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Presseschau

Wohnungen statt Kleingärten an der Wiesbadener

Das Bezirksamt sah keine Möglichkeit, die Kleingärten an der Wiesbadener zu schützen. Bauantrag für rund 100 Wohnungen ist bereits gestellt.

Die Baggerfahrer haben nur noch Restarbeiten in der früheren Kleingartenkolonie an der Wiesbadener Straße zu erledigen, der Hauptteil der Fläche ist bereits frei. 20 der 33 Parzellen sind abgeräumt, die Reste liegen, sortiert nach Materialart auf großen Haufen. Wenn Wolfgang Besser auf die Brache blickt, wo bis vor wenigen Tagen seine Laube stand, schießen ihm die Tränen in die Augen: „Wir hatten unsere Laube 37 Jahre lang, sie gehörte zu unserem Leben“, sagte der 77-Jährige im Gespräch mit der Berliner Morgenpost am Freitag.

„Alles ging ruckzuck, wir wurden nicht vorgewarnt“

Im Februar des vergangenen Jahres seien die Kleingärten an der Wiesbadener Straße Ecke Franz-Cornelsen-Weg in Wilmersdorf gekündigt worden, im Oktober mussten sie geräumt sein. „Wir wurden nicht vorgewarnt, als die Bagger vor Kurzem die Lauben abgerissen haben, ging alles ruckzuck“, berichtet Jutta Scheel. Es sei einfach nur traurig, dass so viel Grün „sang- und klanglos niedergemacht wird, und jetzt nur Beton dorthin kommt“, sagt die 79-Jährige. Sie besitzt ihren Garten noch, hat aber schon gehört, dass auch der und zwei weitere noch bebaut werden sollen. Außerdem fürchtet sie, auch ihre Wohnung zu verlieren, denn auch das Telekom-Haus könnte aufgegeben werden.

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Wohnungsbau in Berlin – Grüne und Linke warnen vor SPD-Plänen

Die harsche Kritik der SPD-Fraktion an Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) hat eine Debatte über die Wohnungsbaupolitik in Berlin ausgelöst. Im Kern geht es dabei um die Frage, wie der Bau insbesondere preisgünstiger Wohnungen gegen Widerstände von Bürgern und Bezirken beschleunigt werden kann.

Mit dem Beschluss vom Wochenende fordert die SPD-Fraktion unter anderem, deutlich mehr Bauflächen auszuweisen und private Wohnungsunternehmen stärker beim Neubau einzubeziehen. Außerdem soll ein Lenkungsgremium unter Federführung des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) eingerichtet werden, das Konfliktfälle im Wohnungsbau lösen soll – was einer Entmachtung von Stadtentwicklungssenatorin Lompscher gleichkäme.

Die Wohnungswirtschaft begrüßt den SPD-Vorstoß. Die Grünen, Koalitionspartner der SPD, gehen dagegen auf Distanz. „Wir alle wissen, nicht alles läuft gut beim Neubau. Es ist aber unfair und nicht zielführend, dies nur unserer Stadtentwicklungssenatorin zuzuschreiben“, sagte die Grünen-Abgeordnete Katrin Schmidberger.

Es geht nur schleppend voran

Kampf um Freiflächen Start-ups konkurrieren immer häufiger mit Kulturmachern

Es ist, als hätten Berlins Kulturmacher die Nachricht, die am Montagmorgen die Runde macht, eigens zu diesem Termin bestellt: Der Bassy Club an der Schönhauser Allee wird zum Sommer schließen. Eine Mieterhöhung und ausbleibende Gäste machen dem alteingesessenen Rocklokal den Garaus. „Wir werden uns dem Verlangen des Marktes nicht beugen“, kommentiert Betreiber Tammi Torpedo. Um dieses Verlangen – explodierende Mieten, Investorengier und die Verantwortung von Eigentümern gegenüber der Kultur – geht es am Montagmorgen auch im Kreuzberger Privatclub. Auch hier droht einer Institution des Nachtlebens das Aus durch Verdrängung.

