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Flohmarkt | Nachbetrachtungen

Heiho,

das war schön mit unserem Flohmarkt-Neustart! Vielen Dank uns vielen Helfer*innen. Super leckere Kuchen! Auch viele der Verkäufer*innen und Besucher*innen fanden es sehr schön und wollen eine Wiederholung. Es sah auch krass belebt aus so rund um unser Häuschen.

Zum Geld: Wir haben bestimmt 80 Euro eingenommen. Ich habe noch nicht gezählt …. Ich habe das Geld aus der Spendenbox nach Hause genommen. Ich nehmen mir die Differenz, wenn ich die Kisten weggebracht habe. Hat noch jemand Auslagen gehabt?

Meine Vision wäre, dass wir spätestens für nächstes Jahr frühzeitig drei Termine ausmachen und dann vielleicht doch größer werben.

Mir fällt noch im Nachhinein auf fürs nächste Mal:

  • wir könnten Zettel auf die Tische legen für die Personen, die reserviert haben.
  • wir könnten Kleingeld vorher besorgen.
  • größere Plakate im Kiez aufhängen, Transparent ans Platzhaus.

PM: Initiativen sind der Motor der Bewegung zu einer neuen Wohnungspolitik

Pressemitteilung zur Pressekonferenz in der Bundespressekonferenz: Text von Magnus Hengge (aktiv bei „Bizim Kiez – Unser Kiez“ und als Vertreter des #Mietenwahnsinn-Bündnis, Berlin auf dem Podium) Als engagierter Bürger, der in Berlin Kreuzberg in der Nachbarschaftsinitiative „Bizim Kiez – Unser Kiez“ aktiv ist, kann ich über die Lebenswirklichkeit der Menschen in den Kiezen sprechen. Die […]

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Trotz 87% Gegenstimmen – In Friedrichshain entsteht eine neue US-Kleinstadt

Berlin-Friedrichshain –

Als Sandra Zilliges ihrem Großvater vor eineinhalb Jahren erzählte, wo sie bald arbeiten würde, stutzte er: Dort stehen mittlerweile Häuser? Der alte Mann, der Berlin schon als Kriegsstadt kannte, hatte nichts mitbekommen von der Bebauung der bekannten Bahnbrache zwischen Warschauer Brücke und Ostbahnhof.

Hier, wo vor zehn Jahren, am 10. September 2008, eine Veranstaltungshalle auf einer grünen Wiese eröffnete, umringen heute Neubauten die Mercedes-Benz Arena. Ein Quartier ist gewachsen aus Büros und schicken Wohnungen. Weitere Hochhäuser sind im Bau – aber Leben herrscht bisher kaum.

Das blühende Leben

„Wir verlieren die Stadt“ – mit diesen Worten habe ihr Opa ihren neuen Job kommentiert, berichtet Zilliges. Die 30-Jährige ist bei Zalando beschäftigt, aus großen Bürofenstern guckt sie auf die Spree. Sie arbeitet gern hier, die Verkehrsanbindung ist gut, zum Mittagessen überquert sie die Brücke nach Kreuzberg. Trotzdem versteht sie ihren Opa: „Zu seiner Zeit gab es in Berlin noch keine Büroviertel.“

 

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“Es herrscht in den Städten die nackte Wohnungsnot”

Im 21. Jahrhundert hingegen gehe es nicht mehr um das Wie des Wohnens – sondern um das Ob. Der Staat hat sich seit den 90er Jahren aus dem Wohnungsbau zurückgezogen, Flächen und Häuser verkauft. Er hat also nicht einmal mehr schlechte Varianten des Wohnens im Angebot. “Es herrscht in den Städten die nackte Wohnungsnot”, sagt Mayer. “Einkommensschwache Menschen werden verdrängt und vertrieben. Die Nachbarschaften verändern sich.” Erst seitdem der Boom der Städte und die Folgen der Gentrifizierung unübersehbar sind, versucht die Politik gegenzusteuern. Viele sagen: zu spät.

Die Proteste werden dadurch größer und breiter, sprechen Schichten bis weit in die Mitte der Gesellschaft an. Sie äußern sich außerdem in Formen, die früher selten genutzt wurden. “Dass es jetzt zum Beispiel so viele Referenden zum Thema Wohnen gibt, liegt daran, dass auch zutiefst bürgerlich geprägte Schichten beteiligt sind”, sagt Mayer.

