetzt werden.
Und natürlich muss jemand dafür bezahlen – der Mieter muss bezahlen. Der Vermieter darf ihm die Kosten der Wohlfahrt der Allgemeinheit aufbürden – schließlich tut der Vermieter das doch zum Wohl der Menschheit, damit sie nicht ertrinkt, am Treibhausgas erstickt.

Und deshalb darf der Vermieter giftiges Material an die Hauswände bringen, egal wie dick die sind, wie gut Stein und Beton von Natur aus isolieren. Und er darf, um die Sache abzurunden, auch noch Fenster mit Plastikrahmen verbauen. Plastik wird aus Erdöl gewonnen, dieser knappen, kostbaren Ressource die uns demnächst ausgehen wird. In den Achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts sagten sie, das Erdöl reicht noch vierzig Jahre. Das behaupten sie jetzt jedes Jahr. Und sie behaupten auch, dass uns demnächst das Öl ausgeht, nicht erst in vierzig Jahren. Aber sie sagen auch, dass das Erdöl, in allen Erscheinungsformen, noch fünfhundert Jahre reicht. Aufgrund ungesicherter Daten werden Fakten geschaffen. Alles für die Allgemeinheit.

Und es ist egal, ob der Mieter sich das leisten kann. 80 oder 120 Euro im Monat mehr – für die Allgemeinheit. Und wenn er das nicht bezahlen kann, dann muss er eben um Unterstützung bitten, bei der Allgemeinheit – er wird ein Sklave der Gesellschaft. Und wofür? Für elf Euro Einsparung im Monat? Nein, das ist kein Witz – so hat man es uns vorgerechnet. Aber ganz sicher ist man sich mit der Einsparung nicht, es kann auch weniger sein. Vor allem, wenn man mit den Plastikfenstern dann falsch lüftet. Und lüften, das ist wichtig, weil sonst die Bude schimmelt. Dass man beim Lüften die Ausgasungen der Dämmstoffchemie in die Wohnung bekommt – das ist doch unerheblich. Dass empfindliche Menschen davon krank werden – uninteressant. Die Regierung hat das so angeordnet. Das ist ein Befehl. Ja – die Regierung hat das befohlen. Hat befohlen, dass der Vermieter Geld verdient, die Chemieindustrie Geld verdient, die Erdölförderer Geld verdienen. Und dass die Mieter das Geld ausgeben müssen, weil sie sonst nämlich nasse Füße bekommen und am Treibhausgas ersticken. Seltsam – man treibt den Teufel aus und bekommt den Beelzebub ins Haus. Am Treibhausgas ersticken oder doch lieber vom Schimmelpilz zur Strecke gebracht werden? Oder verhungern weil man alles Geld für die Miete aufwenden muss? Was soll das alles?

Wenn etwas knapp ist, dann reduziert man den Verbrauch. Der Gedanke ist richtig. Aber man verschleudert es nicht für Maßnahmen, deren Wirkung ungewiss ist. Konsequenterweise sollte man den Verbrauch weiter reduzieren. Der Mensch braucht Energie. Er braucht Heizung, Kleidung, Nahrungsmittel, Wohnstätten, Beförderungsmittel. Jeder Mensch braucht das. Je mehr Menschen, desto höher der Verbrauch. Wäre es nicht logisch die Anzahl der Menschen dem Vorhandensein der Ressourcen anzupassen? Absurderweise zahlt dieses Land eine Vermehrungsprämie. Man nennt das Kindergeld. Auch andere europäische Nationen zahlen das. Die Menschen werden dafür bezahlt, das sie weitere Menschen, die Ressourcen benötigen, auf den Planeten bringen. Wo ist die Logik hinter diesem Handeln?

Aber gleichzeitig führen sie einen Krieg gegen jene, die sich dafür entschieden haben, auf Nachkommen zu verzichten – weil sie schon lange gesehen haben, dass die Ressourcen unzureichend sind, um allen Menschen ein würdiges Dasein zu ermöglichen. Ja, man kann darum streiten, was man sich unter würdigem Dasein vorstellen darf. Zu gehen und zu kommen wie man möchte, nach eigener Entscheidung zu leben, ohne befürchten zu müssen, bei jeder Entscheidung als Feind der Gemeinschaft gebrandmarkt zu werden, eine Welle hysterischer Furcht auszulösen. Selbstverständlich gibt es gewisse Grundregeln die zu beachten sind. Alles darüber hinaus schränkt die Freiheit ein, die Würde des Menschen, degradiert ihn zu einem winzigen Zahnrad in einer riesigen Maschine. Nein, meinen Genen möchte ich das nicht antun – ein Zahnrad zu sein, ein Hamster im Laufrad. Ich habe auf Nachwuchs verzichtet – dafür presst mich der Staat aus, weil ich mich gegen das Wohl der Allgemeinheit vergangen habe. Das Wohl der Allgemeinheit? Ja, das Überleben der Art, dass der Mensch nicht ausstirbt. Aussterben?

