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Veranstaltung

Vortrag über Temporäre Spielstraßen (playstreets) in London

Einmal pro Woche auf der Straße spielen!

Temporäre Spielstraßen sind ein einfaches Instrument, im dicht bewohnten Innenstadtbereich mehr Platz für Kinder zum Spielen, Toben und Freunde treffen zu schaffen. Temporäre Spielstraßen kosten nichts und sind nachbarschaftsfördernd.
London macht vor, was Berlin noch nicht hinbekommen hat: In London wurden innerhalb von drei Jahren 100 Temporäre Spielstraßen initiiert!

Wir freuen uns auf
Paul Hocker, Direktor von LONDON PLAY.

Sein Vortrag über die vielen schönen playstreets in London ist Inspiration und Ansporn für Berlin. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Fragen und Diskussion.
Herzlich willkommen!!

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Veranstalter: „Initiative Temporäre Spielstraßen“
Ansprechpartner: Cornelia Dittrich
0172-7483990 / mail@gethsemaneplatz.de
In Zusammenarbeit mit dem Stadtteilzentrum am Teutoburger Platz.

Zeit: Dienstag, 30. Mai 2017, um 18 Uhr
Ort: Stadtteilzentrum am Teutoburger Platz
Fehrbelliner Str.92 / Berlin-Pankow / Nähe U-Bhf Senefelder Platz

Museum für Architekturzeichnungen: „Berliner Projekte. Architekturzeichnungen 1920-1990“

Die Ausstellung Berliner Projekte. Architekturzeichnungen 1920–1990 ist die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main, wo 2010 bereits eine Ausstellung der Tchoban Foundation stattgefunden hat.

Kaum eine andere Stadt hat sich im 20. Jahrhundert architektonisch und städtebaulich so gewandelt wie Berlin: historische Ereignisse, Wirtschaftskrisen, Kriegsschäden und Wiederaufbau, die Teilung der Stadt und die Wiedervereinigung, all das erforderte Neuplanungen und bot den Architekten und Stadtplanern Raum und Anlass für neue Projekte, neue Ideen, neue Visionen für Berlin. Die Stadt entwickelt sich weiter – so reißt die Diskussion um das künftige Aussehen Berlins nicht ab und ist heute aktueller denn je.

Die Ausstellung Berliner Projekte. Architekturzeichnungen 1920–1990 zeigt einen spannenden Abschnitt der städtebaulichen und architektonischen Entwicklungsgeschichte Berlins, illustriert durch handgezeichnete Entwürfe von Hans Scharoun, Hans Poelzig, Frei Otto, Gottfried Böhm, Zaha Hadid, Álvaro Siza Vieira und anderen namhaften Architekten. Die Präsentation darf dabei keinesfalls als vollständige chronologische Dokumentation der Architektur der Hauptstadt in diesem Zeitraum verstanden werden: Vielmehr wollten die Kuratoren mit der Auswahl der Zeichnungen die Vielfalt der Ideen und Visionen für Berlin vorstellen, zu einem Vergleich der gezeichneten und gebauten Architektur anregen sowie die hohe künstlerische Qualität der Werke hervorheben.

Neben den realisierten Bauvorhaben, wie dem Wohnhaus „Bonjour Tristesse“ von Álvaro Siza Vieira oder dem Wohnhaus am Checkpoint Charlie von OMA, werden auch Wettbewerbsbeiträge, wie zum Beispiel die Blätter von Hans Scharoun zum ersten Ideenwettbewerb für den Neubau eines Hochhauses am Bahnhof Friedrichstraße von 1922, an dem auch andere bekannte Architekten wie Ludwig Mies van der Rohe und Hans Poelzig teilgenommen haben, vorgestellt.

