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Wimpernschlag&Lebenslust

Eine herzliche Einladung zur Premiere der Theaterseniorengruppe „Pfefferstreuer“

Sonntag, 12.11. 2017

15.30 Uhr

im Stadtteilzentrum am Teutoburger Platz, Fehrbelliner Str. 92,

Reservieren Sie rechtzeitig Karten unter:  443 71 78 oder stadtteilzentrum@pfefferwerk.de und

lassen Sie sich überrraschen.

4 Geschichten-ErzählerInnen laden herzlichst in die Teestube ein…

Sonntag,  05.November 2017

11-14 Uhr

Stadtteilzentrum am Teutoburger Platz,

Fehrbelliner Str. 92

Unsere Galerie verwandelt sich in eine Teestube. Auf Kissen sitzend-schlürfen wir den wohltuenden Tee aus dem Samowar.

Wir lauschen den leisen und lauten Geschichten aus aller Welt für kleine und große Leute.

Es freuen sich die 4 Geschichten-ErzählerInnen und Conny Weiland.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Spielplatz-Sanierung???

Hallo!
Weiß jemand mehr zu der Spielplatz-Sanierung?
Wie ist der Zeitplan? Wie lange wird gebaut?
Wir haben überhaupt keine Informationen erhalten, werden aber von Nachbar*innen dazu befragt.
Wäre schön, wenn jemand mehr weiß und seine/ihre Infos mit allen teilt.
Lieben Gruß,
Anne Lemberg

Stadtteilzentrum am Teutoburger Platz
stadtteilzentrum@pfefferwerk.de

Aufruf zum Bilderwettbewerb NACHBARSCHAFT

„Wieviel Nähe verträgt die Enge? – Was bedeutet für Dich Nachbarschaft in Deinem Kiez?

Wir wenden uns mit diesem Bilderwettbewerb an alle Kunstschaffende und Kunstinteressierte, die das Zusammenleben in der Stadt thematisieren. Wir können uns gut vorstellen, dass viele Arbeiten zu dem Thema bereits existieren.
Es interessiert vielleicht auch den einen oder die andere, sich mit einem neuen Werk an dem Wettbewerb zu beteiligen und in einen besonderen Kontext zu stellen.

Die  Arbeiten werden ab dem 17. November bis Ende 2017 in der Galerie F92 des Stadtteilzentrums am Teutoburger Platz ausgestellt und prämiert. Wir wollen die Kunstwerke zusätzlich auch in umliegenden (Schau)Fenstern von Büros, Geschäften, Einrichtungen und Wohnungen zeigen.

Am 05.11.2017 Abgabe im Stadtteilzentrum
Am 17.11.2017 um 17 Uhr Ausstellungseröffnung in der Galerie F92

Den Aufruf gibt es auch auf Arabisch und Farsi.

Nachbarschaft4

Museum für Architekturzeichnung: Zentrifugale Tendenzen. Tallinn – Moskau – Nowosibirsk

Die Ausstellung Zentrifugale Tendenzen. Tallinn – Moskau – Nowosibirsk ist die Fortsetzung der Reihe visionärer und gesellschaftskritischer Architektur im Museum für Architekturzeichnung. Nach den Ausstellungen der Werke von Lebbeus Woods, Peter Cook und der Sammlung von Alvin Boyarsky wird die sogenannte Papierarchitektur aus der ehemaligen Sowjetunion vorgestellt. Der Begriff Papierarchitektur wurde in den 1980ern durch den Architekten, Kurator und einen der Protagonisten dieser Bewegung, Juri Awwakumow, geprägt. Er wird oft als Synonym für nicht realisierte, lediglich für die Schublade geplante, Bauvorhaben benutzt – diese Betrachtungsweise wird dem Phänomen jedoch nicht gerecht. Denn mit Papierarchitektur ist vor allem eine in den 1980er Jahren in der Sowjetunion geborene Architekturbewegung gemeint, die als Protest gegen die Routine der staatlichen Planungsbüros entstanden ist.

Die Ausstellung präsentiert etwa fünfzig Zeichnungen, die sich in drei Gruppen untergliedern lassen: die Tallinner Schule, die Papierarchitektur aus Moskau und die aus Nowosibirsk. Zu sehen sind Werke namhafter Künstler, darunter Leonhard Lapin, Juri Awwakumow, Alexander Brodsky und weitere Architekten.

