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Hat die Abzocke ein Ende?

Ganz Berlin ist fest in Händen von Teuer-Sanierern

 

Hansa-Ufer. Die Wisbyer. Florapromenade. Straßennamen und Hausnummern ändern sich, die Methode bleibt. Immer wieder lassen Sanierungen Nettokaltmieten explosionsartig in die Höhe schießen, vertreiben alteingesessene Kiez-Bewohner. Seit dem November 2013 beschäftigt ein besonders krasser Fall Berlin: Kleinkleckersdorf.
Die Häuser haben Fensterläden, hübsche kleine Gauben im Dach und Sprossenfenster. Seit fast 100 Jahren besteht die Siedlung Am Steinberg in Tegel. 2013 lebten hier 51 Mietparteien, viele schon in vierter Generation. Ein neuer Investor wollte die Reihenhausgegend umfangreich sanieren. Mit viel Piff und Paff. Biberschwanzriegel-Krondeckung, für ein neues Bad eine Schuppenanbindung ans Haus, Fußbodenheizung, Eichenparkett. Bei einer Mieterin wäre so zwar auch die Wohnfläche gestiegen, der Preis jedoch ebenso. Von 334,62 Euro auf 1.667,54 Euro.

Kommentare (5)

  1. Will ich nicht nennen

    Hallo,
    also es ist ja wirklich schrecklich wie manche Investoren versuchen die Mieter zu verdrängen, aber wer glaubt das er heute noch eine Reihenhaus oder eine Doppelhaushälfte für 334€ Miete bekommt, der lebt wohl hinter dem Mond?

    Die Mieten müssen angepasst werden und das geht eben am einfachsten mit einer Sanierung. Diese Sanierung ist auch notwendig, aber die Kosten dafür müssen eben auch von jemanden getragen und finanziert werden.

    Kein Mieter ist an sein Mietobjekt gebunden und kann doch einfach umziehen, natürlich wird es teurer….

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    1. Hartmut (Beitrag Autor)

      Diese Antworten sind die Siedler der Steinbergsiedlung von Seiten der CDU gewohnt.. Am Tage der Beerdigung .. sehr sehr christlich ..

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      1. Will ich nicht nennen

        Welche Beerdigung? Ich verstehe nicht was das mit der CDU oder christlich zu tun haben soll?

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        1. Hartmut (Beitrag Autor)

          Herr”Will ich nicht nennen” schauen Sie hier: http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/oma-anni-der-kurier-nimmt-abschied-von-einer-aufrechten-kaempferin-25579946

          Den Wortlaut Ihres Kommentares kennt man zur Genüge, die Reinickendorfer CDU hat das oft genug verbreitet…

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          1. Will ich nicht nennen

            Oh, das wusste ich nicht. Das tut mir natürlich sehr leid und ich spreche hier mein Mitgefühl aus.

            Aber ich bin wirklich Privatperson und hab nichts mit der CDU zu tun.

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