Die Rolle des Reichstags in der deutschen Geschichte und seine Bedeutung für Berlin ist unbestritten: Aus diesem Grunde werden die Projekte rund um das Reichstagsgebäude in der Ausstellung mit einigen prominenten Werken präsentiert: angefangen mit der Studie von Gottfried Böhm mit der begehbaren Glaskuppel über das Projekt des verhüllten Reichstags von Christo bis zum Wettbewerbsbeitrag von Lord Norman Foster, gezeichnet von Helmut Jacoby.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung sind die Visionen für die Hauptstadt, die im Rahmen des durch das Deutsche Architekturmuseum und die Frankfurter Allgemeine Zeitung veranstalteten Wettbewerbs „Berlin morgen“ Anfang der 1990er Jahre entstanden sind, um Ideen für die Neugestaltung der ehemaligen Altstadt Berlins nach der Wiedervereinigung zu entwickeln. An diesem Wettbewerb nahmen viele bekannte Architekten teil, in der Ausstellung vertreten durch Bernard Tschumi, Mario Bellini und Manuel de Solà-Morales.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Berliner Projekte: Architekturzeichnungen 1920–1990

Laufzeit: 15. Februar 2017 – 25. Juni 2017
Öffnungszeiten: Mo – Fr 14–19 h, Sa – So 13–17 h
Tickets: 5 Euro, ermäßigt: 3 Euro

Museum für Architekturzeichnung
Christinenstraße 18a
10119 Berlin

Kiezkino im Babylon

Bereits seit einer Woche läuft im Babylon in der Rosa-Luxemburg-Straße das Festival „DOK – DDR – Umsonst“ mit 180 Filmen aus 44 Jahren. Für Leute aus unserem Kiez ist besonders der kommende Freitag interessant. Dann wird um 22:15 Uhr der Film „Berlin – Auguststraße“ von Günter Jordan gezeigt. Aus der Ankündigung:

Berlin – Auguststraße DDR 1979, R: Günter Jordan, 79 Min

Spandauer Vorstadt, Arbeiterwohngegend – vier Monate beobachtet Regisseur Günter Jordan die Schule in der Auguststraße 22. Die Kinder kommen aus der Rosenthaler, Koppen- und Gipsstraße und kennen keinen Neubaukomfort, aber sie lieben ihre Straße mit dem unverwechselbaren Berliner Milieu.
Im Fokus des Dokumentarfilms steht zum einen der junge, unkonventionelle Lehrer Bodo Jäger, der seine Schüler zu Diskussionen auffordert, Widerstand provoziert, aber zugleich Disziplin und Pflichtbewusstsein verlangt. Ihm geht es vornehmlich um demokratische Freiheiten und individuelle Selbstbestimmung. Auf der anderen Seite widmet sich der Filmemacher – ursprünglich selbst Lehrer – dem Mädchen Petra, jüngstes Kind einer elfköpfigen Familie. Ihre Mutter ist allein erziehend und berufstätig, einer ihrer Brüder sitzt im Gefängnis.

Ein inhaltlich aufschlussreicher Film mit Bildern nicht nur von der alten Auguststraße. Auch die Große Hamburger Straße, der Hackesche Markt, die Oranienburger Straße und der Berliner Dom zeigen den Zustand von Berlin Mitte vor über 35 Jahren.

Bei allen Filmen in der vierwochigen reihe heißt es: Eintritt frei!

Babylon: DOK – DDR – Umsonst

Anwohnerversammlung „Was soll hier denn noch alles gebaut werden?“ am 6.12.2016

Ein Bericht aus der Vorbereitungsgruppe

Anlass der Veranstaltung war der Unmut in der Nachbarschaft über das Neubauprojekt auf der Fläche von Kaiser’s. Wir wollten eine Plattform bieten, um sich über Veränderungen im Kiez auszutauschen. Ziel war es, einen Raum zur Verfügung zu stellen und zu schauen, an welchen Punkten die Nachbarschaft näher zusammen rücken kann.