Ausstellung „Zentrifugale Tendenzen. Tallinn – Moskau – Nowosibirsk“
Ort: Museum für Architekturzeichnung
Christinenstraße 18a
10119 Berlin
Zeit: 7. Oktober 2017 – 18. Februar 2018
Öffnungszeiten
Mo – Fr 14 – 19 h
Sa & So 13 – 17 h

Projekt »Mehr als Willkommen« ruft zum Voting auf

Seit Dezember 2016 findet im Stadtteilzentrum am Teutoburger Platz das Projekt »Mehr als Willkommen« statt, das sich sowohl an Initiativen der Willkommenskultur als auch an Migrant/innenorganisationen und Initiativen von geflüchteten Menschen in Prenzlauer Berg richtet.

Der Projektfonds 2017:
Menschen, Initiativen und Projektgruppen aus Prenzlauer Berg konnten bis zu 5.000 Euro aus dem »Mehr als Willkommen-Projektfonds«  beantragen. Die Ideen werden nun in kurzen Videos vorgestellt. Diese Videos können hier angesehen werden.

Wer das Geld bekommt, entscheidet die Nachbarschaft!
Bis zum 23.07.2017 kann jede/r bis zu fünf Stimmen vergeben! In den nächsten Wochen werden die Filme außerdem an bis zu fünf zentralen Orten im Kiez vorgeführt, um auch die Menschen zu erreichen, die online nicht abstimmen würden. Orte zum Offline-Abstimmen erfahren Sie unter dem angegebenen Kontakt. Die Online- als auch Offline Stimmen gehen zu je der Hälfte in die Entscheidung ein. Alle geförderten Projekte werden ab dem 24.07. auf der angegebenen Website bekannt gegeben.

Kontakt:
»Mehr als Willkommen« im Stadtteilzentrum am Teutoburger Platz | Juliane Wolf & Ludger Lemper | mehralswillkommen@pfefferwerk.de

Ausstellung Gezeichnete Welten. Alvin Boyarsky und die Architectural Association im Museum für Architekturzeichnung

Die Ausstellung Gezeichnete Welten. Alvin Boyarsky und die Architectural Association zeigt rund 50 Meisterwerke der zeitgenössischen Architekturzeichnung aus der Hand namhafter Architekten, gesammelt durch den langjährigen Leiter der Architectural Association School of Architecture (AA) in London, Alvin Boyarsky.

Die Schau wurde bereits am Mildred Lane Kemper Art Museum der Washington University in St. Louis, am Museum of Art, Rhode Island School of Design in Providence und an der Cooper Union in New York gezeigt und kommt nun auch nach Berlin.

Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ist die Zeit einer zunehmenden globalen Mobilität und internationalen Ideenaustauschs. Diesen Zeitgeist spürt man auch in den ausgestellten Werken: Der überwiegende Teil stammt aus den 1980er Jahren, einer Zeit, in der die internationale Ausrichtung der Architectural Association School of Architecture und die wachsende Beliebtheit der Handzeichnung der Suche nach einer neuen Architektursprache frische Impulse verlieh.

Die AA gilt zu Recht als eine der bedeutendsten Talentschmieden der Architektur und hat zahlreiche Stirling- und Pritzker-Preisträger hervorgebracht. Zu den bekanntesten Absolventen zählen Rem Koolhaas, Zaha Hadid, Nigel Coates, David Chipperfield, Ben van Berkel, Will Alsop und andere namhafte Architekten. Viele der Absolventen kehrten später als Professoren an die Hochschule zurück.

Die künstlerische, methodische und geografische Vielfalt der Zeichnungen und deren Verbindung zur gebauten Architektur verdeutlicht die Bedeutung des Lebenswerks von Alvin Boyarsky. Der Sammler wurde 1928 in Kanada geboren und studierte Architektur an der McGill University in Montreal. Nach den ersten Berufserfahrungen schloss er das Postgraduate-Studium an der Cornell University ab und unterrichtete anschließend an der University of Oregon, the Bartlett School of Architecture und der Architectural Association School of Architecture, London, die er später von 1971 bis 1990 leitete. Alvin Boyarsky vertrat die Auffassung, dass die wichtigste Aufgabe einer Architekturakademie darin besteht, gesellschaftskritisch zu sein. Darüber hinaus hat er es geschafft, die AA international auszurichten und den Studienaufbau mit sogenannten frei wählbaren units zu revolutionieren. Eine besondere Bedeutung wurde der Architekturzeichnung beigemessen.

