big-berlin.land

Neueste Nachrichten

Wohntisch Pankow lud in die Stille Straße ein

2 1

Wohntisch Pankow lud in die Stille Straße ein

Das Motto des Wohntisches „Gemeinschaftliches Wohnen für alle Generationen“ interessierte viele, die zum Treffen am 25.02. kamen.
Seine Sprecher Jörg Fanselow und Mathias Reul begrüßten Herrn Killewald von der  STATTBAU GmbH und Herrn Holborn den Prokurist der GESOBAU AG.
Im Vordergrund standen Informationen über die Neubauvorhaben der GESOBAU in Pankow , insbesondere zum Projekt Mendelstraße 6-14. Hier sollen 353 Wohnungen entstehen. Geplant ist auch ein Aufgang für eine Seniorengruppe.
Diskutiert wurden Schritte zur Integration von Wohnprojektgruppen an diesem Standort.
Von Interesse waren Fragen u.a. zu bezahlbaren Mieten, zu Wohnungsgrößen, zu Gemeinschaftswohnungen, zur erforderlichen Infrastruktur.
Die GESOBAU hat 28 Projekte in der Vorbereitung und 18 in der Umsetzung, betonte Herr Holborn.
Eveline Lämmer vom Förderverein verwies auf den großen und weiter zunehmenden Bedarf an bezahlbaren Wohnraum in Pankow. Prognosen belegen einen Zuwachs an Einwohnern bis 2030 um 16,3%, auf dann 437.000 Einwohner.  Pankow ist dabei der Spitzenreiter in der Stadt.
Die Erwartungshaltung an eine verlässliche Zusammenarbeit  auf beiden Seiten, der Wohnungsbaugesellschaft  und des Wohntisch ist groß.

Die nächsten Treffen des Pankower Wohntisch werden am 31.03. und 28.04. sein. Die GESOBAU wird im April weitere Neubauvorhaben vorstellen.

Wir wollen unsere häuser zurück

Nicht erst seit dem langen Sommer der Migration 2015 wird die Wohnungsfrage immer lauter gestellt. Die stadtpolitischen Bewegungen fordern für Menschen mit niedrigen Einkommen die fehlenden Wohnungen seit Jahren vehement ein. Auch Forschungsinstitute haben inzwischen einen bundesweiten Bedarf an 4 Millionen zusätzlichen Wohnungen festgestellt. Die große Frage ist nun, welche Forderungen angesichts der Lage gestellt … Weiterlesen

Das Mieter-Paradies

In Deutschland wurde der soziale Wohnungsbau praktisch eingestellt – in Wien hat man munter weiter gebaut. Die Devise: nicht nur günstig, sondern gut. Eine Exkursion.

Schöne Aussichten. Als sich die Tür des Aufzugs öffnet, fällt der Blick als Erstes durch die Fensterfront ins Grüne. Und dann auf die Gelse, wie die Stechmücke auf österreichisch heißt. Auf 100 Hochhausmetern befinden wir uns. Höher kann das Insekt nicht fliegen, und so haben die Architekten hier ihren Flug markiert.

Citygate Tower heißt das Wiener Projekt, das weit charmanter als sein Name ist. Und zwar schon aus der Ferne. Da die Balkone aus Kostengründen nur eine gewisse Tiefe haben durften, zogen die Architekten wenigstens die Mitte ein wenig heraus, um Platz für einen kleinen Tisch zu schaffen, und brachten so Schwung in die Fassade. Die Brüstung der Balkone erinnert an einen Gartenzaun, bloß dass die Latten aus Aluminium statt Holz sind – eine Lösung, so günstig wie originell. Das kräftige Farbkonzept im Inneren hat der Wiener Künstler Heimo Zobernig beigesteuert, basierend auf einer Umfrage: Wie sieht für Sie Sehnsucht aus?

 

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/wohnungsbau-in-wien-das-mieter-paradies/12989410.html

 

 

Mir ist kotzübel!