Die Anwohnersammlung begann mit einem World Café, das folgende Fragen zum Thema hatte:
1) Was bedeutet Nachbarschaft für mich?
2) Was sind meine Befürchtungen hinsichtlich von Neubauprojekten?
3) Ideenbörse: Was können wir tun, damit alle bleiben können?

Im Anschluss referierte Dr. Andrej Holm über Gentrifizierung und stellte mögliche Handlungsansätze und Beispiele aus anderen Städten vor.

Zu dem Referat:

Über den Stadtteil Prenzlauer Berg gibt es viele Stereotypen, aber die reale Situation, die wir vorfinden, ist geprägt von ökonomischen Prozessen. Es ist wichtig die politisch-ökonomischen Veränderungen anzuschauen, um die Bilder über die verschiedenen Lebensstile begreifen und einordnen zu können.

Blicken wir zurück auf die Phase der Sanierung in den 1990er Jahren, Prenzlauer Berg war Sanierungsgebiet. 60% der Maßnahmen, der Sanierungen, wurden öffentlich gefördert. Aber es gab die Bedingung, dass eine Mietpreisbindung für 20 Jahre gilt. Damals flossen in die Sanierung, die teilweise von den Menschen selber durchgeführt wurde, große Summen, aber die Menschen, die hier lebten, konnten zu über der Hälfte etwa bleiben.

Ende der 1990er Jahre klagten Eigentümer gegen die Mietpreisbindung. Das war auch die Phase der Abschreibungsmodernisierung: So konnten 1999/2000 Steuerabschreibungen geltend gemacht werden, d.h., dass die Eigentümer nicht über die Mieten reich werden wollten, sondern darüber, dass sie Steuern abschreiben konnten. In dieser Phase konnten noch rund 40% der Menschen bleiben. Die Option des Steuern-Abschreibens ist gekappt worden.

Dann endet die Mietpreisbindung. Es wird von einer 2. Phase der Sanierung gesprochen, die in den letzten Jahren begann. In dieser Phase verlor die Mietpreisbindung an Gültigkeit und es wurden Fassadendämmungen vorgenommen und Aufzüge gebaut. Das schlug sich nieder auf den Mietpreis. Investoren, die hier bauen wollten, verwandelten dann 45% der Wohnungen in Eigentum. Das war verheerend, viele Menschen mussten ausziehen wegen Eigentümerwechsel und Mieterhöhungen. Es blieben nur 25% der ehemaligen Bewohner.

Die hohen Mieten haben Pberg in einen Closed Shop verwandelt. 2/3 der Bewohner ist zwischen 25 und 40 Jahre alt. Am Kollwitzplatz haben 80% der Bewohner*innen einen Hochschulabschluss. Aber: Es sind nicht nur arme Menschen, die gehen müssen, auch das mittlere Einkommen reicht oft nicht aus, um 15/16 Quadratmeter finanzieren zu können. Je höher die Neumiete in Pberg ist, umso unwahrscheinlicher ist es, hier umziehen zu können. Das fördert eine weitere Homogenisierung. Der Druck auf Altmieter wächst.

Zu beachten ist, dass es keine individuelle Lösung in diesem Kiez im Falle einer Mieterhöhung mehr gibt. Es kann nur mit kollektiven Lösungen gearbeitet werden. Beispiele findet man in St. Pauli, In den sogenannten Esso-Häusern wehrten sich die Menschen, sie wurden dann als Nachbarschaft in den Bauprozess einbezogen. Die Frage ist also nicht, wieviel wird hier noch gebaut, sondern was wird hier noch gebaut? Darauf müssen wir Einfluss nehmen und uns zusammenschließen. Die Boden- und Grundstücksfrage muss gestellt werden.

