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Aus dem Sitzungskalender des Amtsgericht Wedding

Zwei neue Klagetermine gegen Bewohner der Siedlung Am Steinberg

 

 

 

 

 

Die Eigentümerin führt weitere Modernisierungsklagen gegen Mieter der Siedlung Am Steinberg.

Folgende Termine stehen für Besuche zur Disposition

 

 

 

17.01.2017
Amtsgericht Wedding
10:45, Saal 258
Am Steinberg ./.  ………..

und

17.01.2017
Amtsgericht Wedding
11:00, Saal 258
Am Steinberg ./.  …………

Das Amtsgericht Wedding findet man:


 

Alleine schon der Aufruf zur solidarischen Unterstützung durch pure Anwesenheit verbreitet anscheinend Angst und Schrecken.

Versäumt also keine Verhandlung, bei der irgendein ein Mi(e)tmensch eurer Unterstützung bedarf, ihr könntet die Nächsten vor Gericht sein !

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Kein Nachruf vom Bezirksamt Reinickendorf? Bezirk ist gespalten!


 

Ein Nachruf vom Bezirksamt? Ein frommer Wunsch, der wenn man sich die Geschehnisse und Aktivitäten des Bezirksamtes in der Vergangenheit, rund um die Siedlung Am Steinberg betrachtet, vermutlich unerfüllt bleiben wird. Unvergessen, der Einsatz von Polizisten in der Bezirksverordnetenversammlung, die man vorsorglich herbeigerufen hatte um die Reinickendorfer Senioren mit Ihren roten Schals in den Besucherrängen zu überwachen. Unvergessen die Worte des Bezirksbürgermeisters Frank Balzer, der die Anwesenheit der Mieter aus der Siedlung Am Steinberg, beim Turmblasen 2014 vor dem Reinickendorfer Rathaus mit den Worten kommentierte, dass man so etwas in einer Demokratie ertragen müsse. Unvergessen die Wortschlachten und Beschimpfungen gegen die Bewohner der Siedlung in den verschiedenen Bezirksverordnetenversammlungen.

Unvergessen aber bleibt Oma Anni als eine schlagfertige, starke Frau, die mit ihrer unverwechselbaren Herzlichkeit, ihrem Mut und ihrem Gerechtigkeitssinn ein Zeichen setzen wird. So viele Menschen konnten sich freuen, mit Oma Anni gemeinsam einen Teil des Weges gegangen zu sein.  Oma Anni ist und war ein Vorbild für viele Berliner Mieter, die sich nicht verdrängen lassen werden. Gemeinsam mit ihren Mitstreitern, stand ihre Wohnung für jeden Besucher offen, der es gut mit der Siedlung meinte. Auch die Unbequemen wurden regelmässig eingeladen mit der Siedlung ins Gespräch zu kommen, aber einen Bezirksbürgermeister hat man dort bisher vergeblich gewartet.  Somit stellt sich uns die Frage, ob ein Nachruf aus dem Bezirksamt überhaupt einen Wert darzustellen vermag.

Wie wir erfahren haben, wird die Oma Anni am 19.01.2017 um 11:00 auf dem Martin-Luther-Kirchhof in der Barnabasstraße 13 in Waidmannslust beigesetzt.
Wir sind uns sicher, dass viele Freunde, Wegbegleiter und Unterstützer Oma Anni das letzte Geleit geben werden.

 

 

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Für Oma Anni in stiller Anteilnahme

“Das schönste Denkmal,
das ein Mensch bekommen kann,
steht in den Herzen
der Mitmenschen.”

– Albert Schweitzer –

 

 

Wir werden niemals ihre Herzlichkeit vergessen, als sie uns in ihrem Zuhause willkommen hieß. Tiefsinnige Gespräche, heitere Stunden, ernste Gedanken und das tiefe Bedürfnis nach Gerechtigkeit haben uns immer vereint. Wir werden Oma Anni als eine starke Kämpferin in Erinnerung behalten. Sie hat jetzt ihren Frieden und wir sind uns sicher, das Ihre Nachbarn und Mitstreiter in ihrem Sinne weiterkämpfen werden. Für den Steinberg, die Gerechtigkeit und für euer Reinickendorf.