BI Heriettenplatz

 

“Mir ist kotzübel!
Am frühen Morgen wurden die Nachbarn am nördlichen Ende der Seesener Straße heute früh von den Geräuschen der Kettensägen geweckt.
Wenige Tage vor Beginn der Fällverbotsfrist für Bäume (am 1. März) werden jetzt auf dem Gelände der Kleingärten in der Seesener Straße Tatsachen geschaffen.
Zur Erinnerung: kurz vor Weihnachten begann bereits ein roter Bagger sein Werk der Zerstörung, kurz nach Weihnachten, noch vor der Einwohnerversammlung am 12. Januar, verschwand der Bagger wieder.
Obwohl noch gar nicht abzusehen ist, wann die Bauarbeiten beginnen können, wird jetzt also platt gemacht.
Oeynhausen ist überall!
Wie die meisten von Euch wissen, wird dort gerade ein Großteil der Kleingartenanlage dem Beton geopfert. Frei nach dem Motto: mehr Berliner brauchen weniger Grün!
Ob überhaupt gebaut wird, steht noch in den Sternen, denn der Wettbewerb, der von allen Parteien für den Henriettenplatz mehr oder weniger unterstützt wird, ist noch nicht eimal begonnen worden. Und dann gibt es da noch diverse Hindernisse, die der Investor vor Baubeginn erst einmal überwinden muß.
Da hat es jemand jetzt ganz eilig vollendete Tatsachen zu schaffen.
Der Investor selbst überwacht sein beauftragtes Werk der Grünvernichtung. Noch vor wenigen Wochen sagte er im Bauausschuss, es müßte „wahrscheinlich höchstens 1 Baum“ gefällt werden. Am Ende des Tages werden wir sehen, wie viele es geworden sind. Wenn Obstbäume auch zu Bäumen gehören, dann sind es bereits nach einer Stunde Fällarbeiten mehr als drei Bäume gewesen, die dem Beton auch bei uns weichen sollen.
Jemand aus der Nachbarschaft hat bereits sehr frühzeitig die Polizei gerufen, die kann aber auch nur noch zu sehen und das Abschleppen der Autos, die dem Abtransport der heutigen Zerstörung im Weg stehen, überwachen.
Schon bald eine Bild der Vergangenheit? Der berühmte Sonnenuntergang, der über viele Jahrzehnte das Bild vor dem Fenster war, für die Menschen, die bei uns in der Seesener Straße wohn(t)en. Zur Erinnerung: Die S-Bahnseite der Seesener war nie bebaut. Wenn der Investor heute sagt, die Seesener Straße würde mit seinen Plänen wieder eine ganz normale Berliner Wohnstraße, dann ist das schon sehr an der Grenze des Erträglichen. Denn unsre Normalität, über viele Jahrzehnte, wird durch diese Pläne komplett zerstört.”

 

 

Sonntag 20.3.2016 Theater im Platzhaus 16 Uhr mit Kaffee und Kuchen

clownin

„Grillina und die Ameisen“
Die kleine Heldin der Geschichte – Grillina – hat ein besonderes Talent. Dieses trägt sie hinaus in die Welt und erfreut damit alle, die ihr begegnen. Dann aber kommt der kalte Winter… Was nun?
Ein musikalisches Clownstheaterstück zum Mitmachen frei nach einer Fabel von Äsop.
Für Menschen von 4 bis 104 Jahren
Eintritt auf Spendebasis 3 bis 5 €

Klimaschutz oder Wirtschaftsförderung?

Energetisches Bauen und Modernisieren ist der Kostentreiber für das Wohnen. Wenn die Investitionen den Klimawandel bremsen, dann werden die gestiegenen Kosten von der Bevölkerung – Mieter, Vermieter wie auch selbstnutzende Eigentümer – sicherlich akzeptiert. Die Akzeptanz aber schwindet, wenn der Nutzen vieler Maßnahmen zweifelhaft ist. Leider ist dies bei vielen gesetzlichen Vorgaben zum Klimaschutz der Fall.

Ein Beispiel ist die intensive Wärmedämmung. Diese erfordert teure Lüftungsanlagen, um den Luftaustausch zu gewährleisten. Andernfalls droht Schimmelbildung mit den damit einhergehenden Gesundheitsgefahren. Bewohner stark gedämmter Häuser verbrauchen – dies zeigt die Praxis – häufig nur theoretisch weniger Energie. Denn sie haben das Bedürfnis zu lüften. Kein Wunder in einem hermetisch verschlossenen Haus! Dieses menschliche Verlangen aber ignoriert die dämmstoffbegeisterte Bundesregierung und macht Dämmen über die EnEV zur Pflicht.

Auch neue Technologien, die als äußert effizient vermarktet und vom Staat gefördert werden, gehen nicht selten am Menschen vorbei. Viele Heizungsbauer sind mit den neuen Anlagen überfordert. Die Mehrheit der neu installierten Heizungen wird nicht einmal richtig eingestellt, sondern mit den Werkeinstellungen betrieben. Dies ist nicht selten ineffizienter als die alte Heizung. Die Bundesregierung aber fordert nicht den sachgerechten Einbau, sondern unterstützt den Austausch mit einem Energieeffizienzlabel für alte Heizungsanlagen.