In der weiteren Debatte wurden folgende Vorschläge gemacht:
– Stadträte einladen und in die Verantwortung nehmen
– Soziale Auflagen bei Neubauten fordern und sich einmischen! Sozial orientierte Bodennutzung, siehe München
– Kiezvernetzung erweitern, Emailadressen tauschen, vernetzen
– Positive Wohnbeispiele bekannt machen, Genossenschaften einbeziehen und vernetzen, Inseln sichtbar machen
– Symbolischer Protest gegen Neubau, Sichtbar sein beim Richtfest/ Spielerisches Begrüßen
– Aktivierende Befragung über das Wohnen im Kiez

Dokumente:
Ergebnis Tisch 1
Ergebnis Tisch 2
Ergebnis Tisch 3
Ergebnis weiterer Ausblick

Was soll denn hier noch alles gebaut werden?

Anwohner*innenversammlung und Informationsveranstaltung zur Eckbebauung »Templiner Park«

Seit Anfang dieses Jahres ist der Neubau des Immobilienunternehmens Bewocon nicht mehr zu übersehen. Der »Templiner Park« entsteht am Standort der ehemaligen Kaufhalle/Kaiser’s an der Ecke Templiner und Fehrbelliner Straße. Er schafft rund 100 neue Eigentumswohnungen für Menschen mit viel Geld.

Anwohner*innen sind genervt, weil Staub und Baulärm tagsüber omnipräsent sind. Einige befürchten, dass der Kiez und der Teutoburger Platz noch voller werden. Andere Menschen im Kiez haben Angst vor Verdrängung, weil sie sich die steigenden Mieten, die mit der Umgestaltung des Kiezes einhergehen, irgendwann nicht mehr leisten können.

Was tun?

– Können wir noch etwas tun gegen den Neubau?
– Wie können wir unsere Nachbarschaft gemeinsam erhalten, damit Menschen ohne dickes Auto und heller Eigentumswohnung nicht zur »Randgruppe« werden?

Wann?: Dienstag, 6. Dezember 2016 um 18:30 Uhr
Wo?: Stadtteilzentrum am Teutoburger Platz,
Fehrbelliner Straße 92

Expert*innen: – Andrej Holm, Stadtsoziologe
– Thorsten Krull, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht (angefragt)

Es laden ein: Stadtteilzentrum am Teutoburger Platz
Verein »Leute am Teute«

Lesung: Am Nullpunkt.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat uns gefragt, ob wir unsere Lesung „Am Nullpunkt. Biographien geflüchteter Menschen.“ in ihrem Salon wiederholen möchten. Möchten wir.

Wir freuen uns also sehr, dass die Geschichten unserer Protagonisten an einen größeren Ort weiterziehen – und wir laden Dich hiermit herzlich ein zu unserer zweiten Lesung.

Am Nullpunkt. Die Zweite.
19. Juli 2016, 19 Uhr (Eintritt frei)

Im Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung,
1. Etage des ND-Gebäudes,
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Die Lesung wird begleitet von Klaviermusik (Arash Hassani) und den Illustrationen von Lina Ernst.

Über das Projekt: „Am Nullpunkt.“ erzählt die Lebensgeschichten von Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, und die nun oft nur noch als „Flüchtling“ gesellschaftlich in Erscheinung treten. Wir wollen mit den Menschen reden, nicht über sie. Was sind also die Biographien derer, die vor kurzer Zeit noch ein Leben, eine Arbeit, ein Zuhause, aber oft nicht die leiseste Ahnung hatten, dass sie bald schon auf der Flucht wären?

Am Nullpunkt.

12. Juni: Stolpersteinverlegung Ida Judith Bamberger

Am Sonntag, den 12. Juni 2016 wird ein Stolperstein für Ida Judith Bamberger verlegt. Sie war die letzte Heimleiterin des ehemaligen Jüdischen Kinderheims Fehrbelliner Str. 92, in dem sich heute das Nachbarschaftshaus befindet.

Die Geschwister Ruth und Regina, die sich an ihre Heimleiterin Fräulein Bamberger gut erinnern können und ihr bis heute dankbar für ihre Fürsorge sind, kommen zu diesem Anlass aus Israel angereist.