 

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Alternativer Wohngipfel überbucht – Protest am Kanzleramt wird groß

Die Wohnungskrise brodelt schon lange in den Städten. 2018 wird als das Jahr gelten, in dem sich die vielen betroffenen Gruppen endlich zusammengetan haben, um in großer solidarischer Unterstützung durch weite Teile der Bevölkerung dem Protest eine übergreifende Dimension zu geben. Es geht im Wesentlichen um die politische Rahmensetzung aus Bundesebene und es bedarf einer […]

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Bezahlbarer Wohnraum – “Für viele geht es um die Existenz”

Bezahlbarer Wohnraum ist knapp – in keiner anderen Großstadt ist es so schlimm wie in München. Wie lässt sich das ändern? Fünf Beteiligte geben Antworten.
n München steigen Mieten und Immobilienpreise seit Jahren. Inzwischen kostet der Quadratmeter Neubau am Rande der Stadt mindestens 8.000 Euro. Die Mieten fangen bei 17 Euro an und liegen bei Neubauten oft bei 25 Euro pro Quadratmeter. Am Samstag werden Tausende Münchner und Münchnerinnen zu einer Demonstration für bezahlbaren Wohnraum erwartet. Wie konnte es so weit kommen? Was muss sich ändern, damit Krankenschwestern und Friseure nicht aus der Stadt verdrängt werden? Wir haben fünf Beteiligte gefragt: einen Aktivisten, einen Bauträger, einen Politiker, eine Stadtplanerin und einen Immobilienforscher.

Tausende Münchner demonstrieren gegen Mietwucher

In München sind Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Mietpreis-Explosion in der Stadt zu protestieren. Die Demonstranten forderten mehr bezahlbaren Wohnraum. Das Motto der Veranstaltung lautete “#ausspekuliert”.

 

In der Münchner Innenstadt haben am Samstag Tausende Menschen für bezahlbare Mieten demonstriert. Die Polizei München sprach am Abend von 10.000 Demonstranten. Diese prangerten Mietwucher, Luxussanierungen und Wohnungsnot an.

Auf Plakaten waren Aufschriften zu lesen wie etwa “Wohnst Du noch oder suchst Du schon?”, “Immobilienhaien die Zähne ziehen – wir bleiben!” und “3.000 Euro Miete, ihr habt doch eine Meise”. Die Demonstranten marschierten durch die Innenstadt zum Siegestor. Dort fand die Abschlusskundgebung statt.

Gegen Luxussanierungen

Unter dem Motto “#ausspekuliert” hatte ein Bündnis aus mehr als 90 Mietergemeinschaften, Gewerkschaften und Parteien zu dieser Kundgebung aufgerufen. Die Initiatoren sprachen von einer zügellosen Gier der Investoren und von Gesetzen, die Steilvorlagen für Entmietung seien. Sogar der Oberbürgermeister der Stadt, Dieter Reiter (SPD), hatte zur Teilnahme aufgefordert.

Kommenden Freitag findet im Kanzleramt ein Wohngipfel statt: Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen, die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, der Mieterbund, die Gewerkschaften und die Bauwirtschaft wollen über die Schaffung von bezahlbaren Wohnungen beraten.

 

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Bauen nach Wiener Art?

Für viele Menschen in Deutschland ist die Wohnungsfrage inzwischen zu einem fast unlösbaren Problem geworden. Mehr als eine Million Wohnungen fehlen. Mögliche Lösungsansätze gibt es unter anderem in Wien.

 

Manche der kleinen Häuschen haben schon ziemlich detaillierte Fassaden, andere sind flächig, wirken unfertig – reine Entwürfe eben. Das raumfüllende Architekturmodell zeigt Wohnhäuser, Einkaufszentren, Schulen und Kitas. In der Mitte liegt ein künstlicher See, es gibt breite Wege und weite Plätze, Fußgänger haben Vorfahrt. “Seestadt Aspern” heißt der Wiener Vorort, der zu drei Vierteln noch Vision ist.

20.000 Menschen sollen hier einmal leben, am Rande der boomenden österreichischen Metropole Wien. 3000 Wohnungen sind bereits gebaut, fast alles kommunaler oder geförderter Wohnungsbau. Am Ende sollen etwa 75 Prozent der Wohnungen hier zu günstigen Mieten zu haben sein.

 

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Warum Wiener besser wohnen: Das Wiener Modell 28.07.2014

Warum Wiener besser wohnen: Das Wiener Modell

Was ist das Geheimnis für eine Nettokaltmiete von durchschnittlich drei Euro pro Quadratmetern in Wien und wie und was könnte Berlin von der Wiener Stadtentwicklung lernen?
Deutschland im Sommer 2014: Die meisten Menschen wollen in die Großstädte. Die Jungen, die Arbeitssuchenden, die Aufstrebenden, die, die auf dem Land wohnen, die, die sich lieber in Deutschland aufhalten als in ihren teureren Heimatländern, die, die in Speckgürteln wohnen und pendeln müssen.

Deutsche Mietpreisspiegel zu lesen ähnelt der Erfahrung, die man beim lesen der Lektüre lernt, die in gentrifizierten Städten spielt: die arme Peripherie läuft Sturm gegen die superreichen Innenstädte – wie schon in Paris geschehen…

Es mehren sich die Rufe, dass die Mietpreisbremse, wie vom Justizminister Heiko Maaß verordnet, da auch nichts reißen wird. Auch wenn der heute ankündigte, noch mal hier und da nachzubessern. Dabei könnte man doch von Wien lernen – wie man es nicht hätte machen sollen und was man jetzt noch machen muss.

Wir sprachen darüber mit dem Wiener Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig. 28.07.2014

Interview Wiener Baustadtrat