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Umweltschutz

Weitere Rodungen des Hambacher Forstes für Kohleabbau?

Während die Kohlekommission mit Vertretern der Politik und Energiewirtschaft sowie Umweltschützern und Wissenschaftlern tagt und über einen Ausstieg aus der Kohleverstromung nachdenkt, deren Ergebnis sie Ende Oktober 2018 vorlegen will, versucht der Energiekonzern RWE Fakten zu schaffen, um weiterhin für viele Jahre den Klimakiller Kohle abbauen zu können und mit der Vernichtung der Natur Teile unserer Lebensgrundlagen sowie mit der Abbagerung von Dörfern die Heimat der dort lebenden Menschen zu zerstören. Es ist ein politischer Kampf zwischen einem Großkonzern und führenden Politikern des größten CO2-Emittenten unter den Bundesländern, Nordrhein-Westfahlen (NRW) auf der einen und Bürgerinnen und Bürgern auf der anderen Seite.

Die Mieterpartei unterstützt die Proteste und Demonstrationen im Hambacher Forst. Hambi, wie das ökologische Wald-Kleinod liebevoll von Braunkohlegegnerinnen und -gegnern sowie deren Unterstützerinnen und Unterstützern genannt wird, befindet sich zwischen Köln und Aachen. 4.100 Hektar war die jetzige Sperrzone vor Beginn der Kohleförderung groß. Es war der größte Wald im Rheinland. Seit 1978 wird er Stück für Stück für den Braunkohletagebau gerodet. Bis dato wurden nach Angaben des Tagebau-Betreibers RWE Power 3.900 Hektar für den Kohleabbau gerodet. Von den verbliebenen 200 Hektar Wald sollen nun noch einmal mehr als 100 Hektar gerodet werden. Das wollen couragierte Menschen verhindern und haben den Wald seit sechs Jahren besetzt.

 

 

Hambacher_Forst_Proteste_gegen_Abholzung_Endfassung

Umstrittenes Grundstück in Reinickendorf wird doch bebaut

Obwohl die Grünfläche 603 in der Cité Guynemer in Reinickendorf erhalten bleiben sollte, beginnen dort in Kürze Bauarbeiten.

 

Berlin.  Ralf Zeppernick streift über den Grünzug vor seinem Haus in der ehemaligen, französischen Waldsiedlung Cité Guynemer am Tegeler Flughafen. Dieses Stück Natur gehört bald der Vergangenheit an. Und deshalb sind er und seine Nachbarn richtig sauer. Eine Verdichtungsgeschichte? Nein, nicht nur. Auch eine Geschichte über die Erschütterung des Grundvertrauens des Bürgers in Verwaltung und Demokratie, wie er sagt.

„Worauf kann sich ein Bürger noch verlassen?“

Als Zeppernick das Haus an der Allee St. Exupéry 1999 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) kaufte, habe man ihm und den Nachbarn versichert, dass die angrenzende Grünfläche kein Bauland sei. „In einem Zeitraum von 18 Jahren hat uns das Bezirksamt Reinickendorf auch mehrfach erklärt, dass dieses Grundstück nicht bebaut werden könne und eine private Grünfläche sei“, sagt Zeppernick. Doch dies ist nun alles nicht mehr wahr. Ein Bauschild eines Investors wies die Anwohner kürzlich darauf hin – nicht aber das Bezirksamt selbst. „Worauf kann sich ein Bürger noch verlassen, wenn ihm über 18 Jahre hinweg eine falsche Auskunft durch das Amt erteilt wird?“, fragt er sich.

 

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Grünanlagen in Berlin: Jetzt sind die Bürger gefragt

Eine Charta soll Flächen sichern. Die Senatorin plant eine Bürgerbeteiligung, Grüne fordern Parks in neuen Stadtvierteln.

 

Spätestens der Glutsommer 2018 brachte es an den Tag: Verbrannte Wiesen in vielen Parks und dürregeschädigte Straßenbäume zeugen davon, dass sich Berlin um die Zukunft seiner Grünflächen Gedanken machen sollte. Der Klimawandel schreitet voran und die meisten Experten sind überzeugt, dass sich solche Hitzeperioden mit den entsprechenden Folgen für das Stadtgrün künftig häufen werden.

Der Senat hat deshalb am Dienstag beschlossen, unter Mithilfe der Berliner eine Charta für das Berliner Stadtgrün zu erarbeiten. „Berlin wird als moderne, lebenswerte Metropole nur bestehen, wenn das Grün in der Stadt und die verschiedenen Herausforderungen wie Flächenkonkurrenzen oder Klimawandel in Einklang gebracht werden“, sagte Umweltsenatorin Regine Günther. Welche Prioritäten die von den Grünen nominierte parteilose Politikerin selber setzt, liegt auf der Hand: „Stadtgrün spendet Schatten, kühlt die Stadt ab und bietet Raum für Erholung und Entspannung“, sagte Günther vor der Presse. „Das müssen wir erhalten, pflegen und ausbauen“.

