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Streit um “Geisterhaus” – Firma weigert sich, zu vermieten

In einer Siedlung an der Charlottenburger Glockenturmstraße weigert sich eine Firma zu vermieten. Das Bezirksamt ist überfordert.

Wer in Berlin eine Wohnung sucht, braucht Geld und Geduld. Die Schlangen bei Besichtigungen werden immer länger, die Mieten explodieren – und Senat und private Wohnungsbaugesellschaften kommen mit dem Neubau nicht hinterher. Wohnungen, die über Jahre leer stehen? Kann es nicht geben! Sollte man meinen. Stimmt aber nicht.

Die Glockenturmstraße in West-Charlottenburg: Zwischen Heerstraße und Angerburger Allee liegt eine Siedlung mit 448 Wohnungen, die sich auf vier Hochhäuser verteilen. Von außen machen die 70er-Jahre-Gebäude nicht viel her. Doch aus den oberen Geschossen fällt der Blick auf den Stößensee und die Havel, auf der anderen Seite der Heerstraße lockt der Grunewald, und zum Zoo sind es mit der S-Bahn keine 15 Minuten. Man könnte es schlechter treffen.

Wer durch die Flure des Gebäudes der Glockenturmstraße 36 geht, sieht auf den Namensschildern trotzdem immer wieder das Wort “LEER”. In den anderen Gebäuden sieht es ähnlich aus. Mieter berichten, dass in der Anlage rund 80 Wohnungen verwaist sind – das wären fast 20 Prozent.

 

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