Die Ausstellung zeigt frühe Werke von Architekten, deren Namen sich heute wie ein Who’s who der zeitgenössischen Architektur lesen, darunter Frank Gehry, Zaha Hadid, Daniel Libeskind, Rem Koolhaas und Bernard Tschumi, und ermöglicht einen Einblick in ihre Ideenwelten, die durch Zeichnungen umgesetzt wurden. Für Alvin Boyarsky war die Architekturzeichnung nicht nur ein Repräsentationsmittel oder ein Darstellungsmedium, sondern auch eine Form der Architektur.

Die Originalausstellung Drawing Ambience: Alvin Boyarsky and the Architectural Association entstand als Kooperation zwischen dem Kemper Art Museum der Washington University in St. Louis und dem Museum of Art, Rhode Island School of Design, Providence. Sie ist kuratiert von Jan Howard, der leitenden Kunstkuratorin der Rhode Island School of Design, und Igor Marjanović, Professor der Architektur an der Washington University in St. Louis, und wird durch einen Ausstellungskatalog begleitet, der durch die University of Chicago Press vertrieben wird. Die Originalausstellung wurde u. a. durch die Unterstützung der Graham Foundation for Advanced Studies in the Fine Arts ermöglicht.

Ausstellung Gezeichnete Welten
8. Juli 2017 bis 24. September 2017

Museum für Architekturzeichnung

1. Juli 2017: 3. Veteranenstrassenfest

veteranenstrassenfest-2017-smallDas dritte Strassenfest geht weiter auf dem Weg sich zu einem musikzentrierten Nachbarschaftsfest der besonderen Art zu etablieren. Unterstützt von der Stadtteilkasse wird auf 4 Bühnen anspruchsvolle Musik umsonst draussen + drinnen geboten. Ein Tag das Gefühl der alten Mitte wieder zu beleben. Mit Freunden und Familien zusammen Musik und Stadtkultur zu erleben. In Kooperation mit der Zionskirche, Acud macht Neu und allen Gewerbetreibenden und Anwohnern (Anwohnerflohmarkt) wollen wir unseren Kiez weiter lieben und feiern. Spenden erwünscht ;)!

Unter Anderem mit: Die Wilde Jagd, Jakob Dobers, Pastor Leumund, James Tuft, Michael Drummer, Howard Katz, Pony, Kettenkasten, Gegenphase, Gomi, Minami, Prada Meinhoff, Swing Patrol Berlin, Kepler, Newcleus, Antialias, Elmo Lewis, Peter Grummich, DJ Detweiler… Kinderprogramm! Streetfood!

3. Veteranenstrassenfest bei Facebook

Zeit: Sonnabend, 1. Juli 2017 ab 14:00 Uhr
Ort: Veteranenstraße, 10119 Berlin, Deutschland

Kiezfest 2017 am Samstag, den 08. Juli von 15 bis 22 Uhr

Liebe Nachbar*innen,

feiert mit uns am Samstag, den 08. Juli von 15 bis 22 Uhr auf der Straße vor dem Stadtteilzentrum!

Mit dabei:

* Masken bauen * Wimpel bemalen * im Sandhaufen toben * Kunst & Nachbarschaft * Familienflohmarkt * Büffet * Kuchenallerlei * gekühlte Getränke

Programm:

15.30 Uhr: Kiezchor „Fisch im Wasser“

16.30 Uhr: Trommelgruppe „Djembella“

20 Uhr: Live „Die sogenannte anarchistische Musikwirtschaft“

Wir freuen uns auf Euch!

Um sich für den Flohmarkt anzumeldet, ruft uns gerne vorher an unter: 443 7178

Den Flyer zum Weiterleiten findet Ihr hier!

Auf der Straße

 

Ist London das Ende des Dämmwahns?

Der sogenannte Klimaschutz nimmt immer unverantwortlichere Formen an. Gestern hat ein Brand in einem Londoner Hochhaus 58 Tote gekostet, viele weitere Bewohner gelten zur Stunde noch als vermisst. Die Achse des Guten berichtete gestern als erstes Medium überhaupt darüber, dass die jüngst an dem Hochhaus angebrachten Wärmedämm-Platten möglicherweise als Brandbeschleuniger wirkten und für die rasend schnelle Ausbreitung des Feuers verantwortlich sein könnten. Inzwischen ist das keine Vermutung mehr. Der Verdacht hat sich leider bestätigt.