„Wenn Orte wie Bassy und Privatclub wegfallen, hat Berlin bald keine Bühnen mehr, auf denen sich junge Musiker ausprobieren können“, sagt Katja Lucker, Geschäftsführerin des Musicboards Berlin. Die landeseigene Gesellschaft zur Förderung von Popmusik hat am Montag zusammen mit der Clubcommission, dem Zusammenschluss der Macher aus dem Nachtleben, in den Privatclub geladen. Adressaten ihrer Botschaft sind Start-ups, die in Berlin immer schärfer mit Kulturschaffenden um Gewerbeflächen konkurrieren – und dabei oft höhere Preise bieten können.

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Berliner Senat eröffnet Tauschbörse für Wohnungen! Ist das ein Weg um den Wohnungsproblem entgegen zu wirken?

Mit einer neuen Tauschbörse will der Berliner Senat vor allem Familien zu größeren, bezahlbaren Wohnungen verhelfen. Zu DDR-Zeiten gab es Ähnliches schon einmal.

Wohnungsnot in Berlin? Muss nicht sein. Vielleicht müssten noch nicht einmal massenhaft Wohnungen gebaut werden, um Familien eine bezahlbare Bleibe zu sichern und Menschen mit geringen Einkünften nicht aus den bunten Quartieren der Hauptstadt zu verdrängen. Der Tausch bezahlbarer Wohnungen kann eine Lösung sein: Der Umzug von Eltern, deren Kinder das Haus verlassen haben, in eine kleinere Wohnung. Oder auch der Tausch von Senioren mit jungen Eltern, die sich wegen des Nachwuchses vergrößern müssen.

Genau da will die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ansetzen. Bereits im „zweiten Halbjahr 2018“ will die Verwaltung von Katrin Lompscher (Linke) eine Online-Plattform für den Wohnungstausch in Betrieb nehmen und wechselwillige Berliner außerdem mit Umzugsprämien belohnen. „Die Einrichtung einer Wohnungstauschbörse wird derzeit konkret umgesetzt“, sagt Sprecherin Katrin Dietl. Durchgeführt wird das Projekt von der neuen Anstalt öffentlichen Rechts „Wohnraumversorgung Berlin“. Zunächst sollen nur die sechs landeseigenen Wohnungsgesellschaften eingebunden werden. Private Eigentümer sollen aber nicht ausgeschlossen werden.

Berliner sollen Wohnraum effizienter nutzen

„Rein rechnerisch könnte Berlin ohne den Bau einer neuen Wohnung seine Wohnungsprobleme lösen“, hatte Martin Burth (SPD), Bezirksverordneter in Charlottenburg-Wilmersdorf, auf der Tagesspiegel-Veranstaltung „Liquid City“ erklärt. Forscher hätten errechnet, dass jeder Berliner eine durchschnittliche Wohnfläche von mehr als 38 Quadratmetern zur Verfügung habe. Das deckt sich mit Angaben im Wohnungsmarktbericht der landeseigenen Förderbank IBB. Verglichen mit London oder mit Paris, deren Bewohner sich mit 22 Quadratmetern begnügen müssen, ist das knapp doppelt so viel. Für Burth ist es „Ressourcenverschwendung“, zumal viele Alleinlebende in großen Wohnungen nur einen Teil der Fläche nutzen, aber auch die „überschüssigen, kaum betretenen Räume“ einrichten, mit Möbeln ausstatten, heizen und beleuchten müssen.

Aus ökologischer Sicht sei das jedenfalls kaum zu verantworten, findet Burth. Mit einem Verlust an Komfort muss der Wechsel aus einer großen Wohnung in eine kleinere nicht einhergehen: „Die Niederländer wohnen auf weniger Fläche pro Person – keineswegs schlechter, sondern durchdachter und effizienter“, sagt Lamia Messaria-Becker, Professorin an der Universität Siegen. Burth fordert eine entsprechende Modellstudie durch das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie am Klausenerplatz in Charlottenburg, wo besonders viele Wohnungen in kommunaler Hand sind. Ein Projektantrag liegt vor. Burth will nun, dass der Senat das Projekt finanziert.

Schon in der DDR gab es eine Wohnungstauschbörse

Davon dass Wohnungsnot durch eine gut organisierte Tauschbörse gelindert werden kann, erzählen Bewohner der einstigen „Hauptstadt der DDR“. In den Bezirken gab es damals einen staatlichen „Wohnungstausch-Dienst“. …..

weiterlesen … Quelle … Der Tagesspielgel vom 22.01.2018

Das neue Werkzeug soll unter der Adresse www.inberlinwohnen.de zu finden sein, sobald es in Betrieb geht.