Um 11 Uhr treffen wir uns vor dem Haus. Anschließend laden wir zu einem Zeitzeugengespräch in die Galerie ein.

Mit der Stolpersteinverlegung wollen wir auch einen Stolpersteinrundgang verbinden.
Rund um das ehemalige Jüdische Kinderheim verteil, vor den Häusern, in denen die jüdischen Kinder mit ihren Familien gelebt hatten, gibt es Stolpersteine. Darunter auch die Stolpersteine von Toscas Familie, einer weiteren Zeitzeugin, die leider nicht aus New York anreisen kann.

Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz
Fehrbelliner Str. 92 | 10119 Berlin
Tel.: 030-443 71 78
Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz

Einwohnerversammlung am 22.04.2016 um 18:00 Uhr in der Charles-Dickens-Grundschule

Einladung zur Einwohnerversammlung am 22.04.2016 um 18:00 Uhr
Öffentliche Beteiligung zum Bebauungsplan 4-59VE

Liebe Nachbarinnen, liebe Nachbarn,

wir haben bei der Bezirksverordnetenversammlung einen Antrag zu einer Einwohnerversammlung gestellt. Daher möchten wir Sie einladen am

22.04.2016 um 18:00 Uhr
in der Charles-Dickens-Grundschule
(Dickensweg 15 in 14055 Berlin)

 

dieser Einwohnerversammlung beizuwohnen. Es werden ebenfalls Vertreter des Bezirksamtes, der Bezirksverordnetenversammlung, der jeweiligen Fraktionen und Parteien (CDU, SPD, Die Grüne, die Piraten, Die Linke), des Berliner Mieterverein e.V. sowie vermutlich Vertreter der Deutsche Wohnen AG anwesend sein und hoffentlich Antworten zu unseren und Ihren Fragen haben.

In der Zeit vom 04.04. bis 06.05.2016 besteht die Möglichkeit einer Beteiligung der Öffentlichkeit an der Planung des Bebauungsplans 4-59 VE im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf. Da der Bebauungsplanentwurf 4-59 VE unverständlicherweise im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB aufgestellt wird, soll von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB abgesehen werden. Wir bitten und rufen Sie daher auf, sich über die genaue Planung zu informieren und sich einzubringen, um Ihre Bedürfnisse und Interessen zu schützen.

Offizielle Ankündigung der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf

 

Öffentliche Beteiligung zum Bebauungsplan 4-59VE

 

Ziel/Zweck: Entwicklung eines Wohngebiets

Mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan 4-59 VE sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine dem Geltungsbereich angemessene bauliche Verdichtung geschaffen werden. Nach Rückbau der Bestandsgebäude ist die Schaffung einer neuen Siedlungsstruktur mit einer drei- bis viergeschossigen Bebauung geplant. Neben ca. 580 Wohnungen sollen auch die erforderlichen Infrastruktureinrichtungen entstehen.

Sie haben nach § 3 Abs. 1 des Baugesetzbuchs (BauGB) die Möglichkeit, sich an der Planung zu beteiligen und nach Erläuterung der Ziele, Zwecke und Auswirkungen der Planung hierzu Stellungnahmen abzugeben. Das Anhörungsergebnis wird in die weitere Planung einfließen. Der Bebauungsplanentwurf 4-59 VE wird im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB aufgestellt; von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB wird abgesehen.

B-Plan_4-59_VE

(Bild: Geltungsbereich 4-59VE Quelle: BA-CW)

Zeit:

  1. April bis einschließlich 6. Mai 2016 während der Dienststunden Montag bis Mittwoch von 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr, Donnerstag von 8.30 Uhr bis 18.00 Uhr und Freitag von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter der Rufnummer 9029-15153 auch außerhalb dieser Sprechzeiten.

 

Ort:

Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin,

Abt. Stadtentwicklung und Ordnungsangelegenheiten, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung, Hohenzollerndamm 174-177, 10713 Berlin, 3. Stock, Zimmer 3135

Quelle: BA-CW

Wir haben bereits eine erste Fragenliste aufgestellt, diese können Sie sich hier herunterladen.

