big-berlin.land

Berichte

„Stunde der Wintervögel“ – Bundesweite Zählaktion

Mitmachen bei der „Stunde der Wintervögel“
Bundesweite Zählaktion vom 8. bis 10. Januar 2016

Zum sechsten Mal rufen NABU und LBV zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen…

Quelle und weitere Informationen: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/

Da bietet unsere Siedlung Westend doch (noch) die beste Umgebung und sehr gute Möglichkeiten an der Aktion teilzunehmen.

Informationen zur Teilnahme gibt es hier: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/mitmachen/

Auf dieser Seite erhält man für das Zählen weitere Hilfsmittel zum Ausdrucken  und Informationen wie man seine Zahlen melden kann. Das Online-Meldeformular wird erst ab dem 08.01.2016 aktiv sein.

Downloadlinks:

Zählhilfe: https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/vogelschutz/sdw/151028-nabu-zaehlhilfe-stunde-der-wintervoegel2016.pdf
Flyer inkl. Zählhilfe: https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/vogelschutz/sdw/151028-nabu-flyer-stunde-der-wintervoegel2016.pdf

 

FacebookTwitterGoogle+

Besichtigung des Neubauprojekts der Deutsche Wohnen in Potsdam-Babelsberg

Besichtigung des Neubauprojekts der Deutsche Wohnen in Potsdam-Babelsberg

Alle Mietparteien der Siedlung Westend erhielten von der Deutsche Wohnen im September eine Einladung zur Besichtigung des Neubauprojekts in Potsdam-Babelsberg zum 07. November 2015, um die mehrfach beworbenen und versprochenen Pläne für nachhaltiges und zukunftsfähiges Bauen zu präsentieren. Hierzu wurde von der Deutschen Wohnen ein Reisebus zur Verfügung gestellt, um allen interessierten Mietern die An- und Abreise nach Potsdam zu ermöglichen.

Der Einladung waren etwa 50 Mieter gefolgt, wobei viele Mietparteien im „Doppelpack“ erschienen sind. Pünktlich um 12 Uhr startete der Bus die Abfahrt in Richtung Potsdam. Während der Fahrt begrüßte uns Herr Stein, informierte noch einmal über den Programmablauf und vermittelte einen aktuellen Stand zur möglichen Übernahme durch den Immobilienkonzern Vonovia.

Nach Ankunft auf der Baustelle in der Heinrich-von-Kleist-Straße in Potsdam-Babelsberg wurden wir von Herrn Klaus Zahn (Leiter Neubau bei der Deutsche Wohnen) vor einem der Miethäuser begrüßt. Er erklärte anschließend kurz die „Visionen“ der Deutsche Wohnen zum Bauprojekt und erläuterte anschaulich, wie sich die neuen Mietwohnungen und Reihenhäuser in das Gesamtbild der Siedlung integrieren. Weiterhin betonte er, dass beim Errichten der neuen Häuser nur hochwertige Baumaterialien verwendet wurden und der umgesetzte Grundriss der Wohnungen sich an den aktuellen Bedürfnissen der Mieter orientiert und auch ein barrierefreier Zutritt vieler Wohnungen gewährleistet sei. Während seiner Ausführungen gab es bereits erste Zwischenfragen, z.B. nach der Nettokaltmiete, den zu erwartenden Betriebskosten sowie nach vorhandenen PKW-Stellplätzen. Die Nettokaltmiete sollte in etwa bei 11 Euro je Quadratmeter liegen und die Nebenkosten bei etwa 2 bis 3 Euro je Quadratmeter. Ich überprüfte dies kurz mit einer Suche bei einer namhaften Immobilienplattform und fand tatsächlich eine Wohnung mit ca. 89 Quadratmetern zu einem Mietpreis von 1.180 Euro (Warmmiete).

Nach der Ansprache von Herrn Zahn ging es dann endlich zur Besichtigung von zwei Musterwohnungen in der dritten Etage, die kurz vor der Fertigstellung sind. Marc Zimmerling (Leiter des Servicepoints in Potsdam) stellte die Wohnungen vor und stand für Detailfragen zur Verfügung. Die Grundrisse der beiden Wohnungen waren für meinen Geschmack etwas ungünstig, da auf Kosten der einzelnen Zimmer viel Raum für den Flur verschenkt wurde und scheinbar alle Wohnungen mit offenen Wohnküchen ausgestattet wurden. Dieser Eindruck wurde mir auch bei einigen Gesprächen mit Nachbarn aus unserer Siedlung bestätigt.

