big-berlin.land

Armes Deutschland, reiches Deutschland

Laut Grundgesetz sollen die Lebensverhältnisse in ganz Deutschland gleichwertig sein. Doch die Realität sieht anders aus. Eine neue Studie zeigt, wie ungleich Einkommen, Bildung und Infrastruktur verteilt sind.

Der Befund des Ökonomen ist alarmierend: Deutschland sei eines der “ungleichsten Länder der industrialisierten Welt”, stellt Marcel Fratzscher in seinem neuen Buch fest. Darin zeigt der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung auf, wie sehr die Entwicklung von Einkommen und Vermögen in den vergangenen Jahrzehnten die soziale Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland vergrößert hat.

Diese Kluft ist auch eine zwischen Regionen. Das belegt eine aktuelle Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Die Forscher haben 20 verschiedene Indikatoren für Bereiche wie Einkommen, Bildung oder Altersstruktur zusammengestellt – für mehr als 400 Landkreise und kreisfreie Städte. Das Ergebnis: 20 Deutschlandkarten, die die Ungleichheit in der Bundesrepublik illustrieren. (Hier finden Sie die Studie als PDF-Datei.)

Eine Haupterkenntnis: Die Unwucht zwischen deutschen Regionen nimmt stetig zu. Von dem im Grundgesetz festgeschriebenen Anspruch, überall in Deutschland gleichwertige Lebensverhältnisse vorzufinden, weicht die Realität schon lange ab.

Das zeigt sich bereits, wenn man gängige Messgrößen wie Einkommen oder Arbeitslosigkeit betrachtet. (Klicken Sie auf die Schalter in der Grafik, um die unterschiedlichen Indikatoren zu sehen):

Weiter lesen http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ungleichheit-wo-deutschland-stark-und-schwach-ist-in-10-karten-a-1083053.html

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.