 

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Wohnen ohne zu schwitzen – Ziel guter Stadtplanung!

Wohnungsmangel und Hitzesommer

 

Neben dem Berliner Dauerthema, dem Wohnungsmangel, ist und war in diesem Sommer nun schon lange die anhaltende Hitze das Thema.
Beides sind Probleme, aber beide haben auch etwas miteinander zu tun:
Da, wo gebaut werden soll, sind meist Freiflächen, die sich entweder selbst als Brachen begrünt haben oder wie im Fall von Kleingärten mit viel Aufwand begrünt wurden. Die Bebauung dieser grünen Freiflächen würde zwar das Wohnungsproblem etwas mildern, das Stadtklima aber weiter anheizen. Gute Stadtplanung würde die Kleingärten schützen, zurzeit sind gerade mal 14 Prozent der Parzellen langfristig gesichert.

Wärmeinseleffekt

Berlin ist im Innenstadtbereich durch seine hohe Bebauungsdichte und seinem hohen Versiegelungsgrad wie alle anderen Großstädte vom sog. Wärmeinseleffekt betroffen. In den Städten liegt die Temperatur stets um ein bis drei Grad Celsius über den Werten des Umlandes oder großer innerstädtischer Grünflächen wie dem Tiergarten. In der Nacht kann dieser Unterschied sogar bis zu 12 Grad betragen.

 

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Klimawandel erklären? So geht’s!

Die Erde erwärmt sich. Das steht fest. Doch es gibt immer noch Skeptiker. Welches Halbwissen kursiert und wie Sie dagegenhalten können.

 

Der Klimawandel ist real und die Menschheit beschleunigt ihn. Das gilt aufgrund zahlreicher Studien, Analysen und Modelle als sicher. Aktuell ist sich die überwältigende Mehrheit von Klimaforscherinnen und Wissenschaftlern einig, dass die globale Durchschnittstemperatur in diesem Jahrhundert vermutlich um zwei bis vier Grad Celsius steigen wird (Climate Change 2013: IPCC, 2016). Dennoch wird ihre Expertise, zahlreiche Analysen und die Auswertung gigantischer Datenmengen zu klimatischen Veränderungen immer wieder infrage gestellt. Diese Stimmen sind vereinzelt, doch sie sind häufig zu hören, weil prominente Politiker und öffentliche Personen ihnen unnötig viel Bedeutung beimessen.

Zur kleinsten Gruppe zählen hier Menschen, die den Klimawandel schlicht leugnen. Sie stellen grundsätzlich infrage, dass sich die gesamte Erde erwärmt. Etwas mehr bezweifeln zumindest, dass die Erderwärmung menschengemacht ist. Noch mehr möchten das komplizierte Thema nur besser verstehen, Halbwissen von gesicherten Erkenntnissen unterscheiden.

Wie begegnet man also Menschen, die mit vermeintlich guten Gründen argumentieren, der Klimawandel sei fragwürdig? Was würden Forscherinnen und Forscher ihnen entgegenhalten? Und was können Sie antworten?

1. Der Klimawandel findet statt

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Linke wollen Kleingärten, Grün- und Freiflächen vor Bebauung schützen

Der Fraktionschef der Linken im Abgeordnetenhaus Udo Wolf hat sich dafür ausgesprochen, Kleingärten und Grünflächen in der Stadt vor einer Bebauung zu bewahren. „Überall Nachverdichten und Zubetonieren macht Berlin nicht lebenswerter“, sagte Wolf in einem Gespräch mit der Berliner Zeitung.

„Der derzeitige Sommer zeigt, wie wichtig das städtische Grün für das Klima in der Stadt ist.“ Parks, aber auch Freiflächen wie das Tempelhofer Feld und die Kleingärten dienten zugleich der Erholung der Berliner. Gerade für Menschen mit mittleren und geringen Einkommen seien Kleingärten oftmals der einzige Ort, an dem sie in Wohnortnähe entspannen könnten.

Bereits erschlossene Areale

Deswegen komme es darauf an, die Kleingärten zu erhalten. Wenn dies im Einzelfall nicht möglich sei, müsse zumindest in der Nähe für Ersatz gesorgt werden – so wie es Linke, SPD und Grüne in der Koalitionsvereinbarung festgeschrieben haben. „Uns geht es darum, mit Sinn und Verstand zu bauen“, sagte Wolf.

 

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