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IHK fordert Wohnungen auf dem Flughafen Tempelhof

Höher, dichter, smarter: Wirtschaftkammer legt ein neues Positionspapier für mehr und schnelleren Neubau ohne Tabus vor.

Die Industrie- und Handelskammer zu Berlin (IHK) will den Bausenator beim Wort nehmen. Andreas Geisel (SPD) hat erklärt, dass angesichts des erwarteten Bevölkerungszuwachses in Berlin bis 2020 rund 120.000 Neubauwohnungen gebraucht werden. Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, sind laut IHK an vielen Stellen nicht die Voraussetzungen geschaffen. Die Kammer legte am Mittwoch unter dem Titel “Wohnen in Berlin” ein neun Punkte umfassendes Positionspapier vor, das auf die Beschleunigung und Vereinfachung von Bauvorhaben abzielt.

Entwicklung Berlins seit Volksentscheid vorangeschritten

Darin wird gefordert, die Ränder des Tempelhofer Feldes mit Wohnquartieren zu bebauen. Ein Volksentscheid resultierte 2014 im Tempelhof-Gesetz, das eine Bebauung des Areals verbietet. “Die Entwicklung in Berlin ist aber seitdem vorangeschritten”, mahnte Susanne Klabe, Geschäftsführerin des Landesverbands Berlin-Brandenburg im Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW). Es gelte, die Entscheidung zu überprüfen. Die Erschließung des Geländes sei im Gegensatz zu anderen Freiflächen der Stadt einfach zu leisten, auch sei keine zusätzliche Verkehrsanbindung zu schaffen. Die Autoren des Positionspapiers fordern nach der Erfahrung der Abstimmung über Tempelhof, dass “Bauleitpläne bereits ab dem Aufstellungsbeschluss nicht mehr Gegenstand von Volks- oder Bürgerbegehren sein können”.

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