Dies war eine Katastrophe mit Ansage. Die Achse des Guten berichtete bereits vor einem Jahr über spektakuläre Brände von mit Polystyrol (landläufig Styropor genannt) gedämmten Fassaden. Das Problem war lange bekannt, die Feuerwehren warnten – nur wollte keiner zuhören. Politiker, die bislang Augen und Ohren fest verschlossen, kündigen jetzt plötzlich „gewissenhafte Untersuchungen“ an (Theresa May). Der bayrische Innenminister Joachim Herrmann, als Spitzenkandidat der CSU bereits im Wahlkampfmodus, ließ verlauten: „Wir nehmen das zum Anlass um zu überprüfen, ob die aus energetischen Gründen geforderte Außendämmung eine zusätzliche Brandgefahr auslöst“.

Das ist eine erstaunliche Aussage. Ganz einfach, weil das richtige Leben die Antwort längst gegeben hat, was auch Herrn Hermann und seinem Fachreferat bekannt sein sollte. Denn schon am Dienstag den 17.5.2016 starben im Duisburger Stadtteil Meiderich bei einem Wohnungsbrand eine 33-jährige Mutter und ihre beiden Söhne (8 und 14 Jahre). 27 Menschen haben bei dem Brand Verletzungen erlitten. Der Brand hatte sich vom Erdgeschoss ausgehend über die Außenfassade bis ins Dach des viergeschossigen Hauses ausgebreitet, “wie an einer Zündschnur“, sagt Feuerwehr-Chef Oliver Tittmann: „Es war ein dramatischer Einsatz.“ Mit den genau gleichen Worten schilderten Augenzeugen die Brand-Explosion in London. Die Flammen breiten sich nicht nur rasend schnell aus, es entstehen dabei auch besonders giftige Dämpfe.

Eine Statistik zu den Vorfällen gibt es nicht

Live und beklemmend konnte man so ein Feuerwerk schon zu Silvester 2015 an einer Hochhausfassade in Dubai beobachten, einen weiteren als Video dokumentierten Großbrand gab es in Frankreich, ebenfalls dokumentiert wurde ein spektakulärer Vorfall in Frankfurt (unbedingt die Aussagen der Feuerwehr anschauen). Die Zahl solcher gefährlicher Fassaden-Brände dürften mittlerweile alleine in Deutschland in die Hunderte gehen, eine Statistik zu den Vorfällen gibt es aber nicht, auch keine Zahl über die dabei schwer Verletzten oder umgekommenen Menschen.

Wenn es nicht um das ideologische Steckenpferd und Klimaschutz ginge, den unsere Kanzlerin zum heiligen Gral erklärt hat, hätten die Behörden diesem Spuk mit Sicherheit längst ein Ende gesetzt. Die Feuerwehren wissen bescheid, hängten es bisher aber nicht an die große Glocke – die üblich politisch korrekte Beißhemmung. Auch viele Medien weisen in der Berichterstattung über solche Vorfälle deutliche Lücken auf. In einem Land, in dem Bauvorschriften selbst die Neigung der Dachziegel festlegen, ist diese offensichtliche Ignoranz gegenüber einem lebensbedrohenden Risiko kaum zu glauben.

Joachim Herrmann wählte daher seine Worte sorgfältig als er sagte: „Ein vergleichbarer Fassadenbrand an einem Hochhaus ist in diesem Ausmaß bei uns so gut wie ausgeschlossen.“ Man beachte die Wortwahl: Die Betonung liegt auf „Hochhaus“. Das fängt laut der Dämmvorschriften in Deutschland aber erst bei 22 Metern Höhe an, darunter dürfen Materialien wie Polystrol angebracht werden. Das Gros der Bevölkerung wohnt in Deutschland aber nunmal in Gebäuden unter 22 Metern – und diesen Menschen wird so eine falsche Sicherheit vorgegaukelt.

Nur zur Information: Im Jahre 2015 wurden in Deutschland 36,3 Millionen Quadratmeter Dämmsysteme an die Fassaden geklebt. Bei einem vorsichtig geschätzten Preis von 120 Euro pro Quadratmeter ergibt dies einen Umsatz von über 4 Milliarden Euro. Klima-Ideologen und Industrie-Lobbyisten reichen sich bei den immer strengeren Wärmedämmvorschriften die Hand. Man sagt nicht umsonst, dass beispielsweise die Dämmvorschriften der deutschen Energiesparverordnung (EnEV), die Polystrol-Produzenten wie der BASF zu Milliardengeschäften verholfen haben, in Helmut Kohls Wahlkreis Ludwigshafen ersonnen worden seien.

Eine kurze Geschichte des Wahnsinns

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