Nach der Besichtigung der beiden Wohnungen wurde uns von einem Catering Service Kuchen und Kaffee sowie Currywurst und Salat angeboten. Es gab sogar schon Glühwein. Während der Stärkung nutzten viele Mieter die Möglichkeit, um weitere Fragen an die Mitarbeiter der Deutsche Wohnen vor Ort zu stellen und sich auch untereinander auszutauschen.

Gegen Ende der Tour und nach der Stärkung am Büfett wurden wir noch über die Außenanlagen der Mietwohnungen und Reihenhäuser geführt und konnten noch ein Reihenhaus im Rohbau besichtigen. Dies hatte mir persönlich besser gefallen. Das besichtigte Reihenhaus verfügt über 3 Etagen, hat im Erdgeschoss ein Gäste-WC und in der ersten und zweiten Etage jeweils ein Bad mit Wanne und Dusche. Die Zimmer sind gut geschnitten und in der zweiten Etage befindet sich noch eine große Terrasse, die man sich allerdings mit den anderen 3 Reihenhausbesitzern teilen müsste. Die Anlage mit den 12 Reihenhäusern befindet sich nordwestlich von den Mietwohnungen und besteht aus 2 Reihenhäusern mit jeweils zwei Aufgängen, die von zwei Reihenhäusern mit vier Aufgängen eingeschlossen ist (siehe Google Maps). In diesem Bereich sollen auch die Stellplätze für alle anderen Mieter des Neubauprojekts realisiert werden.

Gegen 14 Uhr wurde dann die Rückreise angetreten. Auf der Rückfahrt bedankte sich Herr Stein noch einmal im Namen der Deutsche Wohnen für das Interesse und die Teilnahme der Mieter und verabschiedete uns dann in der Siedlung.

Viele Grüße

Stefan D., 17.11.2015

Fotos von der Baustelle:

Potsdam-2015-01 Potsdam-2015-03 Potsdam-2015-04 Potsdam-2015-05 Potsdam-2015-06 Potsdam-2015-08 Potsdam-2015-10 Potsdam-2015-11 Potsdam-2015-12 Potsdam-2015-13 Potsdam-2015-14 Potsdam-2015-16 Potsdam-2015-17 Potsdam-2015-18 Potsdam-2015-19 Potsdam-2015-20 Potsdam-2015-21 Potsdam-2015-22 Potsdam-2015-23 Potsdam-2015-24 Potsdam-2015-25

FacebookTwitterGoogle+

Resümee der Mieterversammlung vom 09.10.2015

Mieterversammlung-091015Wir hatten leider niemanden als Protokollant bestimmt, daher kann ich nur ein kurzes Resümee von der Mieterversammlung vom 09.10.2015 aus meiner Sicht wiedergeben.

Die Diskussionsrunde mit den Bezirksverordneten(BV) war sehr offen und entwickelte eine schöne Eigendynamik. Es wurde kurz über die Veranstaltung der Deutsche Wohnen AG(DW) für die BV berichtet. Wie bereits bekannt basierten die präsentierten Daten der DW auf Notizen und Fragen aus Mietergesprächen und weniger auf einer einheitlichen Umfrage.

Die Ergebnisse unserer Mieterumfrage basierten auf Antworten von klaren und eindeutigen Fragen zum Abriss der Siedlung Westend. Es ist aus unserer Mieterumfrage eindeutig zu erkennen, dass die Mieter keinen Abriss der Siedlung wollen. Vermutlich zeigt die Auswertung der DW auf Grund der Interpretationen der Mietergespräche ein falsches Bild.

Es wurde seitens der BV mehrfach klargestellt, dass zum Zeitpunkt der Versammlung keine Anträge zur Änderung des Bebauungsplanes vorlagen. Daher wird ein Abriss in absehbarer Zeit nicht anstehen. Die anwesenden BV der unterschiedlichen Parteien haben auch mitgeteilt, dass die Bestandsmieter geschützt werden müssen. Solange die aktuellen Kaltmieten der Bestandsmieter für die Zukunft nicht gesichert sind, werden die BV einem Abriss auf Kosten der Bestandsmieter nicht zustimmen.

Die BV teilten außerdem Ihre großen Bedenken und Zweifel gegenüber den Verdichtungsplänen, die damit verbundene Verdreifachung der Wohnungen und dem Umgang mit den Bestandsmietern seitens der DW mit.

Die BV empfanden es auch wichtig wieder mit den Mietern in Kontakt zu treten, daher wird dies nicht die letzte Mieterversammlung gewesen sein.