Die Nutzer – Eigentümer wie Mieter – schließlich sind häufig nicht darüber informiert, wie die Heiztechnik richtig zu bedienen ist. Kein Wunder, wer kann sich schon eine jahrelange Schulung leisten? Nur der Staat: die Mitarbeiter des Umweltbundesamtes beispielsweise waren mit der modernen Technik ihres Amtes überfordert, so dass die Energieeinsparziele nicht erreicht wurden. Erst mehrjährige Schulungen schafften Abhilfe.

Es wird dringend Zeit, dass die Bundesregierung sich entscheidet, ob sie unter dem Begriff Klimaschutz weiterhin Wirtschaftsförderung auf Kosten der Verbraucher betreibt. Die Bau- und Umweltministerin hat es in der Hand. Es ist höchste Zeit, denn das Vertrauen der Bürger schwindet.

Mitte will Teil des Mauerparks an Pankow abtreten

Schon lange steht eine Umgestaltung des Mauerparks auf dem Programm der Bezirksämter von Mitte und Pankow. Das auf dem ehemaligen Mauerstreifen zwischen den Ortsteilen Wedding und Prenzlauer Berg gelegene Areal wird ab Mai in Richtung Westen um fünf Hektar erweitert. Dazu kommen weitere zwei Hektar an der Bernauer Straße, an denen die von Gaststätten und dem sonntäglichen Flohmarkt genutzten Gewerbeflächen gesichert werden.

Durch die Erweiterung verlässt der Park Pankow und dringt erstmals auf das Terrain von Mitte vor. Doch eine Grünanlage in zwei Bezirken ergibt ein Problem: die Pflege der neuen Fläche. Ein gemeinsames Bearbeiten durch Angestellte beider Bezirksämter wäre zu umständlich, darüber sind sich beide Seiten einig. Also haben Mitte und Pankow eine Verlegung der Bezirksgrenze beantragt. “Mitte könnte kleiner werden”, sagte Mittes Bezirksstadtrat Carsten Spallek (CDU) am Donnerstag. Um etwa 70.000 Quadratmeter würde der Bezirk schrumpfen, wenn dem Antrag stattgegeben würde.

Pankow nimmt das Gebiet gern an. “Das ist sinnvoll, wir haben mehr Erfahrung mit dem Gesamtkomplex Mauerpark”, sagt Pankows Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne). Zu dem nördlichen Stück, welches an Pankow abgegeben werden soll, gehört auch der Gleimtunnel, für dessen Sanierung noch mehr als eine Million Euro aufzubringen ist. “Wir sind gerne bereit, den Tunnel zu übernehmen”, so Kirchner.

Pankow will im Mauerpark Grillpavillons errichten

http://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article207060591/Mitte-will-Teil-des-Mauerparks-an-Pankow-abtreten.html

Junge Leute sitzen auf einer Wiese im Mauerpark in Mitte. Demnächst soll der gesamte westliche Teil des Parks dem Bezirk Pankow gehören

Foto: pa/dpa

Junge Leute sitzen auf einer Wiese im Mauerpark in Mitte. Demnächst soll der gesamte westliche Teil des Parks dem Bezirk Pankow gehören

Von Gabriel Michailidis und Lorenz Vossen

Der gesamte westliche Teil des Mauerparks soll einem Beschluss des Bezirksamtes Mitte bald an den Bezirk Pankow gehen.

Schon lange steht eine Umgestaltung des Mauerparks auf dem Programm der Bezirksämter von Mitte und Pankow. Das auf dem ehemaligen Mauerstreifen zwischen den Ortsteilen Wedding und Prenzlauer Berg gelegene Areal wird ab Mai in Richtung Westen um fünf Hektar erweitert. Dazu kommen weitere zwei Hektar an der Bernauer Straße, an denen die von Gaststätten und dem sonntäglichen Flohmarkt genutzten Gewerbeflächen gesichert werden.

Durch die Erweiterung verlässt der Park Pankow und dringt erstmals auf das Terrain von Mitte vor. Doch eine Grünanlage in zwei Bezirken ergibt ein Problem: die Pflege der neuen Fläche. Ein gemeinsames Bearbeiten durch Angestellte beider Bezirksämter wäre zu umständlich, darüber sind sich beide Seiten einig. Also haben Mitte und Pankow eine Verlegung der Bezirksgrenze beantragt. “Mitte könnte kleiner werden”, sagte Mittes Bezirksstadtrat Carsten Spallek (CDU) am Donnerstag. Um etwa 70.000 Quadratmeter würde der Bezirk schrumpfen, wenn dem Antrag stattgegeben würde.

>>>Mauerpark wird für drei Jahre zur Baustelle<<<