In diesem Augenblick leben 7.280.683.100 Menschen auf diesem Planeten – 7 Milliarden 280 Millionen 683 Tausend .. ups 250 Menschen. Der Mensch vermehrt sich schneller als die Karnickel.
Wir sind weit entfernt davon, auszusterben. Und wir werden auch nicht aussterben, wenn die Pole schmelzen und es wärmer wird, wenn auf dem Kurfürstendamm Palmen wachsen und Tiger auf der Jagd nach Antilopen durch die Mark Brandenburg streifen. Was also soll die Angst? Wissen wir denn, dass es so kommt?

Die Erde ist etwa 4,5 Milliarden Jahre alt. Die Menschen, also die Gattung Homo, läuft angeblich seit 2,8 Millionen Jahren durch die Wälder, Wüsten und Savannen. Zwei Komma acht Millionen Jahre – weniger als ein Blinzeln im Vergleich zum Alter des Planeten auf dem wir wohnen. Was wissen wir also über diesen Planeten? Nichts. Die Erde erwärmt sich – das hat sie schon öfter getan. Sie ist auch wieder abgekühlt. Die Wissenschaftler sprechen von Hunderten von Abkühlungsphasen in den letzten 2,4 Milliarden Jahren – und entsprechender Erwärmung. Tatsächlich befinden wir uns gerade noch in der Aufwärmphase, nach der letzten Eiszeit die Europa betraf – der Würmzeit. Und niemand kann sagen, wohin die Reise geht. Wir wissen nämlich nichts. Am Ende ist es eine zyklische Erwärmung des Planeten und der menschliche Beitrag in diesem Zyklus ist kaum mehr als das Hüsteln eines Flohs.

Und alles was hier getan wird, von der Regierung befohlen wird, ist wilder, blinder Aktionismus – so unnötig wie der Versuch einen Lavastrom aufzuhalten der ohnehin ins Meer fließt. Die Vernunft verliert, wenn der Mensch Angst hat. Der Mensch ist leicht zu ängstigen – in diesem Zustand kann man alles mit ihm machen, er geht durchs Feuer, er springt durch Reifen, er leert seine Taschen. Im Mittelalter gaben die Menschen eifrig Geld – um in das Himmelreich zu gelangen. Man nannte das Ablasshandel. Heute gibt der Mensch Geld, um sich vor dem Klimawandel zu schützen. Wie nennt man das? Dummheit. Man kann sich nicht vor dem Leben schützen. Das Leben ist mächtiger als der Mensch. Das Leben, das ist der Planet. Respektieren wir ihn – am besten indem wir ihn nicht mit Abermilliarden Flöhen bedecken.

Das sind meine ganz persönlichen Gedanken zum „Klimawandel“ – meine Gedanken, niemandes sonst. Sie müssen nicht jedem gefallen und es gibt sicherlich Einwände, das ist in Ordnung. Niemand muss meinen Gedanken folgen – aber ich weigere mich den Gedanken jener zu folgen die aus Furcht um ihren Genpool mir das Leben vergällen wollen, mich mit ihrer Furcht traktieren.
Die Sorge um eure Nachkommenschaft ist nicht die meine – ich habe keine, aus gutem Grund. Einige werden meinen ich würde den Generationenvertrag brechen – er existiert schon lange nicht mehr. Er wurde gebrochen als die ersten vollautomatischen Werkhallen eingerichtet wurden ohne für eine Reduzierung der Geburtenrate zu sorgen.

Ich fühle mich nicht verpflichtet für das Überleben anderer Sorge zu tragen, jetziger oder künftiger Generationen. Egoistisch? Ja. Unmenschlich? Nein. Realistisch? Durchaus – ich zahle für das Überleben künftiger Generationen und bekomme am Ende einen Schlafplatz im Obdachlosenasyl und nen Schlag Erbsensuppe – weil mein „Vermögen“ vom Umweltschutz gefressen wurde.

Foto: CGP Greyhttps://www.flickr.com/photos/cgpgrey/4889462844/