Berliner Senat eröffnet Tauschbörse für Wohnungen! Ist das ein Weg um den Wohnungsmangel entgegen zu wirken?

Mit einer neuen Tauschbörse will der Berliner Senat vor allem Familien zu größeren, bezahlbaren Wohnungen verhelfen. Zu DDR-Zeiten gab es Ähnliches schon einmal.

Wohnungsnot in Berlin? Muss nicht sein. Vielleicht müssten noch nicht einmal massenhaft Wohnungen gebaut werden, um Familien eine bezahlbare Bleibe zu sichern und Menschen mit geringen Einkünften nicht aus den bunten Quartieren der Hauptstadt zu verdrängen. Der Tausch bezahlbarer Wohnungen kann eine Lösung sein: Der Umzug von Eltern, deren Kinder das Haus verlassen haben, in eine kleinere Wohnung. Oder auch der Tausch von Senioren mit jungen Eltern, die sich wegen des Nachwuchses vergrößern müssen.

Genau da will die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ansetzen. Bereits im „zweiten Halbjahr 2018“ will die Verwaltung von Katrin Lompscher (Linke) eine Online-Plattform für den Wohnungstausch in Betrieb nehmen und wechselwillige Berliner außerdem mit Umzugsprämien belohnen. „Die Einrichtung einer Wohnungstauschbörse wird derzeit konkret umgesetzt“, sagt Sprecherin Katrin Dietl. Durchgeführt wird das Projekt von der neuen Anstalt öffentlichen Rechts „Wohnraumversorgung Berlin“. Zunächst sollen nur die sechs landeseigenen Wohnungsgesellschaften eingebunden werden. Private Eigentümer sollen aber nicht ausgeschlossen werden.

Berliner sollen Wohnraum effizienter nutzen

„Rein rechnerisch könnte Berlin ohne den Bau einer neuen Wohnung seine Wohnungsprobleme lösen“, hatte Martin Burth (SPD), Bezirksverordneter in Charlottenburg-Wilmersdorf, auf der Tagesspiegel-Veranstaltung „Liquid City“ erklärt. Forscher hätten errechnet, dass jeder Berliner eine durchschnittliche Wohnfläche von mehr als 38 Quadratmetern zur Verfügung habe. Das deckt sich mit Angaben im Wohnungsmarktbericht der landeseigenen Förderbank IBB. Verglichen mit London oder mit Paris, deren Bewohner sich mit 22 Quadratmetern begnügen müssen, ist das knapp doppelt so viel. Für Burth ist es „Ressourcenverschwendung“, zumal viele Alleinlebende in großen Wohnungen nur einen Teil der Fläche nutzen, aber auch die „überschüssigen, kaum betretenen Räume“ einrichten, mit Möbeln ausstatten, heizen und beleuchten müssen.

Aus ökologischer Sicht sei das jedenfalls kaum zu verantworten, findet Burth. Mit einem Verlust an Komfort muss der Wechsel aus einer großen Wohnung in eine kleinere nicht einhergehen: „Die Niederländer wohnen auf weniger Fläche pro Person – keineswegs schlechter, sondern durchdachter und effizienter“, sagt Lamia Messaria-Becker, Professorin an der Universität Siegen. Burth fordert eine entsprechende Modellstudie durch das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie am Klausenerplatz in Charlottenburg, wo besonders viele Wohnungen in kommunaler Hand sind. Ein Projektantrag liegt vor. Burth will nun, dass der Senat das Projekt finanziert.

Schon in der DDR gab es eine Wohnungstauschbörse

Davon dass Wohnungsnot durch eine gut organisierte Tauschbörse gelindert werden kann, erzählen Bewohner der einstigen „Hauptstadt der DDR“. In den Bezirken gab es damals einen staatlichen „Wohnungstausch-Dienst“. Den nutzten beispielsweise Familien, deren erwachsene Kinder daheim ausziehen wollten. Sie tauschten ihre große Wohnung gegen zwei kleine und überließen eine davon dem aus dem elterlichen Haushalt ausziehenden Kind. Ebenso wurde älteren Menschen geholfen, ein seniorengrechtes Zuhause zu finden, wodurch wiederum größere Wohnungen für Familien frei wurden; Behördengänge und Umzüge wurden vom Tauschdienst organisiert. Geld als Anlass fürs Umziehen spielte angesichts des allgemein niedrigen Mietniveaus allerdings nicht die Hauptrolle.

