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„Volkswohnungen“ Investor will Unterkünfte für Geringverdiener bauen

Berlin –

Jahrelang hieß es, private Investoren könnten keine preiswerten Mietwohnungen bauen. Die landeseigenen Unternehmen und Genossenschaften seien die Einzigen, die das vielleicht noch schaffen. Doch jetzt kündigt ein privates Unternehmen den Bau von Wohnungen für Menschen mit geringen und normalen Einkommen an: die Firma Belle Epoque.

„Volkswohnungen“ nennt sie ihre Unterkünfte. Mehr als 800 davon will das Unternehmen, das nicht unumstritten ist, an der Rhinstraße in Lichtenberg errichten. Sie sollen für eine Kaltmiete ab 7,50 Euro pro Quadratmeter angeboten werden.

Damit liegt Belle Epoque weit unter den derzeit üblichen Mietpreisen im freifinanzierten Neubau. Nach Angaben des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen sind die Baukosten mittlerweile so hoch, dass im Neubau Mieten von knapp 12 Euro je Quadratmeter verlangt werden müssen, um die Ausgaben wieder einzuspielen.

Skepsis beim Mieterverein

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