Mit besten Grüßen

Steffen Unger

 

Nächste Einwohnerversammlung der Siedlung Westend voraussichtlich im April 2016

Liebe Nachbarn,

nachdem Bezirksstadtrat Hr. Schulte (SPD) gegenüber der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf anklingen ließ, dass in Sachen Siedlung Westend nun ein Antrag zum Bebauungsplanverfahren gestellt worden ist, wurde von uns im gleichen Zuge im Februar ein Antrag auf eine Einwohnerversammlung gem. §42 BezVerwG bei der BVV gestellt.

Dieser Antrag wurde im Ältestenrat der BVV am 09.03.16 beratschlagt und nun zur Abstimmung gebracht. Für die Zustimmung des Antrages ist die Zustimmung von min. einem Drittel der Bezirksverordneten notwendig. Dies sollte daher keine Hürde sein.

Nach Rücksprache mit der BV-Vorsteherin Frau Stückler (CDU) haben wir als Versammlungsort die Aula der Charles-Dickens-Grundschule vorgeschlagen und als Versammlungsleiterin um die BV-Vorsteherin gebeten.

Den Antrag an die BVV mit der DS-Nr. 1582/4 gibt es weiter unten als PDF zum Download.

An dieser Versammlung werden wie auch bei der letzten Bewohnerversammlung wieder einige Vertreter der BVV, aber auch Vertreter des Bezirksamtes und vermutlich auch der Deutsche Wohnen teilnehmen. Die Einladung der Bewohner erfolgt seitens des BVV-Büros nur durch die lokale Presse, welche daher vermutlich ebenfalls anwesend sein wird.

Wir sind jedoch schon vorbereitet alle Bewohner genau zu informieren und warten nur noch auf den genauen Termin.

Das „grüne“ Licht für die Aufstellung des Bebauungsplans und dem damit verbundenen Verfahren heißt nicht, dass die Deutsche Wohnen nun mit dem Abriss und Neubau nach Ihren Wünschen beginnen darf. Es heißt lediglich, dass die Deutsche Wohnen einen B-Plan einreichen darf und dieser nun geprüft wird. Man sollte sich von dem Marketing und ggf. durch die Wohnberater der Deutsche Wohnen nicht verunsichern lassen oder dies falsch interpretieren.

Dennoch empfiehlt es sich, dass die Mieter bereits jetzt aktiv Ihre Forderungen an die Deutsche Wohnen stellen und diese damit konfrontieren, sollte es eventuell irgendwann zu einem Neubau kommen.

Hier gilt es eine gleiche Netto-Kaltmiete Euro/qm zu fordern, weiter z.B. eine freie Wohnungswahl (Vergrößerung/Verkleinerung), die Lage der Wohnung, Ausstattungsmerkmale, Mietminderungen während der Bauarbeiten und vor allem eine angemessene Aufwandsentschädigung für die Umsetzungen und den Wertverlust des Inventars weit jenseits der bisher angebotenen 500,00 Euro, etc. Die Beratung durch einen Rechtsbeistand empfiehlt sich. Die Reaktion der Deutsche Wohnen sollten dann auch aktiv an die Bezirksverordneten weitergegeben und kommuniziert werden.

Sobald wir den Termin der Einwohnerversammlung wissen, werden wir alle Bewohner, als auch die umliegenden Anwohner über den Termin per Posteinwurf informieren.

Sicherheitshalber werden wir die Bezirksverordneten als auch die Deutsche Wohnen an diese Versammlung und den Termin erinnern.

Wir haben ebenfalls schon eine Liste mit wichtigen Themen erstellt, diese werden wir dann ebenfalls der Einladung beifügen und hier veröffentlichen.

Mit besten Grüßen!

Download BVV-Antrag DS-Nr_1582_4