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Hausbrand in Duisburg: Welche Rolle spielte Wärmedämmung?

Ein versehentlich umgeworfenes Teelicht löst einen verheerenden Wohnhausbrand aus, der wenige Minuten später eine Mutter und ihre Kindern das Leben kostet. Das katastrophale Feuer in Duisburg am Dienstagmorgen lässt auch NRW-Innenminister Ralf Jäger an den Ort des Geschehens eilen: „Das ist das Heimtückische an solchen Bränden, wenn sie in den frühen Morgenstunden ausbrechen und die Menschen im Schlaf davon überrascht werden“, sagt er sichtlich betroffen in die Kameras.

Blitzschnelle Brandausbreitung

Das eigentliche Problem scheint jedoch weniger die Uhrzeit gewesen zu sein als vielmehr die rasante Brandausbreitung, zu der offenbar die Wärmedämmung erheblich beigetragen hat. Denn das Feuer brach im Erdgeschoss aus und lief an der gedämmten Fassade offenbar blitzschnell über vier Stockwerke bis ins Dachgeschoss, wo die Familie schlief.

Vieles spricht dafür, dass in Duisburg eine Wärmedämmung aus Polystyrol gebrannt hat, auch bekannt als Styropor. Obwohl brennbar, ist das Erdölderivat Deutschlands meist verwendeter Fassadendämmstoff. Er ist billiger als andere, nicht brennbare Materialien. Möglich ist der Einsatz aufgrund der behördlichen Einstufung als “schwerentflammbar”.

Brand ähnelt NDR Versuch von 2011

 

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