Danke liebe Anni, dass wir dich ein Stück des Weges begleiten durften.

 

Die Autor*innen

 

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“Siedlung Am Steinberg” beteiligt sich am Reinickendorfer Turmblasen

In der Vergangenheit waren wir bereits mit den Aktiven Mietern aus der Siedlung Am Steinberg beim Reinickendorfer Turmblasen.
Wir erinnern uns an die beschämenden Worte des Bürgermeisters, die er damals von sich gab. Über Unwillen, welchen man in einer Demokratie ertragen muss, sprach er. Jetzt muss es dieser Bürgermeister ertragen, dass seine Schäfchen die Sachen selber in die Hand nehmen. Es sei erlaubt zu sagen, sie machen es sehr gut. Reinickendorf kann mehr aktive Bürger vertragen, denn das macht das Leben bunt und lebenswert.

 

Entliehen aus den sozialen Netzwerken.

“BAM” oder “gönn dir”, würde man es vielleicht in der heutigen Jugendsprache kommentieren, aber ich sage einfach mal, schön war es.

Aber fangen wir doch von vorne an. Der Reinickendorfer Bezirksbürgermeister Frank Balzer, lässt einfach so das Reinickendorfer Turmblasen 2016 platzen. Aus der Tagespresse musste man dann auch noch eine recht ungewöhnliche Begründung für sein Verhalten entnehmen. Aber was soll es. Wer braucht schon den Bezirksbürgermeister und seinen Rathausturm, wenn man die Alt-Wittenauer Dorfkirche mit ihrem wunderschönen Glockenturm hat. Gesagt getan, voller Eifer und ohne lange über Personalprobleme nachzudenken, machten sich einige Reinickendorfer Bürger an die Organisation einer Ersatzveranstaltung.

Auch die Mieterinitiative der “Siedlung am Steinberg” wollte und konnte sich bei diesem Event stark einbringen. Mit großem Einsatz wurde die Veranstaltung bei lokalen Gewerbebetrieben mit Handzetteln beworben, helfende Hände erreichten große Mietergemeinschaften wie z.B. ReinickesHof, die sozialen Kanäle wurden aktiviert und schnell sprach sich die Veranstaltung im Bezirk herum. Mit freundlicher Unterstützung der Familie Lenz aus der Siedlung am Steinberg, die mit hunderten Glühweintassen, Kesseln, Beleuchtung und weiterem Equipment half, konnte der Glühweinstand vor der Dorfkirche realisiert werden. Der Weinhändler präsentierte hierbei seine neuesten Winzerglühwein-Rezepte.

Am Silvesterabend um 19:00 war es dann endlich soweit, sehr viele Reinickendorfer hatten sich vor der Dorfkirche eingefunden, um ihre Tradition des Turmblasens weiterzuführen. Die Aktiven aus der “Siedlung am Steinberg” hatten alle Positionen am Glühweinstand besetzt und hatten gut zu tun um die Massen der Glühweinwilligen freundlichst zu bedienen. Als dann die ersten Klänge der Bläser vor der hell erleuchteten Dorfkirche erklangen, rückten die vielen Menschen noch enger zusammen, um einen Blick auf das Ensemble zu erhaschen. Der Sturm der Glühweintrinker wollte über die ganze Veranstaltung hinweg nicht abebben und wir als Steinberger sind sehr froh unseren Beitrag zum glücklichen Erfolg dieser tollen Veranstaltung beigetragen zu haben.

Mein persönliches Resümee ist, dass wir den Rathausturm und seinen Bürgermeister nicht mehr benötigen. Die Stimmung vor der alten Dorfkirche, das sanfte Licht, der freie Blick auf die Bläser und das zufriedene Lächeln in den Gesichtern der vielen Besucher, zeigte mir, dass die Musiker, die Sprecher, die Gemeinde Alt-Wittenau und auch wir als Steinberger alles richtig gemacht haben. Ich freue mich schon jetzt auf das kommende Silvester und bin mir sicher, dass mit etwas mehr Vorlauf noch einiges mehr gehen wird.