Unsere nächsten Pläne sind es, die Arbeiten des Hausmeisters, der Hausreinigung, der Gartenpflege und des Winterdienstes zu kontrollieren und protokollieren. Für eine einfache Protokollierung der Mängel und den Austausch dieser Protokolle soll eine Internetseite in Anlehnung an die Leitungsbeschreibungen der beauftragten Firma „3B“ erstellt werden. Über diese Internetseite können dann neben den Mängelbeschreibungen auch entsprechende Fotos hochgeladen werden. Am Ende soll ein entsprechendes PDF generiert werden. Diese Mängelmeldungen können dann innerhalb der Mieterschaft ausgetauscht und an die DW gesandt werden. Ziel ist es die Mängel bei diesen Betriebskostenpositionen festzuhalten und ggf. entsprechende Kürzungen bei der Betriebskostenabrechnung zukünftig geltend zu machen.

Da die Protokollierung der Bäume sehr umfangreich sein wird, entstand in der Mailingliste die Idee der „Baumpaten“. Dazu gibt es hier zu gegebener Zeit weitere Informationen.

Wenn ich etwas nicht korrekt wiedergegeben habe, bitte ich um eine kurze E-Mail.

Vielen Dank.

Zur Auswertung unserer Mieterumfrage 2015 – Präsentation der Mieterversammlung

FacebookTwitterGoogle+

Auswertung unserer Mieterumfrage 2015 – Präsentation der Mieterversammlung

Vorab gibt es hier schnell schon einmal den Download zu den Umfrageergebnissen unserer Mieterumfrage 2015.
(Es wurden nur eindeutig beantwortete Fragen in die Auswertung einbezogen, daher gibt es kleine Differenzen bei den ausgewerteten „Antworten“.)

Vielen Dank für die gute und offene Diskussionsrunde an die anwesenden Mieter und vor allem an die folgenden Bezirksverordneten:

Herr Förschler (CDU)
Herr Garmer (CDU)
Frau Rouhani (B90/die Grünen)[fraktionslos]
Herr Schlosser (Piraten)
Frau Timper (SPD)
Herr Wapler (B90/die Grünen)
(alphabetische Reihenfolge)

Und wie immer einen herzlichen Dank an den Berliner Mieterverein e.V. in Person von Frau Werner und Frau Pohl für die Unterstützung und stetige Teilnahme.

Leider hat sich die Deutsche Wohnen AG zu unserer Einladung weder geäußert, noch ist jemand erschienen.

Die Weg ist eindeutig: Keine Angst haben. Hier bleiben. Der Abriss ist aktuell nicht in Sicht und kommt auch nicht auf Kosten der Mieter.

Download Präsentation Mieterversammlung 09-10-2015

FacebookTwitterGoogle+

Wird der Natur- und Grünflächenschutz in der nachhaltigen Stadtentwicklung vernachlässigt?

„So wird Berlin“ heißt die Internetseite und das Projekt der Evangelischen Journalisten Schule Berlin.

Schon in diesem Sommer habe ich zu mindestens den Klimaunterschied zwischen Innenstadt und unserer Siedlung Westend deutlich gemerkt. Bei dem aktuellen Bebauungswahn und Durchwinken von Bebauungsplänen seitens der Politik jeglicher vorhandenen Grünflächen, lässt vermuten, dass dies in der Zukunft nicht besser werden wird. Umso wichtiger wird es für jeden Baum und jede Grünfläche für eine zukunftsweisende und nachhaltige Stadtentwicklung von Berlin einzustehen. Unsere aktuelle Siedlung Westend mit Ihrem kleinen eigenen Ökosystem, sollte doch daher ein richtungsweisendes Beispiel sein und nicht zerstört werden. Es sollte doch langsam jedem klar sein, dass der Mensch im Einklang mit Natur leben muss und Berlin vorhandene Grünflächen unbedingt schützen muss.

Quellen / weitere Informationen:
http://www.sowirdberlin.de
http://www.sowirdberlin.de/so-warm/

FacebookTwitterGoogle+

Der Habicht – Vogel des Jahres 2015 – in unserer Siedlung Westend

Das wir hier auf einem Stück des alten Grunewaldes leben, merkt man nicht nur an der Vielzahl der alten Bäume, sondern auch an der Artenvielfalt.

Der Habicht, der dieses Jahr zum Vogel des Jahres gewählt worden ist und auch unter Naturschutz steht, ist häufig in unserer Siedlung. Leider nicht immer lange und gut zu bestaunen. Eines Morgens lies er sich Zeit und war filmbar.

Quellen / weitere Informationen:
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/habicht/
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/habicht/17212.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Habicht

 

Auch einige Spechte kann man in unserer Siedlung Westend beobachten. Der Buntspecht war übrigends 1997 der Vogel des Jahres.

FacebookTwitterGoogle+