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Theater im Platzhaus / Sonntag 22.5. / 15 Uhr Grillina und die Ameisen

clownin                      Ein Stück für Klein und Groß von 4 bis 104 Jahren.
Eintritt pro Nase: 5 € Spende

Zum Stück:
Welch wundertolles Talent hat Grillina?
Können Igel tanzen?
Was will die Königin?
Und:
Wie würde die Geschichte wohl ausgehen, wenn es Ami nicht gäbe?
Ui ui ui. Ganz schön viel los in Violas Theater!
Na dann: Vorhang auf!

Leute am Teute 2016-05-11 06:47:59

Demo in der Linienstrasse

Am Dienstagabend fanden sich mehrere hundert Menschen zu einer spontanen Demonstration in der Linienstraße zusammen.

Foto:

Björn Kietzmann

Nachdem die Polizei am Dienstagvormittag Wohnungen in einem linken Hausprojekt in der Linienstraße geräumt hat, kam es am Abend zu einer spontanen Solidaritäts-Demonstration in Mitte.

Nach Angaben der Polizei versammelten sich die Demonstrationen gegen 21 Uhr in der Linienstraße. Zunächst nahmen rund 100 Personen an dem unangemeldeten Protest teil, binnen einer halben Stunde wuchs die Zahl der Demonstranten auf etwa 350, so ein Sprecher der Polizei. Beamte aus zwei Einheiten sicherten die Veranstaltung. Um etwa 22.30 Uhr löste sich die Kundgebung auf, nur ein paar vereinzelte Demonstranten harrten aus.

Am Vormittag hatten Polizeibeamte einen Gerichtsvollzieher beim Räumen zweier Wohnungen im Haus an der Linienstraße 206 unterstützt. Bereits am Morgen versammelten sich hier rund 50 Sympathisanten aus der linken Szene. Der Einsatz wurde ohne Zwischenfälle gegen 13 Uhr beendet.

Das Haus Linienstraße 206 war nach der Wende besetzt worden. Nachdem das Gebäude an eine rumänische Erbengemeinschaft rückübertragen wurde, gab die Wohnungsbaugesellschaft Mitte den Besetzern Mietverträge.  Mehrmals wechselten die Eigentümer. Der neue Besitzer seit 2009, ein Steuerberater, kündigte mehreren Bewohnern. Nach langen Gerichtsverfahren erreichte er, dass die Bewohner zweier Wohnungen ausziehen mussten. Da diese sich weigerten, setzte der Besitzer beim Amtsgericht einen Räumungstitel durch. (BLZ)

Leute am Teute 2016-05-11 06:46:03

Teilräumung von Berliner Hausprojekt

Morgens um halb acht in Mitte

Polizei und Gerichtsvollzieher räumen einen Bewohner eines linken Hausprojekts. Schon kurz darauf wollen Interessenten sein Zimmer besichtigen.

Hausprojekt in Berlin

Am Tag der Teilräumung: Hausprojekt in der Linienstraße Foto: dpa

BERLIN taz | Am Dienstagvormittag steht Simon* vor dem auffälligen Altbau in der Linienstraße 206 und schaut dabei zu, wie Möbelpacker seine Sachen in einen Umzugswagen räumen. Nacheinander tragen sie Schränke, einen PC-Bildschirm und Umzugskisten aus dem Hauseingang, der von drei Polizisten bewacht wird. Aus dem Haus schallen Songs von Ton Steine Scherben. Neben dem ehemaligen Bewohner haben sich etwa 60 Menschen eingefunden, um gegen die Räumung zu protestieren.

Neuneinhalb Jahre hat der fünfzigjährige Mann in dem linken Hausprojekt gelebt, seit den Morgenstunden ist er „obdachlos“, wie er sagt. Völlig unerwartet standen kurz nach halb 8 Uhr acht Polizisten vor seinem Bett, um ihn zu räumen. Sie ließen ihm keine Zeit, seine Mitbewohner zu informieren. Neben insgesamt 25 eingesetzten Beamten waren auch Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes, einer der Hausbesitzer und ein Gerichtsvollzieher vor Ort. Sie vollstreckten den Räumungstitel für Simons Wohnung. Ein zweites Zimmer, das als Gemeinschaftsfläche genutzt wird, räumten sie nicht.

Das 1823 erbaute und unter Denkmalschutz stehende Eckhaus wurde im Mai 1990 besetzt; seitdem dient es wechselnden Bewohnern als alternatives Wohnprojekt. Mitten in der schick sanierten Spandauer Vorstadt, unweit des Rosenthaler Platzes und gegenüber dem Garnisonsfriedhof, wirkt es wie eine Trutzburg aus der Vergangenheit. Aus den Fenstern hängen Transparente, von der graubeigen Fassade blättert großflächig der Putz, Parolen gegen Soldaten und Nazis und einst bunte Graffiti sind längst verblasst.

