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Ab Sonntag sind Ferienwohnungen verboten

Ferienwohnungen sind ab Sonntag verboten – eine gute Nachricht für Mieter. Der Vermittler Airbnb soll bereits sein Angebot reduzieren, Wimdu wartet noch ab.

Für Berlins Mieter brechen bessere Zeiten an. Ab Sonntag müssten – theoretisch – schlagartig tausende neue Wohnungen auf den Markt kommen, denn am Sonnabend endet die Übergangsfrist für den Betrieb von Ferienwohnungen. Ab Sonntag ist es verboten, Wohnungen kurzzeitig an Gäste zu vermieten.

Der größte kommerzielle Vermittler privater Urlaubsquartiere Airbnb war am Mittwoch für eine Stellungnahme zum Umgang mit dem Verbot nicht zu erreichen. Konkurrent Wimdu hat vor dem Verwaltungsgericht gegen das Zweckentfremdungsverbot Klage eingereicht; schon am 8. Juni sei mündliche Verhandlung, sagte Sprecher Bernhard Holzer. Bis dahin rechne er nicht damit, dass die Bezirke aktiv würden; deshalb würde man das Angebot auch noch nicht bereinigen. Die „Zeit“ berichtete, Airbnb tue genau das und habe bereits zahlreichen Vermietern gekündigt.

Der Berliner Mieterverein hatte davon noch nichts gehört. „Wir würden das aber sehr begrüßen, denn damit wird der Sinn des Zweckentfremdungsverbots umgesetzt“, sagte die stellvertretende Geschäftsführerin Wibke Werner. Der Sinn sei, bezahlbaren Wohnraum dem Mietmarkt zurückzugeben. Seit das letzte Zweckentfremdungsverbot 2002 aufgehoben wurde, seien Ferienwohnungen erlaubt gewesen, und es gebe schätzungsweise 23 000 bis 29 000 davon in der Stadt. Umso seltsamer, dass nur 6300 von ihnen 2014 gemeldet worden seien, als es darum ging, in den Genuss der zweijährigen Übergangsfrist zu kommen. Zumindest diese 6300 Wohnungen müssten jetzt schnell dem Mietwohnungsmarkt zurückgegeben werden.

Es wird massiv neu gebaut

 

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