Danke an alle Besucher, alle Unterstützer und alle Helfer vor Ort.

Ihr wart große Klasse.

P.S. Die unzähligen Kommentare über unseren Bezirks-Bürgermeister, die ich mir während der 2 Stunden beim Glühweinausschenken anhören durfte, habe ich heute mal unkommentiert gelassen. Aber was nicht ist….

Foto Credits:Sigrid Maass (blickpunkt-tegel.berlin)

 

 

Wir rufen alle Reinickendorfer und Berliner auf

Solidarisiert euch mit den Aktiven aus der Siedlung Am Steinberg

Sie kämpfen auch für Euch

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Wichtiger Termin Amtsgericht Wedding

Die "Siedlung Am Steinberg" hat einen neuen Termin auf dem Amtsgericht

Gerichtstermin der Siedlung Am Steinberg am Landgericht. Gedränge auf dem Gang.

Bei einer kurzen Stippvisite in der Siedlung Am Steinberg, haben wir erfahren, dass es einen neuen Gerichtstermin zu einer Modernisiserungsklage gibt.

Die Steinberger lassen auch in diesem Fall, niemanden allein zum Gericht gehen. Das große Interesse von Politik, Presse und der vielen anderen Mieterinitiativen, an den Verhandlungen der Mieter von der Siedlung Am Steinberg wird auf diesmal gegeben sein.

Verdängung, Gentrifizierung und Modernisierungswahnsinn lässt in Berlin niemanden mehr kalt. Seit Jahren kämpfen die Steinberger recht erfolgreich gegen den Verlust ihrer Wohnungen. Gerade deshalb ist das Interesse von betroffenen Mitstreitern und Leidensgenossen sehr groß.

Wir sind uns sicher, dass die Steinberger auch bei diesem Termin wieder viele Unterstützer versammeln können. Die Verhandlungen sind öffentlich und jeder Besucher ist willkommen.

Die nächste Verhandlung zur Duldung einer Modernisierung findet wie folgt statt:

Amtsgericht Wedding, Brunnenplatz, 13357 Berlin

Termin: 19.12.2016, 10:30 Uhr, Saal 258

 

Die Aktiven der Siedlung Am Steinberg können eure Unterstützung gut gebrauchen.

Wem gehört die Stadt?
Berlin ist Mieterstadt.

Uns gehört die Stadt!

Wir sind viele!

Wir haben die Kraft!

Holen wir sie uns wieder!

Die Weichen sind gestellt!

 

Gerichtstermin der Siedlung Am Steinberg am Landgericht. Viele Zuschauer. Viele rote Schals.

 

 

 

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Offener Brief an den Berliner Senat aus SPD, Grünen und Linken und die Koalitionsfraktionen.

Wir fordern den neuen Senat eindringlich auf, an Andrej Holm festzuhalten. Andrej Holm steht nicht nur wegen seiner Stasivergangenheit in der Kritik, er wird vor allem so stark angegriffen weil er für mieten- und wohnungspolitische Postionen steht, die von einer breiten stadtpolitischen Bewegung geteilt werden.

 

1) Wir kennen Andrej Holm als sachlich und äußerst kompetent. Wir kennen ihn als einen solidarischen Wissenschaftler und empathischen Aktiven, als Streiter für die Rechte der Mieter und Mieterinnen.

 

2) Ein nicht geringer Teil der Berliner Bevölkerung ist zum Zaungast der rasanten (Stadt-)Veränderung geworden. Andrej Holm hat wie kein anderer seit langer Zeit in der Öffentlichkeit vor der aktuellen Wohnungskrise gewarnt, die Berlin spaltet. Explodierende Mieten, Gentrifizierung und Verdrängung bedrohen viele Berliner und Berlinerinnen und das gesellschaftliche Miteinander, das ein Gemeinwesen ausmacht.

