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Experten warnen vor Immobilienblase

Die Preise von Wohnungen steigen viel schneller als die Einkommen – besonders in Berlin und Potsdam. Einige Experten befürchten eine Blase.

 

Käufer von Wohnungen und Häusern, aufgepasst: Die Zeichen für eine Immobilienblase mehren sich, denn die Kaufpreise laufen den Einkommen davon. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Postbank hervor. Darin steht Berlin deutschlandweit an vierter Stelle unter den Städten mit dem größten Preisanstieg. Und die Berliner müssen im Durchschnitt fast zehn Jahreseinkommen ausgeben, um eine Wohnung mit rund 100 Quadratmeter kaufen zu können.

Damit ist Wohneigentum für die Berliner ähnlich teuer wie für die Hamburger. Noch weniger erschwinglich sind Wohnungen nur noch in Stuttgart, wo elf Jahreseinkommen fällig sind, und vor allem in München, wo rein rechnerisch 15 Jahre lang das komplette Einkommen für eine Wohnung ausgegeben werden müsste. Die Studie legt bei der Berechnung das jeweilige „regionale Einkommen“ zugrunde, also die tatsächliche Kaufkraft der Bewohner vor Ort.

Bemerkenswert ist die Studie vor allem deshalb, weil sie zeigt, wie stark sich die Immobilienpreise seit der Finanzkrise von der Einkommensentwicklung abgekoppelt haben. Zum Beispiel in Berlin: Vor fünf Jahren war eine 100 Quadratmeter große Wohnung noch für gut sieben Jahreseinkommen zu haben. Deutschlandweit ist das noch heute der durchschnittliche Preis einer Wohnung – die Preise in Berlin liegen also inzwischen weit überdurchschnittlich. Hieß es bis vor wenigen Jahren noch, Immobilien seien in Berlin günstig zu haben, zeigt diese Studie das Gegenteil. Allenfalls wer die Immobilienpreise unabhängig vom regionalen Einkommen betrachtet und sie mit Kaufpreisen anderer europäischer Metropolen vergleicht, könnte zu einem anderen Ergebnis kommen.

Weiter lesen http://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungen-und-haeuser-in-berlin-experten-warnen-vor-immobilienblase/13483846.html

 

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