Den neuerlichen Vorstoß des Senats begrüßt Berlins größter Wohnungsverband BBU, der auch die landeseigenen Firmen vertritt: „Der BBU befürwortet den Wohnungstausch“, sagt der Bevollmächtigte David Eberhart. Allerdings habe die Erfahrung gezeigt, „dass insbesondere ältere Menschen offenbar nicht mehr so gerne umziehen“, was nachvollziehbar sei. Eine Wohnungstauschbörse gebe es bei den Städtischen schon seit Längerem.

Das neue Werkzeug soll unter der Adresse www.inberlinwohnen.de zu finden sein, sobald es in Betrieb geht.

weiterlesen … Quelle … Der Tagesspielgel vom 22.01.2018

“Bauzombies” Wieso stehen so viele Gebäude in Berlin leer und sind ungenutzt?

Berlin ist voller, teilweise seit Jahrzehnten nicht mehr genutzter Gebäude. Doch was wird aus ihnen?

Seit über zwei Jahren hakt das “Guten Morgen Berlin”-Team von RBB bei Ämtern und Eigentümern nach. Deren Reporter lassen sich nicht abwimmeln und bleiben am Ball. Oft bekommen sie einen exklusiven Einblick hinter sonst verschlossene Türen.

Den Link zu Videos, Fotos, die wichtigsten Antworten sowie eine interaktive Karte zu den Bauzombies finden Sie hier.

Mieterversammlung – Grüne werfen Deutsche Wohnen aggressiven Lobbyismus vor

Die Deutsche Wohnen, größter privater Vermieter in Berlin, steht immer wieder in der Kritik von Mieterschützern. Für Unmut sorgen die Höhe der Mieten und der Zustand der Wohnhäuser. Zum ersten Mal wird nun der Umgang der Immobiliengesellschaft mit Politikern zum Thema. Katrin Schmidberger, wohnungspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus, wirft dem Unternehmen aggressive Lobby-Praktiken vor.

Während einer Mieterversammlung in Spandau berichtete sie am Donnerstag von einem Anruf, den sie vor der Veranstaltung bekommen habe. Die Deutsche Wohnen habe versucht, eingeladenen Politikern die Teilnahme auszureden, so Schmidberger. Auch sie selbst sei betroffen. Die Mitteilung der Abgeordneten löste in der Diskussionsrunde im Klubhaus Falkenhagener Feld viel Nicken auf dem Podium aus.

Nach Recherchen der Berliner Zeitung hatte die Deutsche Wohnen mindestens vier Politiker aus dem Abgeordnetenhaus, dem Bundestag und der Spandauer Bezirkspolitik kontaktiert. Während der „3. Kiezversammlung der Deutsche Wohnen/GSW-Mieter“ sollten unzufriedene Kunden des Unternehmens die Möglichkeit erhalten, mit gewählten Volksvertretern ins Gespräch zu kommen. Eingeladen hatte der Alternative Mieter- und Verbraucherschutzbund. Das Wohnungsunternehmen hatte eine Teilnahme abgelehnt.

Wieder hat sich die Deutsche Wohnen keinen Gefallen getan

Quelle – Kompletter Artikel

Mieterversammlung – Grüne werfen Deutsche Wohnen aggressiven Lobbyismus vor

Die Deutsche Wohnen, größter privater Vermieter in Berlin, steht immer wieder in der Kritik von Mieterschützern. Für Unmut sorgen die Höhe der Mieten und der Zustand der Wohnhäuser. Zum ersten Mal wird nun der Umgang der Immobiliengesellschaft mit Politikern zum Thema. Katrin Schmidberger, wohnungspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus, wirft dem Unternehmen aggressive Lobby-Praktiken vor.