 

3) Andrej Holm hat in den letzten Jahren diverse konkrete Vorschläge für einen Kurswechsel in der Berliner Wohnungspolitik gemacht oder war an der Erarbeitung solcher Vorschläge beteiligt. Heute geht es darum, diese Konzepte umzusetzen.

 

4) Hier geht es letztendlich nicht um die Personalie „Holm“. Hier geht es vielmehr um die Zukunft Berlins und welchen Interessen der Senat folgt. Eine soziale Stadtentwicklung und Wohnraumversorgung ist aus unserer Sicht elementar für die Zukunft Berlins. Die Immobilienwirtschaft und die Stadtverwertungsprofiteure wollen Andrej Holm scheitern sehen.

 

5) Der Fall eignet sich nicht zu einer sachlichen Aufarbeitung der Stasi-Geschichte. Andrej Holm hat Fehler gemacht, sie eingestanden und sich erklärt. Er stellt sich der kritischen Auseinandersetzung in dieser Sache. Ein Umgang mit diesem Thema, der dies alles nicht beachtet, dient nicht der demokratischen Auseinandersetzung in der Sache.

 

Bizim Kiez, Kotti & Co, Stadt von Unten, Mietenvolksentscheid, Initiative 100% Tempelhofer Feld, ExRotaprint, Sozialberatung Friedrichshain, Initiative Stadt neudenken, Schöneberger Kiezpalaver, Wem gehört Moabit,Haben & Brauchen,
NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V, Think Berlin, sowie die Initiativen vom Mieten- und Stadtpolitischen Hearing und dem Bündnistreffen der stadtweiten Berliner Initiativen
p.s. Liebe Mieten- und Stadtpolitische Gruppen. Weil die Zeit eilte haben wir nicht alle fragen können. Wenn Ihr diese Erklärung unterstützt, teilt es bitte auf euren Webseiten, Presseverteiler und den üblichen Kanälen. Solidarische Grüße.
https://kottiundco.net/2016/12/16/offender-brief-an-den-berliner-senat-aus-spd-gruenen-und-linken-und-die-koalitionsfraktionen/

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Das werden wir nicht verpassen – Die PARTEI macht einen Gipfelmarsch zum Steinberg

Veranstaltungstipp am 30. Juli 2016 in der Siedlung Am Steinberg

UnbenanntDie PARTEI Reinickendorf hat es geschafft. Nach dem fulminanten Einzug auf die Wahlzettel starten wir sofort unseren nächsten Coup auf dem Weg zur Machtübernahme.  Unter dem Motto „Unser Gipfel*marsch zum Steinberg“ marschieren wir daher am 30.07.2016 festen Schrittes zu den aktiven Mietern in der Siedlung am Steinberg in Tegel..

 

 

Zur Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1326959197333930/

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Schlammschlacht für die Stammwähler – Verlierer sind die kleinen Leute

Spiegel Online

Mudwrestling für ein Publikum von 20 Prozent

Es geht also um weit mehr als um ein Haus, im Kleinen bündeln sich all die Widersprüche, die die Gegenwart zu so einem explosiven Ort machen, die konträren Kräfte von global agierenden Investoren und lokalen Interessen, wie Wohnraum bezahlbar und sozial und im besten Sinne städtisch gehalten werden kann.

In Barcelona, Rom oder London kann man sehen, wie das geht: Neue politische Bewegungen kommen an die Macht – in Barcelona regiert Ada Colau, eine Aktivistin im Kampf gegen Immobilienspekulationen, in Rom wurde gerade Virginia Raggi von der Bürgerbewegung Fünf Sterne gewählt, und in London ist seit Mai der erste muslimische Bürgermeister im Amt, der Labour-Mann Sadiq Khan.

Warum gründet hier niemand eine neue Partei? Warum starren alle so passiv und voller staunender Verachtung auf das, was im Roten Rathaus passiert?

Oh, Berlin, Hauptstadt der Ordnung und der Steine.

 

Berlin hat jetzt eine Mieterpartei

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