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10 Punkte sind von der neuen Bundesregierung unabdingbar zu regeln

Gemeinsam mit 100 Politiker*innen senden die stadtpolitischen Initiativen aus Berlin ein starkes Signal an die Koalitionswilligen von Union (CDU/CSU) und SPD. Will die nächste Regierung etwas leisten, das zum Nutzen der Städte und ihrer Bewohner*innen sein soll, dann kommen sie an diesen Themen nicht vorbei. Die Verfügung über Wohnraum ist existentiell Wir richten diesen Appell […]

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Ergebnis der Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD bedeutet freie Fahrt für weitere Verdrängung

Immerhin fanden die Themen Wohnungsbau und Mietentwicklung überhaupt Eingang in das Sondierungsergebnis. Bei den Jamaika-Verhandlungen gab es zu diesen drängenden sozialen Fragen gar keine Vereinbarung. Aber das Ergebnis ist bei genauerer Betrachtung eine Null-Nummer, mit der niemandem in den Städten geholfen ist. Die SPD bleibt damit weit hinter den selbst gesteckten Zielen zurück. Eine erneute GroKo kann so […]

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2017: Ein fürchterlich schlechtes gutes und durchwachsenes Jahr …

Lieber Nachbarn, liebe Mitstreiter*innen, liebe Interessierte, Diesen etwas längeren Text wollen wir mit einer kleinen, Mut machenden Aufzählung beginnen: Als wir 2011 anfingen zu protestieren hatten wir drei Kernforderungen aufgestellt: Mieterhöhungsstopp im Sozialen Wohnungsbau Re-Kommunalisierung der Bestände am Kotti Reform des Systems Sozialer Wohnungsbau Zu 1) Der Mieterhöhungsstopp für Sozialwohnungen gilt nun in ganz Berlin! … Weiterlesen

Revolutionsbedarf im Exil – Das neue Domizil

Besuch im Berliner Szeneladen M99 Revolutionsbedarf im Exil Seit Juni hat M99-Betreiber Hans-Georg Lindenau seinen legendären Laden für Revolutionsbedarf in der Falckensteinstraße. Was hat sich verändert? Das neue Domizil “Wer das erste Mal in Berlin ist und an der Kreuzberger Manteuffelstraße 99 vorbeizieht, kann nicht ahnen, dass bis Mai 2017 dort ein legendärer linksalternativer Szeneladen […]

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Spiegel TV Magazin/RTL: Bereits seit 2008 entmietet “das Bahe-Imperium” (ALW/BOW) in Berlin

Seit Mitte 2017 vernetzen sich über Bizim Kiez die Mieter*innen der ALW Immobiliengruppe, insbesondere der BOW 1 GmbH (Entmietung weit vorangeschritten), BOW 2 (Entmietung läuft) und BOW 3 GmbH (neuere Käufe). Die Liste der über 40 betroffenen Häuser wächst weiter. Dokumente zeigen, was mit Entmietung gemeint ist. Der intensive Austausch der von Verdrängung bedrohten Menschen […]

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Teure Sanierung führt zum Streit mit Vermieter: Bewohner in Konstanz fürchten um ihre Wohnungen

Ein Versuch mit einem Gesetzesentwurf gegen Luxussanierungen vorzugehen, scheiterte im Gemeinderat. Er würde in Konstanz nicht viel bringen, hieß es. Offensichtlich gibt es sie aber doch: Das beweist der Streit um die Modernisierung in der Klingenbergstraße.

Ein beschriftetes Leinentuch mit einem Hilferuf hängt in der Klingenbergstraße in Konstanz. | Bild: Oliver Hanser

Vor wenigen Tagen hing ein Banner aus einem Fenster in der Klingenbergstraße mit der Hausnummer 12. „Hilfe bei uns kalt. Frieren wir“ stand dort geschrieben. Dahinter steckt ein Konflikt zwischen einem Mieter und seinem Vermieter, der auch sein ehemaliger Arbeitgeber ist. Weil die Firma Baucomplete ihm seine Überstunden nicht bezahlen wollte, verweigerte der Mieter, der anonym bleiben möchte, im Gegenzug die Zahlung der Miete. Eben deshalb kam die Kündigung mit der Aufforderung, bis zum 1. Dezember die Wohnung zu räumen. Als das nicht geschah, wurde ihm wenige Tage später die Heizung abgedreht.

Zu Beginn sah alles noch anders aus: Für einen Job kam der Familienvater im Juni dieses Jahres nach Konstanz. Zu diesem Zeitpunkt begann der 51-Jährige als Bauarbeiter mit einem befristeten Vertrag bis Mitte September bei der Firma Baucomplete zu arbeiten. „Mir wurde versprochen, dass er sich verlängert, sofern ich ihn nicht kündige“, sagt er. Doch es kam anders: Im November bekam er eine fristlose Kündigung seines Jobs und auch aus der Wohnung sollte er heraus.

Weil Startcomplete Gebäude in der Klingenbergstraße besitzt, durfte der Arbeitnehmer in die Wohnung einziehen. „Der Mieter hatte einen befristeten Arbeitsvertrag bei einer von uns beauftragten Firma“, erklärt das Unternehmen schriftlich über seine Anwälte. Er sei nach der vereinbarten Mietzeit nicht ausgezogen. „Er wusste von Anfang an, dass er in eine Baustelle einzieht und, dass die Sanierungsmaßnahmen ab Anfang November beginnen sollen“, erklärt der Anwalt. Im Mietvertrag vom 4. September, der dem SÜDKURIER vorliegt, hingegen steht: Das Mietverhältnis läuft auf unbestimmte Zeit.

Kein unbekannter Investor

Der seit der Kündigung arbeitslose Mieter will nur noch aus der Wohnung raus, bloß fehlt ihm dafür das Geld: „Sie können die Miete behalten, aber sie sollen mir das restliche Geld geben“, sagt er. Laut eigenen Angaben wurde er nur vertragsgemäß für 32 Stunden pro Woche bezahlt, arbeitete aber 56 Stunden. Obwohl er die Stunden auf einem Stundenzettel, der dem SÜDKURIER vorlag, mit Unterschriften des jeweiligen Bauleiters dokumentierte, hat er das Geld bis heute nicht gesehen. Dazu erklärt die Firma Startcomplete: „Nach unserer Kenntnis werden Entlohnungen eingefordert, über die es keinen nachvollziehbaren Nachweis gibt.“

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