Während einer Mieterversammlung in Spandau berichtete sie am Donnerstag von einem Anruf, den sie vor der Veranstaltung bekommen habe. Die Deutsche Wohnen habe versucht, eingeladenen Politikern die Teilnahme auszureden, so Schmidberger. Auch sie selbst sei betroffen. Die Mitteilung der Abgeordneten löste in der Diskussionsrunde im Klubhaus Falkenhagener Feld viel Nicken auf dem Podium aus.

Nach Recherchen der Berliner Zeitung hatte die Deutsche Wohnen mindestens vier Politiker aus dem Abgeordnetenhaus, dem Bundestag und der Spandauer Bezirkspolitik kontaktiert. Während der „3. Kiezversammlung der Deutsche Wohnen/GSW-Mieter“ sollten unzufriedene Kunden des Unternehmens die Möglichkeit erhalten, mit gewählten Volksvertretern ins Gespräch zu kommen. Eingeladen hatte der Alternative Mieter- und Verbraucherschutzbund. Das Wohnungsunternehmen hatte eine Teilnahme abgelehnt.

Wieder hat sich die Deutsche Wohnen keinen Gefallen getan

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Potsdam fehlen Sozialwohnungen

Der Wohnungsmarktbericht für Potsdam zeigt große Defizite im sozialen Wohnungsbau auf. Sozialdezernent Mike Schubert (SPD) fordert einen Kurswechsel – und will Investoren mehr fordern.

Potsdam – Die angespannte Lage auf dem Potsdamer Wohnungsmarkt verschärft sich weiter. Für Potsdamer mit niedrigem Einkommen wird es immer schwerer, eine Wohnung zu finden. Die Zahl der Wohnberechtigungsscheine ist von 2012 bis 2016 um 1000 auf 4252 gestiegen, die Zahl der vermittelten Sozialwohnungen nur um 178 auf 877. Das geht aus dem aktuellen Wohnungsmarktbericht der Stadtverwaltung hervor, der am Dienstag vorgestellt wurde. 

Potsdams Sozialbeigeordneter Mike Schubert (SPD) fordert nun, dass städtische Grundstücke nicht mehr verkauft, sondern mit Sozialwohnungen bebaut werden. „Wir brauchen eine aktive Liegenschaftspolitik“, sagte Schubert. Städtische Grundstücke sollten demnach nicht mehr zum Höchstpreis verkauft, sondern an die kommunale Immobilienholding Pro Potsdam oder an Genossenschaften übertragen werden, die bereit sind, dort Sozialwohnungen zu errichten. 

Dabei gehe es nicht nur um Flächen auf der grünen Wiese, sondern auch um Baulücken. Es gebe jetzt schon eine Konzentration von Sozialwohnungen in bestimmten Stadtteilen, so Schubert. Das begünstige Segregation, also eine soziale Ausgrenzung. „Wir brauchen aber eine soziale Durchmischung.“ Das werde eine zentrale Aufgabe der nächsten Jahre.

Bauherren scheuen zinsverbilligte Kredite der Wohnungsbauförderung 

 

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phoenix Runde: “Explodierende Preise – Wer kann Wohnen noch bezahlen?” vom 18.01.18

Wuchermieten, kein Bauland, überteuerte Immobilien, zu wenige Sozialwohnungen: In Deutschland wird Wohnen in Ballungsgebieten zum Luxus. Die Schere zwischen bezahlbaren Angeboten und der wachsenden Nachfrage geht immer weiter auseinander.
Auch im laufenden Jahr werden die Immobilienpreise und Mieten in Deutschlands Großstädten wohl kräftig steigen. Die Zuwachsraten werden sich sogar noch mal beschleunigen – das sagt zumindest die Deutsche Bank in einer neuen Studie voraus. Experten fordern schon seit Jahren mehr Anstrengungen, um die Wohnungsnot in den Griff zu kriegen. Die Mietpreisbremse hat bisher nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Was muss geschehen, damit Mieten und Kaufen nicht zum Luxus wird? Was soll die Politik tun? Sollen Mieten gedeckelt werden? Welche Möglichkeiten haben Mieter, Vermieter und Käufer?

Alexander Kähler diskutiert mit:

– Lukas Siebenkotten (Direktor Deutscher Mieterbund)
– Johannes Edelhoff (Journalist NDR)
– Anke Dietz (Maklerin aus München)
– Kai Warnecke (Präsident Haus und Grund)

Quelle … phoenix youtube