Obwohl die Besetzergeneration schon 1991 Mietverträge erhielt, ist die Situation für die heutigen Bewohner unsicher. Seit der Rückübertragung des Hauses an eine Erbengemeinschaft ist es mehrfach verkauft worden. Die jetzigen Eigentümer, die Berliner Geschäftsleute Bernd-Ullrich Lippert und Frank Wadler, kauften das Gebäude im Jahr 2010 für 600.000 Euro und kamen den Bewohnern damit zuvor, die das Haus mithilfe des Mietshäusersyndikats selbst erstehen wollten.

„Ich habe meine Miete immer gezahlt“, sagt Simon, während er kettenrauchend und mit leerem Blick das Geschehen verfolgt. Dass der Hausverein „Linientreu“ seine Miete stets zahlte, reichte den Besitzern nicht. Seit Jahren überziehen Lippert und Wadler die Bewohner mit Prozessen. Zweimal scheiterten sie mit ihren Abmahnungen und Kündigungen – die Mietverträge von 1991 haben Bestand, urteilten die Gerichte. Doch die Besitzer klagten weiter, weil diejenigen, mit denen damals die Verträge abgeschlossen wurden, längst nicht mehr in dem Haus wohnen. In Simons Fall mit Erfolg.

Obwohl es keine richtigen Wohneinheiten gibt, erschienen keine zwei Stunden nach Räumungsbeginn Interessenten für das Zimmer. Sie hatten ein Inserat im Internet gelesen, so erzählen es Bewohner und Unterstützer des Hauses wie Wenke Rottstock. Zur Besichtigung sei es allerdings nicht gekommen, sagt die Frau mit dem grün-rot gefärbten Pferdeschwanz, die sich für das Hausprojekt engagiert.

Noch während der Räumungsarbeiten hängen Bewohner Transparente aus den Fenstern: „Kein Platz für Neuvermietung“ und „Wohnungen sind vermietet“ steht auf ihnen. Ihre Botschaft: Von außen eingesetzte Mieter, die mit dem Projekt nichts zu tun haben – das kann nicht funktionieren.

Dass der Hausverein seine Miete stets zahlte, reichte den Besitzern nicht

Lippert, der sich vor Jahren einen Schlüssel zum Objekt gerichtlich erstritt, war am Dienstag mit im Haus. Nach Ende der Räumung verließ er mit Security-Mitarbeitern den Ort. Telefonisch war er für die taz nicht zu erreichen. Die Bewohner kündigten ihm gegenüber derweil auf ihrem Blog an: „Wir sehen uns vor Gericht wieder.“

*Name geändert

Lesung mit Shanghai Drenger, Andreas „Baufresse“ Gläser und Florian Ludwig /Im BAIZ / Schönhauser Allee 26 A / Berlin 10435 / 20 UHR / 04.06.2016

WIR WISSEN SELBER WAS ZU TUN IST… Im BAIZ / Schönhauser Allee 26 A / Berlin 10435 / 20 UHR / 04.06.2016

Lesung mit Shanghai Drenger, Andreas „Baufresse“ Gläser und Florian
Ludwig

Drei Typen und Autoren, Kulturschaffende und Freaks, immer noch
unterwegs in den subversiven Nischen ihrer kleinen Welten. Alle drei
stellten sich schon mal die Lebensabschnittsfrage: Bleib ich oder geh
ich, packe ich meine Koffer oder drehe ich hier weiter am Rad?
Vorgelesen werden Storys über lange Nächte und graue Tage, über laute
Subkultur und bunte Klänge, über Punk im Osten und Pogo im Westen,
über das Hätte und die Fahrradkette und nicht zuletzt auch über das
Wiederkommen.

Shanghai Drenger: In seiner Jugend war er innerstädtischer Lokführer
in Magdeburg, wo er mit „VITAMIN A“ seine erste Punkband gründete. Nach
einem Jahr Haft wegen der Liedtexte machte er mit der noch heute aktiven
Band „ANTI-X“ weiter. Heute macht er aber auch nichtkommerzielles Radio
in Weimar und schreibt gelegentlich Worte auf Papier, aus denen zum
Beispiel sein Roman „Minol-Pirols, Leben und nicht leben lassen“ aus dem
KLAK-Verlag wurde, eine Zonenpunk-Geschichte über die Versuchung
einfach
zu verschwinden.

Andreas Gläser: Ureinwohner aus Prenzlauer Berg, war Mitbegründer der
Lesebühne „Chaussee der Enthusiasten“ und des Fanzines „Zugriff!“, debütierte mit
dem Taschenbuch „Der BFC war schuld am Mauerbau“, werkelt wöchentlich an
seiner nd-Kolumne „Gläsers Globus“, bringt eine Sammlung davon noch
dieses Jahr heraus – glaubt an seinen finanziellen Durchbruch mit
Fußballwetten.

Florian Ludwig: Geboren in einer Kleinstadt im ehemaligen Bezirk
Potsdam. Hatte dort irgendwann genug vom Grau der Nachwendezeit und dem
aufblühenden Rechtsradikalismus unter der neuen deutschen
Provinzjugend.War Hausbesetzer in Potsdam und schüchterner Autonomer in Berlin. Ist
Fußballfan und Autor des Buches: „Mit Fußfesseln bin ich nicht so flott“, sowie von mehreren Texten in diversen Fanzines und anderen Druckexemplaren.
Bereich mit Anhängenlesung

HOFFEST AM TAG DER BEFREIUNG im HAUS DER DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE

HOFFEST AM TAG DER BEFREIUNG im HAUS DER DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE

8Mai2016.jpeg

8. Mai 2016, 14:00 Uhr, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

Wir sagen an diesem 8. Mai wieder Спасибо! Thank You! Merci! Danke! und wir laden alle Menschen ein, mit uns gemeinsam bei Essen, Trinken und Musik die Befreiung vom Faschismus zu feiern.
FESTPROGRAMM:

7. Mai
20 Uhr: Veranstaltung und Ausstellung
Griechenland unterm Hakenkreuz
8. Mai
15 Uhr: Veranstaltung
Der NSU-Komplex – Hintergründe und aktueller Stand

Peer Stolle – Vertreter der Nebenklage im NSU-Verfahren, berichtet über den NSU-Prozess und neuste Entwicklungen.

Heike Kleffner – Mitarbeiterin im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages, Journalistin, spricht als MitherausgeberInnen von „Generation Hoyerswerda“ u.a. über die Gründe, zu einem Teilaspekt des NSU-Komplexes ein Buch zu machen.

18 Uhr:
Lena Stoehrfaktor – rotziger rap
www.lenastoehrfaktor.de

19:30 Uhr:
SkaZka Orchestra – Ska, Klezmer, Jazz, Techno- und Drum´n Bass
skazka.syncopation.de

DJs, Stände, Bastelangebote für Kinder, Essen, Trinken

[alle Infos auf telegraph.cc]

Bolk | 08.05.16 23:58 | Permalink

Theater am Donnerstag im Platzhaus / 07.04.2016 / 16.30 Uhr / Kaffee und Kuchen

„Der singende Hund“
Ein Clownstheaterstück mit Musik zum Mitmachen für Klein und Groß ab 3 Jahren.
Ein Hund stellt plötzlich fest, dass er singen kann. Sein Gesang erfreut die Blumen auf einer Wiese. Die Blumen lieben den Gesang des Hundes so sehr, dass sie außergewöhnlich schön blühen. Das lockt die Bienen auf den Plan, die den süßen Nektar der Blüten für ihre Honigproduktion brauchen. Es kommt zur Auseinandersetzung der Bienen mit dem Hund, welcher sein Blumen-Revier erbittert verteidigt. Wie mag der ungleiche Kampf ausgehen?
Die Clownin Viola G. Räusche modelliert die Protagonisten dieser Geschichte während des laufenden Spiels aus bunten Luftballons und leiht mit ihrem beherzten Geigenspiel dem Hund einen musikalischen Rahmen.

Buch und Regie: Hans Otto Zimmermann
Musik: Julia clownin Spende ca. 3 bis 5€

Sonntag 20.3.2016 Theater im Platzhaus 16 Uhr mit Kaffee und Kuchen

clownin

„Grillina und die Ameisen“
Die kleine Heldin der Geschichte – Grillina – hat ein besonderes Talent. Dieses trägt sie hinaus in die Welt und erfreut damit alle, die ihr begegnen. Dann aber kommt der kalte Winter… Was nun?
Ein musikalisches Clownstheaterstück zum Mitmachen frei nach einer Fabel von Äsop.
Für Menschen von 4 bis 104 Jahren
Eintritt auf Spendebasis 3 bis 5 €

TERMINE vom Platzhaus

Sponsorenlauf neuer Fisch:
Sonnabend, 23. Januar 2016

Mitgliederversammlung:
Sonntag, 14. Februar 2016

Teutesubbotnik:
Sonnabend, 19. März 2016
Sonnabend, 28. Mai 2016
Sonnabend, 16. Juli 2016
Sonnabend, 17. September 2016
Sonnabend, 5. November 2016